Frage von Phimo, 14

Ist es fair, wenn in ein einem Theaterverein die Person die Regie führt auch gleichzeitig spielt, auch wenn genügend Akteure vorhanden wären?

Antwort
von electrician, 12

Aufgabe des Regisseurs ist es u.a., die Rollen/Charaktere mit den "passenden" Schauspielern zu besetzen. Er allein entscheidet, wer welche Rolle bekommt. Und dass sich der Regisseur dabei eine Rolle herauspickt, welche er selber spielen möchte, ist völlig legitim. Man darf auch nicht vergessen, dass der Lebenslauf eines Regisseurs oft mit der Tätigkeit als Schauspieler beginnt. Warum soll er dann nicht auch mal selber eine Rolle übernehmen dürfen, wo er sich diese auch noch aussuchen kann? Nachteil: Wenn man als Regisseur in der eigenen Inszenierung selber auf der Bühne steht, dann kann man nicht gleichzeitig aus dem Zuschauerraum heraus das Gesamtbild beurteilen. Und auch da ist Teamgeist ohne Berührungsängste gefragt, um auch mal die schauspielerische Arbeit des Regisseurs zu kritisieren und gemeinsam eine Lösung zu erarbeiten.

Ob man das nun fair findet oder nicht: Im Theater sollte man nicht eifersüchtig oder selbstzweifelnd sein, wenn man als Schauspieler nicht in die engere Auswahl gelangt. Schon beim nächsten Stück kann man plötzlich die Erstbesetzung der Hauptrolle sein, weil der Regisseur genau diesen einen Akteur für passend und unersetzlich hält.

So ist das Theaterleben nun mal. Wer's nicht aushält, der sollte sich anderweitig orientieren.

Antwort
von amike, 14

Wir reden hier von einem Theaterverein ;) Da kannst du davon ausgehen, dass der wichtigste Mensch der Regisseur ist und das wird er auch die anderen im Team merken lassen. Deshalb kann er sich die Rolle, die er am liebsten möchte auch für sich selber reservieren, diesen Vorteil würde vermutlich jeder nutzen. Das hat nichts mit den anderen Schauspielern zu tun und mit Fairness schon gar nichts. Was ist so schlimm daran? Wichtig ist doch, dass alle die spielen wollen auch eine Rolle bekommen.

Antwort
von lupoklick, 12

Ja..... es kommt doch nicht auf die Zahl der Schauspieler an,

sondern darauf, ob die Rolle "paßt"

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