Ist es heute nicht total "out" & unmodern gläubig zu sein?

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15 Antworten

Der Glaube sollte bei jedem Menschen eine Sache zwischen ihm und Gott sein!

Dass die meisten Kriege mit Religionen zu tun haben, ist tatsächlich ein äußerst trauriger Umstand. Und genau die, die wegen der Konfession andere Menschen hassen und töten, machen alles falsch.

Du sagst, du seist nicht gläubig. Ich sage, ich bin gläubig. Musst du mich jetzt hassen? Muss ich dich jetzt hassen? Respektierst du mich, respektiere ich dich. Wir können trotz allem zusammen essen und trinken. Bringt es dir etwas, wenn du mich vom Atheismus überzeugst? Nein. Bringt es mir etwas, wenn ich dich vom Glauben überzeuge? Nein. Wir sind Menschen – Brüder und Schwestern. Du bist du und ich bin ich. Wir alle leben und müssen miteinander klarkommen.

Schöne Grüße!

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Kommentar von hundeliebhaber5
19.06.2016, 14:51

Nein, ich werde niemanden hassen, weil er gläubig ist. 

Was mich extrem nervt ist, sind Menschen, die einem deutlich zur Schau stellen, welchem Glauben Sie angehören.

Das nervt mich genau so, wie wenn jeder dem ich begegne sagen würde: ich mag im Schlafzimmer dies und das.

Das ist mir egal, ich will es nicht hören. Das ist Privatsache. Wenn man sich näher kennenlernt und die Beziehung über eine Geschäftsbeziehung (wie Sie eigentlich die meisten Menschen in der Öffentlichkeit haben) hinausgeht dann kann man über sowas reden.

Ich will aber nicht wissen, an was für einen Gott mein Postbote, Kassierer im Supermarkt oder sonst wer Glaubt. 

Man muss freundlich sein. Der Rest ist Privatsache. 

Stell dir vor, du gehst in ein Lokal und der Kellner sagt dir erst mal, auf welche Frauen er steht. Dass will doch keiner hören.

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Zu deinen Anregungen habe ich folgende Haltung

Ich selbst bin ein religiöser Mensch und gehöre auch einer Religion an - bin aber grundsätzlich deiner Meinung, wenn du sagst, dass eine Gesellschaft nicht religiös dominiert sein sollte.

Meiner Meinung nach ist es in der Tat nicht erforderlich, seine religiösen Ansichten durch Äußerlichkeiten wie Kleidung zur Schau zur stellen.

Die Gewänder eines Geistlichen sind dabei für mich eine Ausnahme, da sie letztlich Berufskleidung sind, wie etwa ein Blaumann, oder eine Uniform.

Ein Verbot religiöser Symbole im öffentlichen Raum halte ich aber für problematisch und sehe da in einer Demokratie vor allem rechtliche Hürden.

Die Situation der Religion in westlichen Gesellschaften sehe ich geteilt.

Einerseits dominiert eine rational-wissenschaftliche Weltsicht, die Religion als etwas archaisches und überholtes dastehen lässt. Bilder von religiösem Fanatismus und Gewalt unter dem Deckmantel der Religion tun ihr übriges.

Andererseits fühlen sich aber auch westliche Menschen durch den Leistungsdruck und den ungezügelten Konsum auf Kosten von Mensch und Umwelt abgestoßen und suchen nach philosophischen Antworten.

Daher würde ich sagen, dass durchaus ein Bedürfnis nach innerer Einkehr besteht, dies jedoch lieber als "Spiritualität" bezeichnet und als "Wellness" vermarktet wird, weil man sich nicht mehr mit organisierter Religion identifizieren will.

Eines der Image-Probleme der Religion ist, dass sie fast immer mit der "Kirche" - eine Organisation mit festgefügter Machtstruktur und zumeist konservativen Ansichten - gleichgesetzt wird.

Andere Formen von lebendiger Religiosität, die mit Freude verbunden ist, das zwanglose Beisammensein mit Gleichgesinnten, Musik und gemeinsame Einkehr werden häufig nicht als Teil der Religion wahrgenommen - und zugegebenermaßen auch von Kirchen nicht immer gerne gesehen.

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Ich bin gläubig aber fühle mich von keiner Religion besonders angezogen. In meinem Weltbild gibt es Eigenschaften von verschiedenen Religionen. Die Menschen ´denken oft, Glaube und Religion wären dasselbe. Doch Religionen sind oft nur Geldmachereien und Machtinstrumente. Doch Glaube ist real und kann auch nicht mit Geld bezahlt werden. Man muss auch nicht unbedingt an Götter glauben um Gläubig zu sein. Die Schöpfung und die Entstehung der Welt sind schon bewiesen, ob es Götter waren bleibt ein Rätsel, sicher ist jedoch, dass es eine intelligente Macht war.

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Ich kann dir nur recht geben, wenn man mit Religionen nichts anfangen kann, nicht an etwas höheres glaubt und auch angesichts der vielen religiösen Konflikte auf der Welt in ihnen auch eine Gefahr sieht, dann können sie auf einen nur befremdlich wirken. 

Allerdings gibt es viele Menschen, denen der Glaube auch eine Menge bietet. Eine Religion kann Menschen auch miteinander verbinden. In vielen Gemeinden gibt es besondes unter Jugendlichen enge Freundschaften. Ältere Menschen kommen Sonntags nach dem Gottesdienst in Kontakt und erfahren so soziale Nähe. Und dann kann einem der Glauben gerade in schweren Situationen, bei Verlust und Schicksalsschlägen eine Menge Halt geben.

Deshalb sollte man den Glauben anderer Menschen nicht als uncool oder altbacken abstempeln, sondern ihn auch als Teil ihrer Persönlichkeit akzeptieren. 

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Das ist Ihre Meinung, andere Menschen haben aber eine andere. Ich bin Christ und glaube an Gott. Wenn Sie an einigen Gründen/Argumenten interessiert sind, warum ich an das Christentum glaube, dann können Sie auf mein Profil gehen, dort findet man Argumente, um an Gott zu glauben. Sie können mich nach Argumenten aber auch in den Kommentaren fragen.

Warum möchten Sie, dass man nicht mit Kreuz oder Kopftuch auf die Straße gehen sollte? Darf man nicht das tragen, was man will? Es gibt doch auch Menschen, die ein T-Shirt tragen, auf dem vielleicht ihre Meinung steht. Darf man das dann auch nicht tragen? Müssen alle Menschen weiße T-Shirts anziehen?

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Komischerweise empfinde ich es etwas anders.....mir kommt es so vor (selber "ungläubig"), dass auf Religion (natürlich auf die "Richtige") immer mehr Wert gelegt wird...mag aber durchaus an meinem Alter, meiner Generation (+/- 50) liegen und einer anderen Einstellung zu dem Thema....

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Kommentar von Dianaartem
19.06.2016, 14:29

Ich finde das nervt total, soll jeder glauben, was er will, aber die andern in ruhe lassn.

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Religion führt nicht zum Krieg, es ist der Mensch, der dank seine grenzenlosen Dummheit andere zum Krieg führt. In Deutschland sterben jeden Tag über 300 Menschen durch die Zigarette. Geh auf die Straße und frag 100 Personen, niemand wird es dir im Ansatz beanteorten können.

Jeder Mensch wird sich die Frage irgendwann stellen, warum er hier ist, was er hier macht und was nach diesem Leben passiert aber auch wo die Gerechtigkeit bleibt.

Von mir aus können die Menschen auf der Straße mit grünen Haaren herumlahfen oder 2Kg Metal im Gesicht haben, es ist ihr Leben und solange niemand zu etwas gezwungen wird, ist es doch voll ok.

Ich zum Beispiel haben nur Angst vor einem, was für dich auch von Vorteil ist. Selbst wenn ich die 100%-tige Chance hätte durch dich "Gewinn" zu machen (Diebstahl zum Beispiel), ich hätte Angst und würde es nicht tun.

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Kommentar von hundeliebhaber5
19.06.2016, 14:40

Überlege doch mal, wie viele Diskrepanzen es wegen Religion gibt. Karl manchen die Menschen den Krieg, aber nur wegen Ihrer Religiösen Motivation.

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Die moderne Gesellschaft sollte Religions tolerant sein. Was die westliche Welt im 30 jährigen Krieg gelernt hat, müssen andere Religionen noch lernen.

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Das kommt öfters vor, denn der "Gott dieser Welt" (Offb.12,9) hat als "Chefpsychologe" den Sinn der Menschen so verblendet (2.Kor.4,4), so dass sie die Wahrheit nicht erkennen können (Eph.2,2). 

Sogar für Menschen in deiner Denkrichtung hat er einen Irr-Weg gefunden (Ps.53,2).

Doch lange macht er das nicht mehr, denn bei Jesu Wiederkehr kommt Satan ins Gefängnis (Offb.20,2).

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Jeder kann an das Glauben was er mag, ob es unser Herr ist oder ein " Spaghetti Monster ". Aber das Religion nur zu Krieg führt ist Schwachsinn. Religion ist nur ein Mittel um Krieg zu führen.

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Die Religion sollte an erster Stelle des Lebens kommen und hat nichts mit Moderne oder In oder Out zu tun. 

Ohne Religion lebt man dahin... man versucht im Leben die Bedürfnisse so sehr zu stillen wie möglich. Ohne Religion hat man also keinen Sinn im Leben. Man lebt und man stirbt.

Mit Religion bekommt man mehr Sinn im Leben, nämlich man dient Gott und tut Gutes und erhofft auf Gottes Barmherzigkeit.

Solche Menschen wie du... tut mir Leid das zu sagen... aber nach der christlichen, jüdischen und islamischen Lehre kommen solche Menschen wie du in die Hölle.

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Warum out und unmodern? Der Gott, den es schon gab, bevor es ueberhaupt eine Religion gab, gibt es immer noch. 

Er versorgt uns, wie er schon diejenigen, die vor uns waren versorgt hat. Warum sollten wir also aufhoeren dankbar zu sein? 

PS: Es gibt keinen Gott ausser Allah. Er ist der Herr von Moses, Jesus und Muhammad (Gottes Segen sei mit ihnen).

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Da hast du in allen Punkten Recht. Es ist kein Wunder dass die Zahl der Atheisten seit Jahrzenten am steigen ist und die Zahl der Kirchenaustritte ebenso.

Mit etwas Glück hat sich das Thema Religion bald von selbst erledigt

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Kommentar von hundeliebhaber5
19.06.2016, 14:38

Ich hoffe es auch. Dann gibt es zig Gründe weniger einen Krieg anzufangen.

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Jesus hat gelehrt, seine Mitmenschen und sogar seine Feinde zu lieben. Seine "goldene Regel" lautet: "Alles nun, was ihr wollt, daß die Leute euch tun sollen, das tut auch ihr ihnen ebenso" (Matthäus 7,12). Wenn alle Menschen sich daran halten würde, würde es gar keine Kriege und auch keine Kriminalität mehr geben...

Dass es wissenschaftlich erwiesen ist, dass es keinen Gott gibt, wäre mir neu. Ein solcher "Beweis" kann und wird m. E. niemals erbracht werden. Dafür gibt es nach meiner Auffassung viele Gründe, die dafür sprechen, dass die Bibel recht hat. Einige davon werden z. B. hier aufgeführt: http://gottesbotschaft.de/?pg=3048

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Nein, es ist weder uncool noch out.

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