Ist es gegen das Jugendschutzgesetz?

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11 Antworten

Und noch fürs Verständnis: Der Lehrer war so sauer, weil ich arrogant
wirkte und mich in einem Praktikum auf den Boden gesetzt habe. Hätte er
mehr Ahnung wüsste er, dass Menschen mit wenig Selbstbewusstsein und
Selbstwertgefühl oft so wirken, 

Ich finde, du solltest aus der Opferrolle rauskommen und dich deinem Alter entsprechend benehmen. Es wird dir im Leben noch öfter passieren, dass man dich nicht in Watte packt, du angeschrien oder unfair behandelt wirst. Wenn du wegen jeder Kleinigkeit vor das Gericht ziehen möchtest oder einen Therapeuten brauchst weil sich irgendjemand dir gegenüber nicht korrekt verhält, musst du dir auch mal den Spiegel vorhalten und dich fragen was bei dir schief läuft. Man kann nicht immer nur mit dem Finger auf andere zeigen und andere dafür verantwortlich machen was bei einem selbst schief läuft. Pädagogen sind zudem keine Psychotherapeuten oder Sozialarbeiter, es reicht wenn ein Lehrer Empathie mitbringt. Er muss nicht wissen wie die menschliche Psyche in ihren einzelnen Aspekten funktioniert. Der Lehrer ist da um zu lehren, nicht um zu analysieren wie es um dein Selbstbewusstsein bestellt ist.

Sollte ein Lehrer überhaupt aggressiv werden ? Sind diese Menschen nicht
Vorbilder und sollen unseren Kindern und unserer Jugend nicht zeigen,
wie man wirklich Probleme löst ? Ist schreien (also Wut) eine objektive
sachliche Lösung ?

Auch Lehrer sind Menschen und ich finde es absolut nachvollziehbar, dass einem in dem Beruf auch mal die Nerven durchgehen. Ich zieh vor jedem Lehrer den Hut der mit pubertierenden Jugendlichen arbeitet, ich könnte den emotionalen Stressjob nicht machen. Aggressiv ist ein weites Spektrum und das was du beschreibst halte ich für tolerierbar.

Ich bin mir sicher, dass ich ihn anzeigen kann, weil er mir psychisch
geschadet hat, ich war unter 18, also im Schutz des JuSchG.

Das Jugendschutzgesetz hat den Zweck, Kinder und Jugendliche (Minderjährige / unter 18-Jährige) vor Gefahren und negativen Einflüssen in der Öffentlichkeit
und in den Medien zu schützen im Hinblick auf Tabak und Alkohol, Spielhallen, Kinos, Discotheken, Gaststätten etc. das hat mit deiner Schilderung überhaupt nichts zu tun und du wirst dem Lehrer auch nicht erklären wie er seinen Job zu erledigen hat. Du kannst es natürlich zur Anzeige bringen, einen riesen Tumult aus der Sache machen und was passiert? Richtig! Nichts!

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Sind diese Menschen nicht Vorbilder und sollen unseren Kindern und
unserer Jugend nicht zeigen, wie man wirklich Probleme löst ? 

In erster Linie sind Lehrer Menschen wie alle adneren auch, die fehler machen, wie alle anderen auch.

Bleib mal aufm Teppich und lern, solche Dinge erwachsen zu lösen. Das lehrt Dich mehr übers Leben als das, was Du vorhast.

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Ganz kurz:

Ein Trauma ist eine Verletzung von Gewebe, die durch äußere
Gewalteinwirkung entsteht.  Analog wird der der Begriff des
Psychotraumas verwendet, als psychische Verletzung durch eine
Traumatisierung.

Eine Traumatisierung ist der nicht ausreichend gelungene psychische,
emotiv-kognitive Verarbeitungsprozess eines traumatisch erlebten äußeren
Geschehens. Nach WHO ist dieses Geschehen definiert als "ein
belastendes Ereignis oder eine Situation kürzerer oder längerer Dauer,
mit außergewöhnlicher Bedrohung oder katastrophenartigem Ausmaß, die bei
fast jedem eine tiefe Verzweiflung hervorrufen würde."

Eine Traumafolgestörung liegt vor, wenn allein ursächlich durch eine Traumatisierung einigen Wochen bis zu wenigen Monaten (idR bis zu max. sechs) nach dem Ereignis eine spezifische psychische Erkrankung auftritt.

Ein Kränkungserleben, auch ein als demütigend und beschämend erlebtes, qualifiziert nicht als Ereignis, das eine Traumatisierung bewirken kann.

Anders: natürlich hat sich der Lehrer nicht professionell verhalten und einen Fehler begangen. Das ist sicher zu konstatieren. Aber: Eine Strafanzeige, v.a. nach einigen Jahren, wird den Staatsanwalt ebenso erheitern (mal ganz von Verjährungsfristen abgesehen), wie einen psychiatrischen Gerichtsgutachter (der dir bestenfalls eine Persönlichkeitsstörung attestiert, die nicht auf das von dir genannten Ereignis zurückgeführt werden kann).

Lass die Kirche mal lieber im Dorf.

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Der Lehrer hat dir geschadet, jetzt willst Du ihm schaden... aber warum Gerichte bemühen die pflücen dich nur auseinander auch finanziell. Du erwähnst einTrauma... damit mußt du vor Gericht ganz vorsichtig hantieren, weil da zuweilen andere Traumatisieruneng verhandelt werden, die sehr viel begründeter erscheinen als ein Anbrüller vor versammelter Mannschaft.

Da werden Asylberechtigungen z.b. verhandelt von Mädchen deren gesamte Familie vor deren AUgen umgebracht worden ist und die nachfolgend einige Monate als Sexsklavin den Mördern ihrer Familie ausgesetzt gewesen ist, und die so traumatisiert sind, dass sie öffentlich gar nicht darüber sprechen können, und das müheselig von ehrenamtlichen Psychologen aus den Mädchen herausgeholt worden ist und die vor Gericht kein Wort sagen können..so sehen Traumatisierungen aus.

Ich will dein Problem nicht klein reden, Dir nur andeuten, dass es bezüglich Traumatisierung weit größere Problematiken gibt, als überforderte Lehrer die sich im Ton vergreifen.

Einfach den Ball flach halten, dein Leben selbstbestimmt zu Leben beginnen. Dem Lehrer regelmässig einen schlechten Wunsch über den Gartenzaun rotzen und wenn der Zauber irgendwann geklappt hat, ihm an aller Heiligen auf sein Grab pinkeln...und dann lass es gut sein.


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Nach dem ich die ganzen anderen Antworten gelesen habe, muß ich doch noch mal was sagen.

Dass ich sage, dass Du da gerichtlich nichts durchsetzen kannst, bedeutet nicht, dass ich Dir nicht glaube, dass Du da tatsächlich ein Trauma erlitten hast.

Ich finde, dass solche Lehrer an einer Schule nichts verloren haben. Schüler lernen nachweislich sehr sehr viel schlechter, wenn sie von solchen Drecksäxxen unterrichtet werden.

Nur leider sind wir in D noch nicht so weit, dass das auch geahndet wird.

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Oh mein gott... Schaff dir Selbstbewusstsein an. Ich weiß das ist leichter gesagt als getan aber du solltest irgendwas tun um dein Leben zu leben und nicht nach fast vier Jahren noch einem Anranzer hinterhertrauern. Du solltest nach vorn schauen und weiter machen.

Natürlich ist es aus pädagogischer Sicht nicht richtig Kinder bloszustellen und anzuschreihen... Aber komm drüber weg... Jeder Mensch macht Fehler... Auch Lehrer... Das einzige was du in deinem Gespräch vielleicht machen solltest ist ihm die Möglichkeit gegeben sich zu entschuldigen... Aber komm ihm nicht mit der Macht ihn anzuzeigen. Das ist lächerlich und das weißt du auch... Werde erwachsen.

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Ich habe nur den ersten Abschnitt Deines ellenlangen Sermons gelesen und muß dazu sagen, was seid Ihr heute alles für Mimosen. Du hast einen Fehler gemacht und der Lehrerin hat das nicht gefallen. Na und?  Das steckt man ein und macht es beim nächsten Mal besser. Zu meiner Zeit ga es noch die Prügelstrafe und zwar vor versammelter Klasse. Keiner hat einen seelischen Schaden davon getragen, weil man auch den 2. Weltkrieg erlebt hat und das war viel schlimmer. Konzentriere Dich auf Deinen Berufsweg und lass die Vergangenheit ruhen. Nicht für die Schule, sondrn für das Leben lernen wir.

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Kommentar von MeikRatsuchus
24.11.2016, 19:05

Früher ist absolut kein Agrument! NACHWEISLICH ´hat der autoritäre Erziehungsstil große Nachteile auf die Kinder gehabt und bewirkt u.A eine höhere Tendenz zu Suiziden.

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Kommentar von nastaritianer
24.11.2016, 19:06

Damals als wir noch Genozid betrieben haben war alles besser...
Es gibt genug Leute die nen Schaden durch Gewalt in ihrer Jugend weghaben.

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Kommentar von WelleErdball
24.11.2016, 19:07

Reanne hat absolut recht. Wir leben in einer derart verzärtelten Gesellschaft wo man sich wundern muss, dass Jugendliche überhaupt noch ohne Therapeut durch die Pubertät kommen. Auch ich bin nicht nur mit rosa Puderzucker groß geworden, geschadet hat es mir nicht.

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Du bist echt lächerlich. Davon bekommt man kein Trauma. Selber Pech, wenn man stört oder auffällig wird. Dann bekommt man ein Anranzer und gut ist. Keiner wird sich mehr dafür interessieren, das es  fast 4 Jahre her ist.

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Ich kann dich gut verstehen, aber glaube mir, du wirst damit nicht durchkommen.

Und die Gefahr der Retraumatisierung ist größer als der Nutzen, den du (wahrscheinlich sowieso nicht) davon hast.

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Wahrscheinlich warst Du der Albtraum Deines Lehrers und hast ihn so lange gereizt, bis er sich gegen Dich gewehrt hat. Er wird Dich in sehr unangenehmer Erinnerung haben. Sein Trauma durch Dich könnte größer sein als Dein angebliches Trauma. Lass den armen Lehrer in Ruhe. Er muß jeden Tag mit unangenehmen Schülern zurecht kommen, die denken, sie könnten sich alles erlauben.

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Ganz kurz:

Im Jugendgesetz werden Schulen und Lehrer mit keinem Wort auch nur erwähnt.

Lies es Dir durch:

http://www.gesetze-im-internet.de/juschg/

Anschreien und im Stuhlkreis bloßstellen ist leider nicht verboten und kann auch nicht geahndet werden.

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Kommentar von MeikRatsuchus
24.11.2016, 19:03

das kann es bestimmt nur, wenn ich mir das Trauma attestieren lasse vom Fachartzt und es genau auf dem Lehrer zurückzuführen ist...

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