Frage von FriedenImIslam, 245

Ist es "haram" (Sünde) meine Religion zu verleugnen (ich will demnächst zum Islam konvertieren, möchte aber nicht, dass mein Chef etc. davon erfährt)?

Antwort
von danhof, 47

Wenn Du zu deinem Glauben nicht mal gegenüber deinem Chef stehen kannst, solltest du ihn vielleicht noch einmal überdenken.

Ich bin Christ, stehe zu meinem Gott und würde notfalls auch dafür sterben. Nicht aktiv, sondern passiv. Sprich, ich würde nicht töten, aber mich eher töten lassen, als Gott zu leugnen.

Ich weiß, das sind große Worte. Und ich hoffe natürlich, dass es soweit nie kommen wird.

Antwort
von YassineB87, 29

also ich finde es nicht schlimm, allerdings besteht zwischen einem nicht "auf die nase binden" und verheimlichen ein unterschied. religion ist deine privatangelegenheit - wenn er nicht danach fragt, musst du es ihm auch nicht aufdrängen. 

wenn er dich aber danach fragen sollte, sprich die wahrheit. du bist nicht in einer situation, in der dein leben in gefahr wäre, wenn du es sagen würdest. 

ich denke er wird deine leistungen bewerten, nicht deinen glauben.

Kommentar von Jogi57L ,

 religion ist deine privatangelegenheit

Diese Aussage finde ich sehr gut, ich sehe es auch so.....Es sollte in der Tat keinen Grund geben, die Religion "öffentlich" zu machen und zu zeigen.....

Wenn man direkt darauf angesprochen wird sollte man es natürlich auch nicht verleugnen...

aber so Dinge, wie Gebetszeiten/räume einzufordern, oder das "Recht" haben wollen... immer und überall "die Religion" in den Vordergrund zu stellen......

... überschreitet einfach eine gewisse Grenze in einem freiheitlich/demokratischen Rechtsstaat.....

Es gab eine Zeit in Deutschland, wo sich angehörige einer ( bestimmten) Religion öffentlich kennzeichnen mussten....

sowas wollen wir NIE wieder haben......

Antwort
von kingali229, 99

Du musst deinem Chef nicht sagen welcher Religion du angehörst, aber wenn dich jemand fragt, dann ist deine Pflicht zu sagen das man dem Islam angehört(falls dies der Fall ist)

Kommentar von kingali229 ,

und außerdem haben wir die Religionsfreiheit (im Grundgesetz verankert) in Deutschland, also brauchst du keine Angst zu haben

Antwort
von suziesext10, 23

wenn es dein Chef nicht erfahren soll, warum setzt du dann voraus, dass wir hier alle es hören wollen? Das ist doch kein Konvertiten-Forum, wo alle unisono in Freudengeheul ausbrechen, wenn irgendwer seine Socken, seine Unterwäsche, seine Hüte oder Religion wechselt?

Antwort
von nowka20, 32

ist keine sünde.

oute dich NUR vor vertrauenspersonen!

Kommentar von wildcarts2 ,

Genau. Halte es möglichst geheim, damit du dich nicht verdächtig machst...

Sorry, aber was ist das für ein schlechter Rat? Du kennst auch offensichtlich nicht den Sinn und Zweck einer Religion. Wer "heimlich" einem Glauben angehört, der ist kein richtiger Gläubiger. Denn das Ziel einer Religion ist es, möglichst viele MItglieder zu haben, um Macht aufzubauen. Man ist verpflichtet weitere Mitgleider zu werden, was man nicht kann, wenn man nur heimlich Mitgelid ist. Wenn alle heimlich Mitglieder wären, wäre der Sinn verfehlt...

Kommentar von nowka20 ,

-der glaube eines menschen geht niemanden etwas an, außer im islam, denn dort müssen die muslimas durch kopfbedeckung ihren glauben in die welt hinausschreien

-nur missionare haben das ziel, viele mitglieder zu machen (sowas tun heute nur noch sekten und verbohrte fanatiker)

-oh mann! macht aufbauen tun heute nur noch diktaturen

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ich glaube, du hast dich mit deinem text in den jahrhunderten vertan! (oute dich bloß nicht weiter)

Antwort
von 716167, 110

Deinen Chef geht deine Religion nichts an.

Solange du nicht drauf bestehst, mitten in der Schicht den Gebetsteppich auszurollen wird er es auch nicht mitbekommen.

Kommentar von priesterlein ,

Das war nicht die Frage, die er stellte.

Kommentar von 716167 ,

Ist ein "nicht mitteilen" ein verleugnen?

Wenn der Fragesteller nicht will, dass Chef davon etwas erfährt bekommt er davon nichts mit.

Antwort
von Jogi57L, 14

Dann sage es ihm einfach nicht.....


Es geht ihn letztlich nichts an.....


Und vermeide einfach, Dinge zu tun, die dich "identifizieren" würden... sowas kannst/darfst Du ja auch privat vollumfänglich tun....



.....du gehst ja zum arbeiten, um zu arbeiten, und nicht um Religion zu praktizieren


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ob es "haram" ist ?


nein, wenn du nicht danach gefragt wirst......


Es ist ja Muslimen erlaubt, ihre Religionszugehörigkeit unter bestimmten Bedingungen zu verleugnen.... , soweit mir gesagt wurde...... wenn es dienlich ist:


1.) zur Verbreitung des Islams


2.) zum Schutz des islams

3.) zur Vermeidung von Nachteilen für sich selbst, seine Familie, und die islamische Gemeinschaft....


4.) ..wenn das Leben/die Gesundheit... bedroht ist.....

Antwort
von Belruh, 27

Erst einmal, Haram bedeutet nicht "Sünde", sondern "Verboten". Sünde kann man nur begehen, da es das Brechen des Verbotes ist. Ja, es ist laut islamischer Lehre strengstens verboten zu leugnen, dass man Muslim ist, da man stolz darauf sein muss, und Dawa machen, also andere zum Islam einladen, muss. Von mir aus sage ich nicht, dass du dies musst, da ich Atheist bin, und andere Menschen eher davon abrate irgendeine Religion anzunehmen. Vielmehr sagt das "Muss" die islamische Lehre, wie ich es bereits nannte.

Mich würden mal deine Beweggründe zur bevorstehenden Konvertierung interessieren. Schreib sie hier drunter wenn dir danach ist.

Antwort
von Zicke52, 17

Wieso? Fragt dein Chef dich jeden Tag, welcher Religion du angehörst?

Antwort
von DreiBesen, 67

Lieber zukünftiger Moslem, bevor du hier mit Fremdwörtern um dich schmeißt, solltest du dich über deren Bedeutung schlau machen.

Antwort
von Manja1707, 71

Meine Güte dieses ewige Gelaber von halal und haram, wenn eine Religion derartig in dein Leben eingreift, dass du bei jeder Kleinigkeit überlegen musst ob das nun erlaubt ist, dann kann doch irgendwas nicht stimmen......

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