Frage von Lilian060186, 54

Ist es gerecht das nur der Endkunde Umsatzsteuer bezahlt?

Antwort
von wfwbinder, 23

Früher gab es die allphasen umsatzsteuer ohne Vorsteuerabzug.

Da wurde auf jeder Handesstufe 4 % erhoben.

Das hat dazu geführt, das Güter die mehr handelsstufen durchliefen, auch höhe belastet waren.

Fabrikant mit Werksverkauf verkauft für 150,- Euro + 4 % steuer = 156,-

Fabrik verkauft an Großhandel 100,- + 4 % = 104,- 

Großhändler verkauft an Einzelhändler 20,- Aufschlag 124,- + 4 % = 129,-

Einzelhändler schlägt 30,- auf und verkauft für 159,- + 4 % = 165,-

Obwohl der Warenpreis der gleiche ist, würden vom Verbraucher statt 6,- Euro Steuer 15,- Euro gezahlt werden müssen.

Das war der Grund die allphasen Umsatzsteuer mit Vorsteuerabzug (genannt Mehrwertsteuer) einzuführen.

Antwort
von peterobm, 41

die Umsatzsteuer zahlt der Händler. https://secure.buchhaltung-muehelos.de/content/faq/vorsteuer-umsatzsteuer-mehrwe...

Kommentar von voayager ,

nur de jure, tatsächlich zahlt der Verbraucher diese Steuer, denn auf alle Preise wird sie draufgeknallt.

Kommentar von peterobm ,

Wortspielerei Vorsteuer - Umsatzsteuer - Mehrwertsteuer

Antwort
von Andretta, 12

Der Endverbraucher zahlt ja auch alle anderen Steuern, die in der Produktionskette anfallen, weil sie in die Preisbildung einfließen. So gesehen ist es direkt egal, wo das Erheben von Umsatzsteuer angesiedelt wird, sie würde so oder so im Endpreis enthalten sein.

Allerdings ist die Höhe der anfallenden Kosten natürlich beeinflussbar, wie das anschauliche Rechenbeispiel von wfwbinder zeigt.

Antwort
von voayager, 22

Die Mehrwertstweuer ist entschieden zu hoch, trifft vor allem die sogenannten kleinen Leute, also jene mit dem schmalen Portemonnaie.

Kommentar von wurzlsepp668 ,

nur in Luxemburg und Malta ist die Mehrwersteuer niedriger als in D ....

alle anderen Länder in der EU haben einen höhren USt-Satz als wir (außnahme: Zypern)

Kommentar von voayager ,

Womit du ersehen kannst, dass die EU keine gemütliche Angelegenheit ist, nicht dazu da, das Wohl der Allgemeinheit zu heben, erst recht nicht das der Armen, sondern dem Bedürfnis und dem Interesse der Konzerne maßgeblich dient. Es wird ja nicht gut dadurch, dass es Andernorts auch schlecht oder gar noch schlechter zugeht. Der Maßstab ist vierlmehr, was es einem persönlich und Seinesgleichen nutzt oder schadet.

Kommentar von CamelWolf ,

Also treten wir aus der EU aus und von da an fließt wie von Zauberhand Milch und Honig für alle (wahlweise Freibier). Auf diesen Mist sind die Engländer gerade reingefallen......

Kommentar von voayager ,

Nö, das eben nicht, es ist aber ggf. schon Einiges gewonnen, wenn Brüssel und seine Kommissare eine mächtige Abfuhr erhalten. Vielleicht geht es dann ein wenig sozialer zu als bis jetzt, das wäre ja schon mal was.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community