Rebecca am 06.08.2007 um 23:27 Uhr
Habe so schlechte Leselampen daheim..! Was ist Sache?

Ich hatte als Kind oft heimlich unter der Bettdecke mit Taschenlampe gelesen. Irgendwann brauchte ich leider eine Brille. Niemand in unserer Familie ist kurzsichtig, so wie ich. Ob es wirklich am Lesen bei schlechtem Licht lag, weiß der Fuchs. Der Augenarzt hatte es damals behauptet, müsste mal wieder nachfragen, wie die Erkenntnisse heute sind.

Das ist wieder so ein alter Humbug. Schlechtes Licht strengt zwar an, schädigt aber nicht die Augen. Hier der Beweis: http://www.carechannel.de/cgi/vb/vbgs.cgi?frage=3981

Schlechte Lichtverhältnisse am Schreibtisch schädigen die Augen zwar nicht dauerhaft, mangelndes Licht wird aber schnell als unangenehm empfunden. Und vorhandene Augenfehler können sich durch schlechtes Licht am Schreibtisch oder am Computer stärker bemerkbar machen, meinen Fachleute vom Bundesverband deutscher Augenärzte in Düsseldorf.

Soweit mir bekannt ist, ist erwiesen, dass schlechtes Licht eher müde macht, aber nicht die Augen schädigt. Wahrscheinlich weil sie vorher schon zufallen :) LG Lotusblume

Egal was hier für Antworten auftauchen: Ich kann einfach bei hellem Tages- oder Sonnenlicht besser das kleingedruckte in der Zeitung ohne Brille lesen, als bei Kunstlicht. Das bedeutet für mich, dass das Licht ausschlaggebend ist für gutes Sehen.
Ja, das ist ein Mythos! Einzig asthenopische Beschwerden (=Ermüdungserscheinen) können dadurch auftreten, was sich unterschiedlich äußern kann: Augenbrennen, anstrengendes Gefühl in den Augen, Kopfweh, tränende Augen,... Diese Erscheinungen sind aber vorrübergehend und schädigen die Sehleistung der Augen in keinster Weise! Angenehmer ist es natürlich immer, bei gutem Licht zu lesen.
schön, dass wir hier von deinen Leseerfahrungen immer wieder profitieren können.