Ist es gut zu wissen, wann man stirbt?

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7 Antworten

Wissen ist in vielen Fällen nützlich, weil man dann die Handlungen nicht unter Risiko begehen muss. Z.B. kann ich - wenn ich weiß wann ich sterbe - noch meine Vermögensverhältnisse regeln etc. Betriebswirtschaftlich hat dieser Zeitpunkt einen Informations- und Entscheidungsnutzen.

Aus moralischer Sicht darf es keinen Unterschied machen: Ich muss immer so leben, dass wenn ich zur Rechenschaft gezogen werden, mein Leben den moralischen Grundsätzen entsprochen hat, entweder im Ganzen oder notfalls durch kompensatorische und korrigierende Maßnahmen.

Für viele Menschen ist es jedoch eine Beruhigungspille zu denken, morgen würden sich auch noch leben, so dass diese Menschen einen Nutzen daraus haben, nicht den Buzzer betätigen zu müssen.

Ich würde drücken, denn ich würde wissen wollen, wann ich sterbe.

Pro: Informations- und Entscheidungsnutzen, organisatorisch besser, Erbschaften würden geregelt etc., der Mensch kann sich auf seinen Tod einstellen und etwaige Korrekturen vornehmen.

Contra: Unruhe und die Überlegung, dass man moralische und sonstige Korrekturen erst kurz vor dem Tod machen müsste --> Fehlverhalten aufgrund des Informationsnutzens.

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Mir fällt eigentlich nur was zu Contra ein und zwar müsste man die ganze Zeit mit der Angst leben dass man am xx stirbt. Man könnte nicht mehr so leben wie vorher finde ich.

Mir fällt noch eins zu Pro ein und zwar kannst du dich noch verabschieden (von Familie, Freunden etc.) wenn du weißt wann der Tag X kommt.

Sonst fällt mir eig nichts mehr ein. Aber es ist besser es nicht zu wissen meiner Meinung nach

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ich würde den buzzer nicht drücken, weil man dann nur noch an den tag denken würde. stell dir vor da steht du würdest nur 30 werden oder so, du würdest dich ja komplett hängen lassen und nichts mehr tun, weil du denkst es macht alles eh keinen sinn mehr. die wenigsten würden sagen "okay jetzt erst recht, ich muss so viel erleben wie möglich" und das wäre sicher der einzige punkt, weshalb man den buzzer drücken könnte: um keine zeit zu verschwenden.

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nein. und das ist gut so. wäre ja furchtbar, wen der tag X kommt.

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Kommentar von Kindred
25.05.2016, 15:49

Schonmal ein paar Bücher von Terry Pratchett gelesen? ;)

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pro:

man lebt bewusst

kann darauf schauen, dass man alles erlebt hat bis dann

kann sich von allen verabschieden

kommt nicht plötzlich

contra:

ist nicht gut, da man angst bekommt

kann das Leben kurz vor dem Tod nicht mehr genau geniessen

Bekommt den schmerz von den anderen mit bevor man geht

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Kommentar von Kindred
25.05.2016, 15:51

Kommt darauf an wie man mit dem Tod umgeht. Empfängt man ihn mit offenen Armen oder lässt man sich von ihm bis zuletzt hetzen und jagen?

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Nein finde ich nicht gut. Wozu will man das wissen? Um sich ständig dann mit dem Datum zu beschäftigen?

Sterben muss jeder irgendwann und deshalb sollte man seinem Leben einen Sinn geben und es genießen so lange es geht, eben das beste für sich machen.

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man kann sich vielleicht besser ne liste machen mit dingen die man noch machen möchte

man verschwendet dann nicht die zeit die man hat, da man sie sich einteilen kann und z.b. nicht das falsche arbeitet da man sich immer denkt "ich hab nur noch soundsoviel! ich muss was in meinem leben machen!"

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