Ist es geheuchelt, wenn man an Jesus Glaubt und auch betet,aber trotzdem bewusst/unbewusst sündigt?

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18 Antworten

Ein Glauben ist nur echt, wenn man auch danach lebt (wobei klar ist, daß man es nicht immer hinbekommt).

Wer meint, fest zu glauben, aber nicht auch entsprechend handelt, der glaubt tatsächlich nicht. Beispiel aus dem Alltag: Wenn ich fest daran glaube, sechs Richtige im Lotto zu bekommen, dann werden ich auch einen Lottoschein ausfüllen und abgeben, damit der geglaubte Erfolg eintreten kann. Aber wenn ich nicht daran glaube, dann verzichte ich auf Lotto.

Was bedeutet aber "an Jesus glauben"? Lediglich zu glauben, daß es ihn gab oder gibt, reicht nicht. An Jesus glauben bedeutet, fest davon überzeugt zu sein, daß seine Aussagen wahr sind, daß sein Verhalten das Richtige war und daß nur solches Denken und Handeln zu den gewünschten Ergebnissen führt.

Sündigen bedeutet, etwas falsch zu machen. Wer einen Nagel in die Wand schlägt und sich dabei auf den Daumen haut, der hat auch etwas falsch gemacht und muß die Folgen tragen. Kein Mensch ist davor geschützt, jede Menge falsch zu machen. Vergebung bedeutet deshalb nicht zwangsläufig, vor den unangenehmen Folgen gemachter Fehler geschützt zu werden, sondern vor allem, nach und nach so verändert zu werden, daß man solche Fehler zukünftig nicht mehr macht und so die echte Chance bekommt, sein Ziel optimal zu erreichen.

Geheuchelt ist deshalb nur, wenn man sich in die eigene Tasche lügt und symbolisch betrachtet fest glaubt, daß es einen Arzt gibt, der helfen kann, ihn aber aus Bequemlichkeit oder sonstigen Gründen nicht aufsucht und dann auch noch behauptet oder sogar selbst glaubt, daß der Arzt nun geholfen hat oder helfen wird.

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5 Und
das ist die Botschaft, die wir von ihm gehört haben und euch
verkündigen, daß Gott Licht ist und in ihm gar keine Finsternis ist.
6 Wenn wir sagen, daß wir Gemeinschaft mit ihm haben, und doch in der Finsternis wandeln2, so lügen wir und tun nicht die Wahrheit;
7 wenn
wir aber im Licht wandeln, wie er im Licht ist, so haben wir
Gemeinschaft miteinander, und das Blut Jesu Christi, seines Sohnes,
reinigt uns von aller Sünde.
8 Wenn wir sagen, daß wir keine Sünde haben, so verführen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns.
9 Wenn
wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, daß er uns
die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit.
10 Wenn wir sagen, daß wir nicht gesündigt haben, so machen wir ihn zum Lügner, und sein Wort ist nicht in uns.


http://www.bibleserver.com/text/SLT/1.Johannes1

1 Meine Kinder1, dies schreibe ich euch, damit ihr nicht sündigt! Und wenn jemand sündigt, so haben wir einen Fürsprecher2 bei dem Vater, Jesus Christus, den Gerechten;
2 und er ist das Sühnopfer für unsere Sünden, aber nicht nur für die unseren, sondern auch für die der ganzen Welt.3

Wahre Gotteserkenntnis zeigt sich im Halten der Gebote Gottes und in der Bruderliebe

3 Und daran erkennen wir, daß wir ihn erkannt haben, wenn wir seine Gebote halten.
4 Wer
sagt: »Ich habe ihn erkannt«, und hält doch seine Gebote nicht, der ist
ein Lügner, und in einem solchen ist die Wahrheit nicht;
5 wer aber sein Wort hält, in dem ist wahrhaftig die Liebe Gottes4 vollkommen geworden. Daran erkennen wir, daß wir in ihm sind.
6 Wer sagt, daß er in ihm bleibt, der ist verpflichtet, auch selbst so zu wandeln, wie jener gewandelt ist.
7 Brüder,
ich schreibe euch nicht ein neues Gebot, sondern ein altes Gebot, das
ihr von Anfang an hattet; das alte Gebot ist das Wort, das ihr von
Anfang an gehört habt.
8 Und
doch schreibe ich euch ein neues Gebot, was wahr ist in Ihm und in
euch; denn die Finsternis vergeht, und das wahre Licht scheint schon.
9 Wer sagt, daß er im Licht ist, und doch seinen Bruder haßt, der ist noch immer in der Finsternis.





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Glauben bedeutet, daß man das für wahr hält, was gesagt wurde. Wenn man dennoch bewußt entgegengesetzt handelt, dann beweist das, daß man eben nicht glaubt.

Versehentlich "sündigen" ist eine andere Sache. "Sündigen" bedeutet nichts anderes als etwas falsch zu machen. Und es ist ein großer Unterschied, ob sich jemand mutwillig mit einem Hammer auf den Daumen schlägt oder ob er es versehentlich tut (aus Unachtsamkeit heraus). Aber in beiden Fällen wird es weh tun. Doch jemand, der es mutwillig tut, der sollte dann nicht ausgerechnet von denen fürsorgliche Hilfe erwarten, die bei allem zugeschaut haben.

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Nein, das ist es nicht. Denn kein Mensch (ausser Jesus) ist perfekt. Sonst bräuchten wir keine Vergebung durch Jesus Christus.

Wichtig ist einfach, dass man danach strebt, eine bessere Ausgabe von sich selbst zu werden, dass man immer wieder zur Einsicht kommt und umkehrt.

Ansonsten, würde ich mal behaupten, hat man die Bedeutung des christlichen Glaubens noch nicht verstanden.

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Heuchelei ist so tun als ob .... und doch ist es ganz anders.

Das ist auf alle Fälle Sünde.

Auch Christen können heucheln und somit sündigen.

Bewusstes Heucheln ist bewusstes sündigen.

Als Christen sollten wir in dem Zustand sein, dass wir wie David in Psalm 19 Vers 12 beten: Verirrungen, wer sieht sie ein (oder wer kann sie erkennen?) Von verborgenen Sünden reinige mich.

Wenn man ein aufrichtig ist, dann wird Gott diese Sünde ans Licht bringen.

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Das ist die Frage wie sehr du dich nach der Bibel richtest. Wie weit du es mit dir selbst vereinen kannst eine Suende zu begehen.

Wenn du deinen Glauben nur fuer dich hast, dich weniger an die Vorgaben der Bibel sondern an dem reinen Glauben an Gott festhaelst um darauß Kraft zu schoepfen. Denke ich das es akzeptabel ist zu Suendigen wenn es fuer einen selbst keine Suende darstellt.

Somit liegt es an dir ob du wirklich Suendigst oder nicht.

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Wahrhaftig ist es nicht und natürlich Sünde, wenn du bewusst und willentlich etwas tust, was dem Willen Gottes widerspricht. Du handelst anders, als dein Gewissen dir sagt und deine Gebete wären nicht ehrlich.

Anders ist es, wenn man in eine Sache hineinschlittert und sie eigentlich gar nicht will - aber in einer betreffenden Situation zu schwach ist. Da ist es keine bewusste Handlung und Entscheidung, sondern ein vom Augenblick geprägtes und nicht überlegtes Tun, sicher nicht sündenfrei, aber auch nicht heuchlerisch, wenn man um das Gute ringt.

Ein unbewusstes Sündigen gibt es nicht. Zur Sünde gehört klare Erkenntnis und freier Wille.


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Wenn man bewusst sündigt, ist es natürlich Heuchelei. 

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Kommentar von Viktor1
28.07.2016, 18:12

Quatsch. Unbewußtes Sündigen gibt es garnicht.

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Jeder Mensch sündigt - das steckt in ihm drin. Es gibt nur den Unterschied ob man an die Vergebung seiner Sünden glaubt oder nicht. Auch als Christ sündigt man noch, aber man dient der Sünde nicht mehr und sie kann einen nicht mehr verdammen vor Gott. Warum? Weil Jesus Christus, der Sohn Gottes, sein sündloses Leben an die Stelle jedes Gläubigen hingegeben hat zur Erlösung.

Das geschah am Kreuz! Und durch seine Auferstehung von den Toten, hat er alle gerechtfertigt vor Gott, die an ihn glauben (Johannes 3,16). Wir sollen dann sicherlich ein anständiges Leben führen, aber nicht in Angst vor Strafe wenn wir Fehler machen (das passiert), sondern in Dankbarkeit und dem inneren Wissen, daß wir vor Gott angenommene Kinder geworden sind und Gottes Erben. Wenn wir Gott unsere Verfehlungen sagen, sind sie auch vergeben.

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Kommentar von Viktor1
28.07.2016, 18:34
Wenn wir Gott unsere Verfehlungen sagen, sind 
sie auch vergeben.

Das ist wohl ziemlicher Quatsch.
Als ob Gott nicht um unsere Verfehlungen wüßte und um unsere Gesinnung, wie wir dazu stehen.
Verfehlung (Sünde, Unrecht) wird vergeben, wenn der Mensch sich davon abwendet (umkehrt) und auch anderen vergibt.
Dies ist das was Jesus dazu aussagt.(s. auch "Vater unser...")
Joh.3,16 sagt nichts darüber. Außerdem sind diese Worte nicht die von Jesus sondern "Erläuterungen" von Johannes (wie ein Großteil seines Evangeliums)

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wenn man bewusst sündigt schon irgendwie.

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Christen sollen versuchen, ein heiliges Leben zu führen und nach Gottes Willen zu leben. Trotzdem sind sie noch Menschen und fallen immer wieder in Sünde. Paulus schreibt häufig vom "Fleisch", das Begierden weckt, denen man widerstehen sollte.

Trotzdem werden wir aber immer wieder in Worten, Gedanken und Taten sündigen. Paulus schrieb dazu: "Denn ich weiß, dass in mir, das heißt in meinem Fleisch, nichts Gutes wohnt; das Wollen ist zwar bei mir vorhanden, aber das Vollbringen des Guten gelingt mir nicht" (Römer 7,18).

"Wenn wir sagen, daß wir nicht gesündigt haben, so machen wir ihn zum Lügner, und sein Wort ist nicht in uns" (1. Johannes 1,10).

Deshalb ist es wunderbar, dass Gott uns eine Möglichkeit geschenkt hat, von allen Sünden frei zu werden: "Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit" (1. Johannes 1,9).

Außerdem hat Jesus davon gesprochen, dass wir "Buße" tun sollen. Buße hat nichts mit Bußwerken zu tun, sondern bedeutet "Änderung der Gesinnung". Man soll also versuchen, die Sünden nicht mehr zu begehen und sein Verhalten zu verbessern.

"Denn der Lohn der Sünde ist der Tod; aber die Gnadengabe Gottes ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserem Herrn" (Römer 6,23).

"So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat" (Johannes 3,16).

"Allen aber, die ihn aufnahmen, denen gab er das Anrecht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben" (Johannes 1,12).

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Der Glaube an Jesus (seine Botschaft) hat nichts damit zu tun, daß der Mensch auch versagt, obwohl er sich an dieser Botschaft orientiert.
Also - jede Gegenüberstellung ist hier daneben.
Mit Heucheln hat dies garnichts zu tun.
Heucheln ist das bewußte vortragen ("vorspielen") einer Gesinnung, welche man garnicht hat.

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Es ist bereits geheuchellt, wenn man angeblich an Gott glaubt, dabei aber an Jesus betet und mehr an ihn glaubt...

Zurück zu Deiner Frage: Wenn das häufig geschieht, dann ja. Vor allem, wenn man das Versprechen abgibt, es (beim nächsten Mal) besser machen zu wollen und dieses Versprechen aber immer wieder nicht einhält...

Gruß Fantho

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Kommentar von Falbe
24.08.2016, 17:48

Jesus ist nicht weniger als Gott ,.von daher ist es sehr wohl erlaubt , zu Jesus zu beten . Jesus sagt : " Wer mich sieht , sieht den Vater ".

Deine Meinung , daß es Heuchelei ist , wenn man immer wieder den selben Fehler macht setzt sehr unter Druck und ist so von der Bibel her nicht richtig . Ja , wenn man gleichgültig ist , dann stimmt es , aber wenn jemand sehr darunter leidet , daß er eine bestimmte Sache nicht unter die Füße kriegt , dann kann dieser Mensch mit Jesu Erbarmen rechnen 7x70x am Tag , steht geschrieben , so oft dürfen wir IHM immer wieder die selbe Sünde hinlegen , mit der wir nicht fertig werden . Bestimmt erleben wir dann doch Jesu Hilfe , daß wir eines Tages doch das alles überwunden haben , denn Jesus macht frei .

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ist nicht geheuc helt, da der mensch eben unvollständig ist

aber wer strebend sich bemüht.....

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Wieso an Jesus glauben? Es ist doch bewiesen, dass es ihn gab.

Außerdem ist Sünde ein weit gedehnter Begriff, für manche ist Sündigen ja schon das Essen von etwas Schokolade. In meinen Augen ist es auf keinen Fall Heuchelei, man sollte nur sich selbst nicht betrügen und seine eigene Grenze sprengen. 

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Kommentar von joergbauer
27.07.2016, 19:37

An Jesus glauben bedeutet nicht nur seine Existenz anzuerkennen, sondern damit bewusst rechnen, daß er in meinem Leben zu mir redet, mich persönlich kennt, liebt, führt und meine Gebete hört und eine Beziehung mit mir pflegt (und umgekehrt) sowie meinem Leben einen Sinn und Zweck gibt - nicht nur im Himmel.

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naja unbewusst ist ja unbewusst^^

und kommt an was du machst. Ich meine betest du erstmal und 10 Minuten später gehst du Jack der Ripper spielen?

Die Sünde liegt uns Menschen in der natur. deswegen ist Jesus auch am Kreuz gestorben.

Es kommt aber immer an ob man aufrichtig bereut und auch Buße tut.

wenn du jemanden aus Wut beleidigst dann entschuldige dich aufrichti. als beispiel

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"Wer ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein."

Das gilt auch für den Menschen Jesus. Er könnte das nicht sagen wenn er nicht selbst ein Sünder (gewesen) war...

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Kommentar von joergbauer
28.07.2016, 21:56

Jesus war ohne Sünde, sonst hätte er die Gläubigen nicht erlösen können! Das ganze Evangelium wäre sinnlos, wenn Jesus ein Sünder war - die Bibel sagt eindeutig, daß Jesus Gottes Sohn (Gott selbst) ist und er gerecht (sündlos) war und sein Leben für die Ungerechten (Sünder) gab um ihnen ihre Schuld zu vergeben. Dies geschah am Kreuz. Und er ist von den Toten auferstanden zur Rechtfertigung der Gläubigen vor Gott. Wer das so nicht glaubt, ist kein Christ!

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Jesus vergibt dir Jede Sünde mach dir keinen Kopf

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