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Ist es engstirnig, wenn man seine Bewerbungsunterlagen zurückverlangt?

gefragt von Goesaround am 09.09.2007 um 12:19 Uhr

Viele Firmen schicken die Unterlagen nicht wieder zurück; was ich persönlich für respektlos halte. Kann man die Unterlagen zurückverlangen? Können sich die Firmen weigern?


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Knowledge
beantwortet von Knowledge am 9. September 2007 12:35
13x
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Vor ein paar Jahren habe ich die Erfahrung gemacht, dass mit den zurückgesandten Bewerbungsunterlagen nichts mehr anzufangen war (Ordner zerknittert, Zeugnisse mit Eselsohren und mit Falten); der Postbote hat ihnen dann beim Versuch, sie in den Briefkasten zu pressen, den Rest gegeben. Ich habe dann nur noch das Passbild zurückgefordert, aber selbst das war oft unbrauchbar. Daraus habe ich mir meine eigene Meinung zu den Personalabteilungen einzelner Betriebe gebildet und auf die Rücksendung verzichtet.

Kommentar von 86bb33755628454af74f88f047ec894asmallbitmap am 9. September 2007 14:01

Jep. Stimmt mit meinen Erfahrungen überein. :-(


Shira
beantwortet von Shira am 9. September 2007 12:25
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Freiwillig senden die meisten Unternehmen die Bewerbungsunterlagen nicht zurück. Bei der Anzahl der Bewerbungen, sind die Portokosten zu hoch. Du kannst deine Unterlagen aber auf jeden Fall zurückfordern, und hast auch einen Anspruch darauf.


tradaix
beantwortet von tradaix am 9. September 2007 12:26
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Die Rücksendung von Bewerbungsunterlagen ohne dem Anschreiben (vom Rest können sie sich ja Kopien machen) gehört zum guten Stil. Vielleicht wollen sie Versandkosten sparen? Eventuell bieten sie Dir an, sie abzuholen. Ich habe auch gehört, dass viele sie ohne Hefter und geknickt in einem DIN C5 Kuvert erhielten. Eine Verpflichtung besteht jedoch nicht.


KubaLibre
beantwortet von KubaLibre am 9. September 2007 12:22
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Ein guter Betrieb schickt die Unterlagen zurück. Und das ist auch besser so, weil viele Bewerber viel Geld für Bewerbungsmappen etc. ausgeben.

Kommentar von 8852d6c5d7c543b504c3a6286bbb58fcsmallEastside am 9. September 2007 12:41

richtig, gehört sich auch so - aber diese Betriebe sind leider dünn gesät..


polarfuchs
beantwortet von polarfuchs am 9. September 2007 12:25
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Viele Unternehmen begründen dies mit der hohen Bewerberzahl; nicht nur bei ausgeschriebenen Stellen, sondern auch durch Initiativbewerbungen und den damit verbundenen Kosten. Ich stimme zu, dass es wenig wertschätzend ist, die Unterlagen dem Bewerber wieder zurückzuschicken, wenn diese keine weitere Verwendung finden. Was ich allerdings gar nicht mehr nachvollziehen kann ist die Tatsache, noch nicht mals eine Absage zu formulieren, zumal doch fast jeder Bewerber über eine Emailadresse verfügt. Denn die kostet nun am wenigsten!


Kommentar von Eec6e5a239faa98d5f80f72181c592e1smallpolarfuchs am 9. September 2007 12:28

Sorry! Ich meinte natürlich, es ist nicht wertschätzend, die Unterlagen NICHT zurückzuschicken.

Kommentar von 86bb33755628454af74f88f047ec894asmallbitmap am 9. September 2007 14:10

Es ist schon belastend genug arbeitslos zu sein. Und das knabbert dann ganz schön zusätzlich am Selbstbewusstsein, wenn man das Gefühl hat, es nicht mal "wert" zu sein, wenigstens ne Absage zu bekommen.

Kommentar von Eec6e5a239faa98d5f80f72181c592e1smallpolarfuchs am 9. September 2007 15:16

Ich kann nur anraten, es nicht persönlich zu nehmen. Aber frustrierend alle Mal. Weiterhin viel Glück!

Kommentar von 86bb33755628454af74f88f047ec894asmallbitmap am 9. September 2007 16:44

Danke! :-)

Zum Glück ist die Zeit der Arbeitslosigkeit für mich vorbei ... und deshalb geb ich die Glückwünsche mal weiter an andere Arbeitslose (es gibt ja noch genug) und setze hinzu "Lasst euch nicht entmutigen!".


Watson
beantwortet von Watson am 9. September 2007 12:27
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natürlich kannst du die Unterlagen zurückverlangen! Die Firmen müssen sogar die Unterlagen zurückschicken, nur das Anschreiben dürfen sie behalten.


anonym
beantwortet von findling am 9. September 2007 12:33
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es ist absolut nicht engstirnig - eigentlich sollte es selbstverständlich sein das du deine Unterlagen zurück bekommst, aber naja..... wenn die Firma am Ort ist und du eh arbeitslos bist würd ich mich aufs Radl setzen und persönlich vorbeifahren.


andreas48
beantwortet von andreas48 am 9. September 2007 12:42
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am besten hat es sich bewährt, einen freiumschlag frankiert A4 mitbeizulegen und an diesen einenkleinen Vermerk mit der Bitte um Rücksendung anzutackern..kostet zwar auch ein wenig Geld, ist aber preiswerter, als komplette neue Bewerbungen aufzusetzen. Die billigste Methode ist nach Rücksprache mit den unternehmen Bewerbungen per mail zuzusenden und die entsprechenden Dokumente als Anhang beizufügen

Kommentar von Ce19e92307de71c4c2e502d8d8b16da3smallwj2000 am 9. September 2007 12:47

Freiumschlag reinlegen würde ich nicht machen. Das zeugt von kein Vertrauen in den Betrieb bzw. der Institution.

Kommentar von F4a3034a2625b30d6857a5e93c1c8892smallandreas48 am 9. September 2007 12:52

nach dem Bewerbungsstress mit meinem Herrn Sohn wurde mir gesagt, es wäre angebracht Freiumschläge mit beizufügen, weil ja bei den vielen bewerbungen die Kosten soooo hoch sind..aber vielleicht waren es nur die ach so sparsamen Schwaben..

Kommentar von Ce19e92307de71c4c2e502d8d8b16da3smallwj2000 am 9. September 2007 12:57

Die Kosten kannst Du doch vom Amt für arbeit zurück verlangen. Brauchst Du nur die Quittungen vorlegen.

Kommentar von F4a3034a2625b30d6857a5e93c1c8892smallandreas48 am 9. September 2007 13:00

das hatte ich erst zu spät erfahren, deshalb stiegen wir auf Email um..aber letztendlich hat ein kleiner Smalltalk zur Lehrstelle geführt..

Kommentar von B751f2a0075628b54fa2207986e59cf1smallTeddylein am 10. September 2007 22:51

Ich weiß doch vorher nicht, ob sie mich vielleicht sogar nehmen würden.
Da biete ich ihnen doch nicht noch die Rücksendung an...


dock69
beantwortet von dock69 am 9. September 2007 13:47
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Was soll ich sagen - ich schicke Unterlagen in der Regel auch nicht zurück - es sei denn, ich habe sie angefordert. Wenn bei unangeforderten Bewerbungen ein frankierter und ausgefüllter Rückumschlag beiliegt, ist das etwas anderes Bei beispielsweise 10 Bewerbungen im Monat kostet das sonst ca. 2,5h Bearbeitungszeit und 15 EUR Porto. Hier bewerben sich Leute um Jobs, die im normalen Agenturbetrieb eher unüblich sind oder möchten als Grafiker arbeiten, haben dafür gerademal einen 4-wöchigen Fernkurs als Ausbildung vorzuweisen oder legen vorsichtshalber keinerlei Referenzen bei. Was soll ich damit anfangen? Das grenzt für mich auch an eine Zumutung und ist einfach Zeitverschwendung. Außerdem habe den Eindruck, dass ein großer Teil der eingehenden Bewerbungen nur dem Zweck dienen, Bewerbungsversuche beim Arbeitsamt zu belegen. Mir ist es viel lieber, wenn die Interessenten vorher einfach anrufen, vorbeikommen oder eine Email-Bewerbung senden. Das ist für beide Seiten wesentlich einfacher.


wj2000
beantwortet von wj2000 am 9. September 2007 12:30
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Engstirnig nicht, aber Du bekommst nicht alle zurück. Viele Betriebe und Institutionen schicken keine zurück.


anonym
beantwortet von kbra01 am 9. September 2007 16:12
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Nicht selten verhält es sich so, daß Bewerbungsunterlagen für einen späteren Zurückgriff bei erneuter Stellenausschreibung zunächst einmal einbehalten werden, um eine Vergleichsmöglichkeit zu anderen Mitbewerbern zu haben. Meistens kommt es nach Monaten dann doch zu einem Einstellungsgespräch. Alle meine "Absagen" beinhalteten allerdings auch zeitgleich die Rücksendung der gesamten eingesandten Bewerbungsmappen. Hat sich wohl in der Zwischenzeit etwas geändert. Meine Bewerbungsmappen waren wohl zu voluminös, so daß sie mit der Bemerkung "...senden wir zu unseren Entlastung zurück..." versehen waren.

Kommentar von B751f2a0075628b54fa2207986e59cf1smallTeddylein am 10. September 2007 22:55

"...senden wir zu unseren Entlastung zurück..." hat nichts mit dem Volumen Deiner Unterlagen zu tun, das ist eher eine Standardantwort, mit der das Unternehmen ausdrückt, dass sie Deine Unterlagen nicht mehr brauchen.
Wenn sie es nicht müssten, würden sie die Unterlagen wohl lieber wegschmeißen als zurücksenden...


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