Ist es eine Straftat, wenn man etwas bei Amazon bestellt, obwohl man weiß, dass man nicht genug Geld hat (dass das Konto nicht gedeckt ist),?

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11 Antworten

Das erfüllt ganz eindeutig den Straftatbestand Betrug:

§ 263 StGB:

Wer in der Absicht, sich oder einem Dritten einen rechtswidrigen Vermögensvorteil zu verschaffen, das Vermögen eines anderen dadurch beschädigt, daß er durch Vorspiegelung falscher oder durch Entstellung oder Unterdrückung wahrer Tatsachen einen Irrtum erregt oder unterhält, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft. Der Versuch ist strafbar.
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Das ist eine Straftat.

Du täuschst dein Gegenüber über deine finanzielle Situation und erhälst dadurch einen Vermögensvorteil, der dir nicht zusteht. Dies tust du absichtlich, da du deine eigene finanzielle Situation kennst.

Nennt sich Betrug (§ 263 StGB) und könnte dir Post vom Staatsanwalt in Form eines Strafbefehls bescheren. Oder du wirst als Beschuldigter zur Hauptverhandlung geladen.

Ratenzahlungen sind Kulanz des Gläubigers, einen Anspruch darauf hast du nicht. Inkassogebühren sind das geringste Problem. Wäre ich dein Gläubiger hättest du sofort Gerichtspost im Briefkasten.

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Wenn du sowieso schon kein Geld hast, gibst du zusätzlich noch unnützes Geld für Gebühren und Zinsen aus??? Wenn du dein Geld auf diese Art und Weise verschenkst und verschwendest, darfst du dich nicht wundern, wenn du kein Geld hast und nicht auf den grünen Zweig kommst. Deine "Großzügigkeit" führt zwangsläufig in eine Schuldenspirale und dann als Konsequenz in die Privatinsolvenz. Dann ist es sowieso aus mit dieser Methode.

Offenbar scheinst du Erfahrung mit dieser Strategie zu haben. Verzettele dich nicht mit deinen vielen Ratenvereinbarungen. Die Zeit wird kommen, wo du die Raten nicht mehr alle bedienen kannst und dann kommt alles geballt wie ein Bumerang auf dich zurück - Gerichts- und Anwaltskosten kommen dann auch noch hinzu.

Deine Milchmädenrechnung geht längerfristig nicht auf!

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Kommentar von dasistsparta5
29.07.2016, 10:58

naja, darum frage ich ja, aber ich werde es lieber lassen

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wenn du weißt, dass du nicht zahlen kannst und dennoch bestellst, ist das auf jeden Fall  Betrug.

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  1. Warum bestellst du überhaupt was, wenn du es nicht bezahlen kannst?
  2. Ein Inkassounternehmen kann eine Ratenzahlung vereinbaren, muss es aber nicht. Wenn nicht, wird es richtig teuer und unangenehm
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Das ist allerdings eine Straftat.

Man tut während der Bestellung so, als ob man genug Geld hätte und fristgerecht bezahlen wird - weiß aber genau, daß es nicht der Fall ist. Man verschafft sich also einen rechtswidrigen Vermögensvorteil durch Vorspiegelung falscher Tatsachen.

Das ist exakt das, was in https://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__263.html beschrieben ist.

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Ja, dieses Verhalten erfüllt den Straftatbestand des Betruges. § 263 StGB.

https://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__263.html

Zunächst mal kosten die Rücklastschrift und das Inkasso Geld. Geld, welches du sowieso nicht hast.

Daher wäre es sehr viel sinnvoller, nach einem Anbieter zu suchen, der von vornherein Ratenzahlung anbietet. Das ist unterm Strich sicherlich billiger. Weiger gehst du das Risiko einer Strafanzeige nicht ein.

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Bevor irgendein Inkassounternehmen kommt, wird erstmal Amazon eine Mahnung schicken.

Aber: wenn man weiß, dass man nicht geug Geld hat und der Händler einem nachweisen kann, dass man das wusste, kann man auch schnell eine Anzeige wegen Betruges am Hals haben.

Also nix kaufen, wenn man es sich nicht leisten kann.

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Kommentar von Skibomor
29.07.2016, 10:53

Amazon wird wohl kaum herausfinden können, wie viel Geld der Besteller am Bestelltag hatte...

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Dann wäre es sinnvoller zu gucken, ob man das Teil allgemein irgendwie finanzieren kann. Das kommt einen definitiv günstiger, trotz Zinsen.

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Das wäre Eingehungsbetrug .. wen man kauft oder mietet etc. in dem Wissen, dass man es sowieso nicht bezahlen kann ...

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Das wäre dann vorsätzlicher Betrug.

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Kommentar von kevin1905
29.07.2016, 11:09

Fahrlässigen gibt es auch nicht.

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