Frage von Maxine088, 154

Ist es ein Kündigungsgrund jemanden nicht mit seienm Namen zu nennen, sondern mit einem anderen?

Jemand ist in der Firma als Programmier beschäftigt. Da sien Chef immer mit seinen Programmen umherlief und sie für seien Leistungen ausgab, sagte der Programiierer eines morgends zum Chef "Guten Morgen Herr Freiherr von Guttenberg". Der Chef meinte noch: Gutenberg (Buchdrucker), worauf der Programmiere antwortete " nein Guttenberg (Abschreiber)" . Daraufhin wurde mit Kün digung gedroht: ist dafür eine Kündigung möglich?

Antwort
von Jewi14, 36

Kein Gericht wird das als Kündigungsgrund anerkennen. Bestenfalls kann der AG eine Abmahnung erteilen, wobei auch dann die Gerichte hinterfragen, wie und warum es zu Gut(t)enberg gemeint ist.

Antwort
von Chichiri, 84

Ich würde es als eine Beleidigung auffassen und demnach wäre eine Kündigung rechtens. 

Man hätte den Chef auch anders auf diese Thematik ansprechen können. 

Antwort
von blackforestlady, 78

Je nach Sachlage kann Anzeige wegen Verleumdung § 187 StGB oder üble Nachrede § 186 StGB erstattet werden. Daher sollte man mit solchen Äußerungen vorsichtig sein. Es kann zu einer Kündigung führen.

Antwort
von FooBar1, 55

Das ist eine Beleidigung. Würde ich so sehen. Ist das gute Recht des Chefs es als Leistung seiner Abteilung auszugeben.

Antwort
von whuiapefhaurgqp, 19

das ist schlimmstenfalls eine beleidigung, der chef könnte zivilrechtliche schritte einleiten...

ein kündigungsgrund ist das aber nicht.


im übrigen ist es das gute recht des chef's, die leistung des mitarbeiters als die seine "auszugeben"...

...esseidenn es geht um programme die der programmierer privat in seiner freizeit zuhause geschrieben hat!

Antwort
von qugart, 56

Natürlich ist da eine Kündigung möglich. Ist ja eine Beleidigung.

Kommentar von whuiapefhaurgqp ,

und seit wann ist "beleidigung" ein kündigungsgrund? solang ich meine arbeit vernünftig erledige, kann ich mein chef beleidigen ohne angst um meinen job haben zu müssen...

angst um sein geld sollte man trozdem haben, denn zivilrechtliche schritte stehen dem chef hier offen...

Kommentar von qugart ,

Beleidigung war und ist schon immer ein Grund für eine Kündigung. In bestimmten Fällen sogar für eine fristlose Kündigung.

In o.a. Fall wurde ja mündlich abgemahnt (Androhung der Kündigung). Hat also alles seine Richtigkeit.

Antwort
von Paguangare, 78

Mit der Anmerkung ist ja die Unterstellung einer Straftat gemeint. Von daher könnte der Chef sich beleidigt fühlen, und Majestätsbeleidigung ist ein Kündigungsgrund.

Antwort
von LiselotteHerz, 60

Blödsinn, so harmlose Bemerkungen sind kein Kündigungsgrund. Der Mann hat wohl keinen Humor, was?

Antwort
von Nicolay94, 67

Wenn man es als Beleidigung auffassen möchte könnte es ein Grund sein. Aber in der Praxis wird der Chef ihn deswegen wohl nicht kündigen können. Hätte er den Chef vor versammelter Mannschaft als unfähiges, abschreibendes Ars...hloch betitelt wäre die Sachlage eine andere.

Antwort
von Wumpratte, 53

Ja natürlich, wer seine Kollegen oder den Chef beleidigt/verhöhnt kann gekündigt werden. (Aktenzeichen AZ 3 Sa 243/10)

Antwort
von Margita1881, 37
...Guttenberg (Abschreiber)

dieser Programmierer gefällt mir ausgesprochen gut:))

Nein, das ist kein Grund für eine Kündigung.

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