Ist es eigentlich normal, dass sich die Politiker in den USA mit Vornamen anreden?

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8 Antworten

**Trump und Clinton kennen sich schon ewig. Die beiden sind - so absurd es auch klingt - alte "Freunde" Clinton war sogar bei seiner Hochzeit...**

http://us-wahl.phoenix.de/wissen/1123134

Auszug aus dem Link:

*Doch das Verhältnis der beiden Kandidaten ist nicht immer so kühl wie derzeit. Die Clinton Foundation und auch Hillary Clinton selbst dürfen sich noch im vergangenen Jahrzehnt über großzügige Spenden des Milliardärs freuen. Mehr als eine halbe Million Dollar lässt Trump zwischen 1990 und 2012 laut CNN-Recherchen den Demokraten zukommen, über 100.000 Dollar weniger erhalten im selben Zeitraum die Kandidaten und Gremien der Republikaner. 100.000 Euro spendet Trump der gemeinnützigen Clinton Foundation. Als er seine dritte Gattin Melania vor den Traualtar führt, gehört Hillary Clinton zu den Gästen. Und noch 2008 sagt Trump in einem – letztlich gekürzten – Radiobeitrag, Clinton wäre „eine gute Präsidentin oder gute Vizepräsidentin“*

**Und in Amerika ist es "lockerer". Es gibt ja im englischen zb auch kein 'Sie' nur 'du'.**

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Kommentar von Spikeeee
28.09.2016, 08:11

Oh, und deren Toechter sollten laut Berichten auch eng befreundet sein und im Gegensatz zu den Eltern NICHT gegen die gegnerische Partei hetzen ;)

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Kommentar von adabei
28.09.2016, 08:31

Von der Sprachgeschichte her betrachtet gibt es im Englischen genau genommen kein "du" sondern nur ein "Sie". Das "you" kommt von der früheren höflichen Anrede her, das "thou", das in etwa dem deutschen "du" entsprach ist verschwunden.
Auch darf man im Englischen die Anrede "you + Vorname" nicht mit dem deutschen "du + Vorname" verwechseln. Die Anrede mit Vornamen (z.B. von Mitarbeiter zu Chef) bedeutet noch lange nicht, dass man sich auf derselben Ebene befindet.

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Kommentar von Skinman
28.09.2016, 08:42

Na ja. Wie der Donald selbst mal ausführte, mussten die Clintons ja schon zu seiner Hochzeit kommen, weil er eine großzügige Spende an ihre Stiftung leistete. <g>

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Das ist auch in US Firmen in Deutschland üblich, darf man nicht als Kumpelei vertstehen, und ist nicht zu vergleichen mit unserem Du. Gibts bei uns aber auch mmer mehr, in Vereinen, Parteien wie der SPD, unter Studenten sagt man auch Du ohne sich besonders gut zunkennen.

In den USA gibts nur 2 Fälle, in denen nicht mit Vornamen angeredet wird: im Militär "yes! Sir!" Und gegenüber dem Präsident "Mister President"

Im Geschäftlichen, auch also Gast im Geschäft oder Restaurant wen es ganz formal zugeht, gehört es zur Begrüssungszeremonien dass der niedrigergestellt oder Verkäufer, Kellner sich gleich mit Vorname vorstellt und der als Sir oder Mister angesprochene, auch wenn er President einer Frma ist, antworet dann gleich, I am Donald ..

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Kommentar von Spikeeee
28.09.2016, 08:05

Nein - Es gibt viele Faelle wo man mit Nachnamen angesprochen wird. Privat und in der Politik.

Dr. Blabla, Mr. Soundso, Sir, Ma'am, Secretary Clinton, Boss, Officer, Chief Hinundher, ...

Es gibt aber kein 'Sie' nur 'Du'.

Trump und Clinton kennen sich schon ewig - daher Vorname!

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es gibt nur "you" ein sie gibt es nicht

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Kommentar von HamiltonJR
28.09.2016, 07:42

ja, aber man kann ja "Mr. Trump" sagen

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Kommentar von adabei
28.09.2016, 08:38

Genau betrachtet gibt es im Englischen eigentlich kein "du". Übrig geblieben ist nur ehemals höfliche Anrede "you". Zu Shakespeares Zeiten gab es auch noch die Anrede "thou" (~ du).
Ich spreche z.B. hier in Deutschland erwachsene Schüler mit "Sie" und mit dem Vornamen an. So ähnlich muss man sich die Anrede "you + Vorname" auch in etwa vorstellen. In der englischen Firmenkultur ist das normal.
Da wir im Deutschen beiden Anreden haben, sind uns die Nuancen oft nicht bewusst.

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Kommentar von Dahika
28.09.2016, 09:14

im Gegenteil. genaugenommen gibt es im Englischen kein Du. You heißt eigentlich Sie.

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Ja, das ist normal. Es gilt unter Umständen sogar als unhöflich, wenn man es nicht tut.

Ich kann mich noch erinnern, als Linda Tellington, die große Pferdepädagogin ihren ersten Kurs in Deutschland gegeben hatte. Sie wurde von den Teilnehmern respektvoll mit Mrs. Tellington angesprochen. Irgendwann meinte sie plötzlich ganz unglücklich, ob die Teilnehmer sie nicht leiden könnten - im Gegenteil!!!. Die Veranstalterin des Kurses war ganz verblüfft. Wieso das denn. Die Kursteilnehmer lagen ihr zu Füßen.

Ja, weil sie immer als Mrs. Tellington angesprochen würde statt Linda. Sie würde deswegen befürchten, dass man sie nicht mag.

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Ja, ist es.

"Mr. XY" ist in Nordamerika sehr selten, kommt allenfalls im Verhältnis Untergebener - Vorgesetzter und in schriftlicher Korrespondenz vor - und selbst in DEM Fall keineswegs immer.

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In den USA ist es generell normal, einander mit Vornamen anzureden.

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Clinton hat das natürlich ganz gezielt gemacht, um Trump herabzuwürdigen.

Einen Titel hat der ja auch nicht, anders als sie, die "Madam Secretary", weil er nicht die geringste Amtserfahrung mitbringt.

Sie hätte alternativ nur "Mr. Trump" sagen können, was größere Distanz, aber auch mehr Respekt suggerieren würde.

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Ich meine in den USA ist es allgemein eher üblich sich mit Vornamen anzureden, auch bei der Arbeit.

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