Ist es eigentlich ausschlaggebend für die Zukunft auf was man sich in der Schule spezialisiert hat?

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7 Antworten

Ganz klares Ja. Was du in der Schule machst hat kaum Einfluss darauf, meist ist es so, dass zu Beginn des Studiums das Niveau kaum bis gar nicht höher ist als in der Oberstufe und erstmal alle auf einen Stand gebracht werden.

Wenn man den Schwerpunkten der Oberstufe entsprechend ein Studiengang wählt ist der Einstieg sicher etwas leichter, weil man das meiste schon einmal gehört hat, wenn man aber einen anderen Weg einschlägt macht das auch überhaupt nichts.

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Kommentar von wotan38
11.11.2016, 14:33

So klar sehe ich das nicht. Ich selbst habe Maschinen- und Kfz-bau studiert, bin auf Grund eines Ferienjobs an die damalige Computerfertigung gestoßen, wo man noch jeden einschlägig Interessierten genommen hat, weil es damals noch keine Informatik als Ausbildungszweig gegeben hat. Ich habe mich beruflich sehr gut dort entwickeln können, nur am Anfang musste man sich von klein auf behaupten. Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie ich mich in den eingefahreren Strukturen des Maschinenbaues so gut zurechtgefunden hätte. Als Ferienjob habe ich das auch mal kennengelernt.

Das liegt nun schon lange zurück, es hat sich vieles geändert. Trotzdem gibt es auch heute noch viele, die nicht im studierten Fach ihrem Erwerb nachgehen. Da gibt es ganze Fakultäten, die man im Berufsleben nur noch vereinzelt findet: Die Philosophen zum Beispiel.

Die Grundrichtung muss aber schon stimmen. Ich bin halt naturwissenschaftlich ausgerichtet und halt ein Tüftler, der sich gerne was ausdenkt. Da hatte ich nicht nur Gelegenheit dazu, es wurde auch honoriert.

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Wenn du in Mathe gut bist, findest du sicherlich einen Einstieg in ein Physikstudium, bei Informatik bin ich mir da nicht so sicher. Das lass ich daher mal offen.

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In der Tat. Die Schule versucht nur ein gutes Fundament zu schaffen. Meist folgt am Anfang vom Studium oder Ausbildung eh noch mal eine kurze Wiederholungsphase um sicher zu gehen, dass alle über das notwendige Wissen verfügen. Eine Garantie, dass man dann besser in dieser Richtung ist, gibt es jedoch nicht. Du brauchst dir also keine Sorgen zu machen, wenn du glaubst, dass es dir später an Hintergrundwissen fehlt - und es dir ernst ist - kann man das notfalls immer noch nachholen.

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Du wirst halt gegebenenfalls ein bißchen was nachholen müssen, wenn du umschwenkst (wobei es Informatik eh einen flächendeckenden Unterricht gibt), aber möglich sein sollte das.

Für die Bewerbung auf einen Studienplatz ist deine Fachwahl i. d. R: auch unwichtig, da wird meist nur der Schnitt gefordert.

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Naturwissenschaften hängen doch alle zusammen. Wenn du Bio jetzt wählst, kannst du sicherlich Physik meistern.

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Kommentar von theantagonist18
23.07.2016, 16:56

Also das würde ich jetzt so nicht bestätigen. Ich bin gut in Biologie und total schlecht in Physik. In meinem Studium hatte ich Gott sei dank nur in den ersten 2 Semestern Physik. Aber Biologie und Physik kann man echt überhaupt nicht vergleichen.

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Kommentar von Lamschke
23.07.2016, 16:57

Ja stimmt aber Bio und Chemie ergänzt sich doch gut. Physik ist hat ziemlich schwer. Trotzdem wünsche ich dir alles Gute.

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Es ist egal welchen Schwerpunkt du in der Schule hattest, wichtig ist nur der NC

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Das Tempo im Studium ist ziemlich heftig.

Meine Erfahrung im Studium war, dass - egal welchen LK Du hattest - nach zwei bis drei Wochen wurde der Stoff ganzen Schulzeit durchgenommen und Du fragst Dich: "Öhm, was kommt jetzt?" Und dann geht's erst richtig los :)

Was ich sagen will ist, es spielt keine Rolle, denn das Studium beginnt überall mit den Grundlagen


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