Edgar Niklaus am 11.08.2007 um 0:02 Uhr
Haben wir dann mit Streckenstilllegunge und Preiserhöhungen zu rechnen oder ist es ein Segen für uns?

Hat leider nur Nachteile für den Bürger, auch wenn die Bahn AG gerne gegenteiliges behauptet. Die englische Bahn ist ein wunderbares Beispiel. Seitdem sie privatisiert wurde kommt es immer häufiger zu schweren Unglücken, weniger Service da eine beachtliche Anzahl an Angestellten eingespart wurde (man muss ja die Kapitalanleger zufrieden stellen und etwas für die Rendite tun), Bahnhöfe wurden geschlossen und so vor allem die Landbevölkerung benachteiligt, etc. Da lobe ich mir doch die Bahn wie sie früher war, oder die Bahn in der Schweiz. Die ist verstaatlicht, und hat eine ganz fantastische Pünktlichkeitsquote, jeder Schweizer kann und ist zu recht stolz darauf (sein). Das gleiche gilt übrigens für die Post, denn ich habe lieber einen unfreundlichen Beamten vor mir der wenigstens Ahnung hat als irgendeine Poststellen-Pfeiffe mit 1-wöchiger "Ausbildung" die überhaupt keinen Plan hat (kein Einzelfall). Ach ja, um im "Wettbewerb zu bleiben" zahlen mittlerweile die Konkurrenten der Post Hungerlöhne von teilweise €2 in der Stunde. Eine super Entwicklung. Außerdem, und das ist eigentlich noch viel wichtiger, haben wir Steuerzahler die Bahn (sowie die Post, Telekom, etc.) zu dem gemacht was sie ist. Jede Verschraubung einer Schiene gehört den Bürgern, sowie jeder Zug. Jetzt denken unsere lieben Politiker lieber an ihren zukünftigen Aufsichtsratsitz und geben klein bei. Das ist unsere Bahn und sollte dies auch bleiben. Das Preise steigen werden ist ja wohl ganz klar, wer das nicht glaubt lebt auf dem falschen Planeten. Und warum lassen wir Deutschen es zu daß man UNSEREN Eigentum an Banken und Hedge-Fonds verschleudert? Weil wir ein Volk der Akzeptierer sind, und nie widersprechen. Schade eigentlich.

Der Bahnbetrieb könnte zwar gern privatisiert werden, aber das Schienennetz sollte beim Staat bleiben, wie die Strassen ja auch.

Fällt damit auch das Monopol? Nee, oder?
Jaguar am 11. August 2007 00:07 oh, jetzt bist du blau?? ;-)
Volume am 11. August 2007 00:10 Jaaaaaaaa :-)
Jaguar am 11. August 2007 00:11 eine wunderschöne farbe :-))
Jaguar am 11. August 2007 00:11 eine wunderschöne farbe :-))
Volume am 11. August 2007 00:11 Steht mir auch so gut :-) Lassen wir das lieber, sonst bekommen wir hier noch einen auf die Mütze.
waldgeist am 11. August 2007 00:15 Ich denke es hat geklappt, gehst ja immer noch mit Mikattos Bild durchs Netz.
Volume am 11. August 2007 00:16 Also ich seh eindeutig ein blaues Bild und Jaguar anscheinend auch. Keine Ahnung was DU siehst. Außerdem ist es nicht Mikattos Bild und war es noch nie, wie oft soll ich das noch sagen.
Discoopa am 11. August 2007 00:17 bei mir auch blau
waldgeist am 11. August 2007 00:36 so langsam verstehe ich gar nichts mehr
Discoopa am 11. August 2007 00:45 1xausloggen + wieder einloggen!
waldgeist am 11. August 2007 00:49 habe ich gemacht, trotzdem ist mikattos Bild da.
Volume am 11. August 2007 10:34 Aber dann nur bei Dir, ich hab es geändert und gut, nun lass mich auch bitte endlich mit diesem Thema in Ruhe. Und wenn Dir das Bild auch nicht passt, musst Du wohl damit leben.

ich habe mir darüber keine enrsnthaften gedanken gemacht, aber wahrscheinlich wird beides vor-und nachteile haben

Dann wäre das Monopol weg und eine Konkurrenz da. Könnte doch eigentlich nur besser werden, oder?
Volume am 11. August 2007 00:13 Also wenn das Monopl fällt, kann es nur besser werden. Man sieht es bei der Telekom. Die Post ist ja nächstes Jahr auch dran.
Wenn es so wäre, wäre es gut ! Aber nirgend hat eine Privatisierung einen vollwertigen Ersatz für auch vorher überblähten Apparatschik gebracht. Es liegt doch alles nur an den Ministerial Etagen ??? Dort wird entschieden - und nicht im Bundestag. Kam von dort jemals etwas zum Vorteil der Bürger ??????

Privatisierung ist gut für's Geschäft, aber schlecht für den Nutzer.
Privatisierung ist halt modern und deshalb muß sie auch durchgeführt werden. Für den Bürger bringt sie zwar nur Nachteile, aber naürlich jubelt er, weil etwas neues geschieht.
Nun ja, mir soll's egal sein. Solange habe ich nicht mehr.

Jaguar am 11. August 2007 00:29 warum ?

Ich wäre normal auch dafür ! ???
Wo gibt es aber vorbildliche Beispiele für einen - wie angepriesen - vollwertigen oder noch besseren Ersatz ?
Ist das Verhalten des Kapital vielleicht ein Vorbild ?
Leider nicht !!! ???
ManiS am 11. August 2007 12:51 Nach meiner Meinung ist das Milliardengrab Bahn schon an der Reihe zum privatisieren.
Bei der Post hat es auch geklappt, und bei vielen Kommunalen Dienstleistern, Müll usw. Natürlich werden dann Änderungen fällig, Arbeitsplätze, Schienenstilllegungen etc.. Aber diesen Zeiten hat so ein Apparat wie die Bahn dauerhaft keine Chance, die Privatisierung kommnt, so oder so.

Die Aufgabe eines Privatwirtschaftlichen Unternehmens ist es, Gewinn zu erwirtschaften. Wie es dies tut, spielt keine Rolle.. Ich bin aslo dr Meinung, das gerade ein Börsengang der Bahn nichts gutes sein kann, zumal wenn dann über die Börse auch noch die Möglichkeit besteht, dass sich Hedge-Fonds im großen Stil einkaufen und dann der Deutschen Bahn von Irgendeinem aufgedrückt bekommt, was sie zu tuin und zu lassen hat, auch wenn der Bund größter Anteilseigner bleiben sollte. Das zweite , was mich daran erschreckt, ist die vorgesehene Trennung zwischen Schiene und rolendem Material..das sind doch schon wieder Streitereien jemseits von Gut und Böse vorprogrammiert....Lobbyismus sage ich nur..
Wie könnte das gut für den Bürger sein ? In Europa - und in USA nicht minder - ist bisher keine einzige Privatisierung ein voller Ersatz für eine vorher gesetzlich getätige Staatsaufgabe.
Das ist eigentlich sehr schade, dass Privatisierungen noch nirgend ihre Vorteile richtig zeigen konnten. Alles wird sofort der Geldgier geopfert !
Der Staat will zwar wegen selbst gestrickter Überblähung a la Kommunismus nicht mehr selbst zu einer Verjüngung kommen, sodass Aufgaben nicht mehr sinnvoll vertretbar durch den Staat gemacxht werden können, aber eine vor dem Bürger verantwortbare Privatisierung, dazu ist er überwiegend - auch wenn er gesetzlich dazu verpflichtet ist - auch nicht mehr in der Lage ???
Es verläuft alles wie gegenwärtig beim Kapital - es frisst seine Kinder.
Das Kapital möchte die Privatisierung und gesunden Wettbewerb, um den Staat angeblich zu entlasten und sein Versagen zu ändern - ist aber das Kapital eigentlich ein Vorbild ?
Im Gegenteil, das könnte in etwa der Verlauf von staatlich geförderter Dekadenz sein !
Es geht nur um die eigene persönliche Sicherung - siehe Ex - Bayerischen Wirtschaftsminister ???
Die Schweizer Bahn ist dabei die vorbildliche Ausnahme in Europa !!!
Vielleicht auch weltweit...
Das Gegenteil ist der Fall, die Bahn muss dann rentieren und gibt sich Mühe im europäischen Wettbewerb zu bestehen. Die Preise werden nicht mehr steigen, neue Strecken werden gebaut und Gegenden wo heute noch das geliebte Auto Trumpf wird mit der Bahn erschlossen. Bedingung: Die Politik muss den Leistungsauftrag klar festlegen und durch Verträge absichern. Die Angnstmacherei der Gewerkschaften muss aufhören, die deutsche Autoindustrie soll dorthin liefern, wo es noch Autos braucht auf dieser Welt und das Land hat nach einer Generation klarem Bekenntnis zum ÖV ein tolles Verkehrsystem, wie es in der Schweiz seit den 80er Jahren bestens funktioniert. Jedes Haus kann min. im Stundentakt mit dem ÖV erreicht werden.

Es gibt viele abschreckende Beispiele der negativen Folgen der Privatisierung von ehemaligen Staatsbahnen.
Besonders in England ist ein darauf zurückzuführender Niedergang zu beobachten.
Ein für beide Seiten erfolgreiches Nebeneinander kenne ich nur von der Schweiz. Dort wurde aber nicht privatisiert, sondern die privaten Bahnen existieren seit Urzeiten und haben eigene Aufgaben, wie z.B. die Erschließung eines Berggebietes.
Erkunden Sie doch mal spielerisch die zu erwartenden Folgen der Bahnprivatisierung: