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Ist es erlaubt, dass ein Krankenpfleger Blut abnimmt?

gefragt von TakitaTakita am 24.08.2007 um 20:23 Uhr

War heut jemanden im Krankenhaus besuchen und er erzählte mir, dass er schon zwei Mal von einem Pfleger Blut abgenommen bekam.Er war etwas irritiert und ich bin's auch- dürfen die Krankenpfleger das überhaupt?

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solf1
beantwortet von solf1 am 24. August 2007 20:27
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Ja! Wo genau liegt dein Problem? Ist was schreckliches passiert? Also...Entspanndich! Gruss Solf


engelhaar
beantwortet von engelhaar am 24. August 2007 20:27
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Meiner Meinung nach nur wenn sie über eine entsprechende Ausbildung verfügen. Aber hat nicht der Krankenpfleger den gleichen Status wie eine Krankenschwester und da gibt es ja auch qualifizierte Schwestern, die das dürfen. Hat denn alles geklappt, oder hats wehgetan?


neurodoc
beantwortet von neurodoc am 24. August 2007 22:21
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Die Blutabnahme in Krankenhäusern ist klar ärztliche Aufgabe. Diese kann delegiert werden nach Überprüfung der Fähigkeit. Es war somit üblich, daß Schwestern und Pfleger Blut abnehmen, inzwischen wird das von den Pflegedienstleitungen nicht mehr gerne gesehen!

Kommentar von 6bde64de31a93ecf6d9d83860f720248smalldock69 am 24. August 2007 23:54

"Blutabnahme in Krankenhäusern ist klar ärztliche Aufgabe." ??? Wieso? Wozu brauchts da einen Arzt? Hab ich bisher weder in der Klinik oder Arztpraxis erlebt. Warum lernen es dann die Krankenschwestern überhaupt? Sollte sich ein Arzt nicht um Probleme kümmern, für die er studiert hat, statt Schwestern den Job wegzunehmen?

Kommentar von 5a31655a018d627bf5afb818c551f4b1smallneurodoc am 25. August 2007 00:18

ich finde das auch. Und Ärzte wollen es auch nicht, die Schwesternlobby will es nicht mehr machen.


anonym
beantwortet von Lissa am 24. August 2007 20:29
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Es gehört zum Berufsbild von Krankenschwestern/-pflegern, dass sie Blut abnehmen.

Ärzte nehme nur in Sonderfällen Blut ab.

In Arztpraxen wird das Blut doch auch von den Arzthelferinnen abgenommen.

Kommentar von 5a31655a018d627bf5afb818c551f4b1smallneurodoc am 24. August 2007 22:29

Leider wird den Schwestern das nicht mehr beigebracht, im Gegenteil sogar verboten.


minister
beantwortet von minister am 24. August 2007 23:15
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Allgemein kann so mancher Pfleger und so manche Schwester besser und mit weniger Schmerzen Blut abnehmen als viele Ärzte, ganz einfach weil sie es viel häufiger machen.


demosthenes
beantwortet von demosthenes am 24. August 2007 20:56
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Das ist noch gar nichts!

Um Geld zu sparen, wird darüber nachgedacht, dass Pfleger und Schwestern in Zukunft auch Rezepte ausstellen und kleine Eingriffe durchführen sollen.

Kommentar von 90f92606364457cf9115c8543f6206besmallsolf1 am 24. August 2007 20:57

und was ist deine Meinung dazu?

Kommentar von 5f6812a7b0109fb9a1df11c834332c2csmalldemosthenes am 24. August 2007 23:19

@solf1:

Solange die Ausbildung dieser Berufsgruppen nicht deutlich geändert worden wäre, hätte ich dabei doch sehr bängliche Gefühle.


grisu05
beantwortet von grisu05 am 26. August 2007 11:31
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Die Blutabnahme ist, juristisch gesehen, eine Körperverletzung und darf nur von einem Arzt durchgeführt werden, der die Maßnahme auch an kompetentes Personal delegieren kann. Das ist nun mal der juristische Hintergrund, auch wenn die Praxis oft anders aussieht. Deshalb können es die Schwestern und Pfleger meistens auch besser als die Ärzte. Insofern: ruhig Blut bewahren :-)


anonym
beantwortet von Laila1988 am 23. September 2009 13:21
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Die Blutabnahme gehört immer noch zur Ausbildung der Pflegefachfrauen (=Krankenschwestern). Es ist im Allgemeinen die Aufgabe der Pflegefachfrau Blut zu nehmen, Spritzen zu setzen und Infusionen zu legen. Ärzte haben eher wenig Kontakt zu Patienten, ausser diese liegen auf dem OP-Tisch...


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Krankenpfleger übernehmen neuerdings ärztliche Aufgaben. Sie geben Spritzen, nehmen Blut ab und operieren. Künftig sollen sie auch Rezepte schreiben

Dirk Martin hat noch rasch dem Patienten Blut abgenommen, der ist nun schon unterwegs zur Strahlentherapie. Seine Kollegin Birgit Kalischewski sticht eine Antibiotikumflasche an und steckt sie auf das Infusionsgerät; das Medikament rinnt in die Vene eines jungen Mannes, dem vor wenigen Tagen Knochenmark transplantiert wurde. Dass die beiden Krankenpfleger solch alltägliche Handgriffe auf der Krebsstation des Uni-Klinikums Münster erledigen dürfen, ist neu. Die Blutentnahme und die intravenöse Medikamentengabe waren bisher Ärzten vorbehalten.




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