Frage von Pacaveli7, 424

Ist es egoistisch auf so einer Welt Kinder zu setzen?

Wenn ich mir die Welt anschaue, dann wird mir übel. Tagtäglich sterben Menschen. Sei es wegen Politik, Religion, Armut etc. Und auch wenn ich mir die Jugend anschaue, kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Kinder sind die unschuldigsten Wesen auf der Erde, aber würde euch nicht das schlechte Gewissen plagen, wenn man auf dieser grausamen Erde Kinder erzeugen würde?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von EinNarr, 118

Ob eine Handlung egoistisch ist, hängt von der Motivation ab, aus der die Handlung resultiert.

Bei der Zeugung eines Kindes, kann der Wille des Kindes nicht im Vordergrund stehen. Die Kindszeugung ist nie eine altruistische Handlung, denn "der Andere" ist noch gar nicht existent. "Der Andere" kann also nicht in die Entscheidung mit einbezogen werden, konnte keine Wünsche äußern und auch nicht intervenieren, sofern ihm diese Entscheidung nicht gefällt. Man handelt nicht im Sinne "des Anderen", höchstens kann man sich einreden, man würde in seinem Sinne handeln.

Kurz - ein Kind kann die Entscheidung ob es Leben möchte nicht selbst treffen, denn um eine Entscheidung treffen zu können, muss es erst einmal am Leben sein. Die radikale Entscheidung gegen das Leben, als Gegenentwurf zur Geburt, kann daraufhin nur über einen Leidensprozess, mit einem Suizid als Abschlusshandlung, getroffen werden. 

Etwas überspitzt: "Wir zwingen dich dazu dies zu tun, wenn du es nicht möchtest beziehungsweise es dir nicht gefällt, dann musst du dich umbringen." 

Die Kindszeugung ist an dieser Stelle ausgeübter Zwang. Die Eltern zwingen das Kind zum Leben, sie treffen die Entscheidung allein und treffen diese Entscheidung meist aus egoistischen Beweggründen - "Wir wollen ein Kind.", "Ich möchte Mutter sein.", "Ich möchte Vater werden.", "Wir wollen eine Familie gründen." et cetera sind alles egoistische Beweggründe.

Trennen könnte man an der Stelle allerdings noch. Es wäre möglich zu argumentieren, dass der Erhalt der menschlichen Spezies die Motivation darstellt. Damit wäre die Handlung der Kindszeugung gegenüber dem Kind in meinen Augen immer noch egoistisch, allerdings muss an dieser Stelle abgewägt werden, ob der auferlegte "Lebenszwang" als Mittel, den Zweck der Arterhaltung heiligt.

Hier trennt sich dann der Philanthrop von Misanthrop, wenn man es auf die Spitze treiben möchte.

Ich komme für mich nicht drum herum, die Kindszeugung als egoistische Handlung zu betrachten. Der eigene Wunsch wird in den Vordergrund gerückt und übt einen Zwang aus, um sich diesen Wunsch zu erfüllen. Auch unabhängig von den Lebensumständen und der aktuellen globalen Situation, die sich an der Stelle sicher noch einbinden ließe aber im Ergebnis käme ich zum selbigen Fazit.

Wichtig an der Stelle - ich habe die Wahrheit nicht für mich gepachtet. Es ist schlicht und ergreifend nur meine Gedanken zu dieses Thema. Ein Blickwinkel von vielen.

Liebe Grüße.

Antwort
von rotesand, 153

Hallo!

Für mich kommen Kinder auch nicht in Frage, aber nicht aufgrund der Gesellschaft oder dem Treiben in der Weltpolitik, sondern aus Gründen die eig. im Internet nix groß zu suchen haben... egal!

Allgemein muss es jeder für sich selber wissen & ich verurteile KEINEN, der sich auch aus diesem Grund gegen Kinder entscheidet. Es ist wahr ------> die relativ sorglose Kindheit die ich (Jahrgang 1990) noch hatte, gibt es heute so nicht mehr. Die meisten Kinder gehen nach der Schule entweder in dutzend Vereine oder aber gleich in die Ganztagsschule.. was die Freizeit stark einschränkt & dem Kind in seiner ENtwicklung m.E. nicht nur Vorteile bringt: Ein Kind sollte auch mal Kind sein dürfen & das ist heute leider nicht mehr gewährleistet... weil viele Eltern ein Kind als Prestigeobjekt definieren.

Es gibt aber auch genügend Eltern die da ganz andere Wege gehen & man muss es ja nicht diesen Eltern gleichtun die ihre Kinder als Prestigeobjekt vorführen.. was übrigens mMn nix als egoistisch von ihnen ist. An das Wohl der Kinder denkt dabei niemand.

Kommentar von Kitharea ,

An das "Wohl" der Kinder wurde vor unserer Wohlstandsgesellschaft NIE gedacht. Früher mussten Kinder mithelfen und alles tun was auch Erwachsene tun. Sie wurden geschlagen und gezwungen zu Allem möglichen. Sie wurden teilweise auch einfach verkauft oder ins Heim gegeben. Ich weiß nicht warum man jetzt dazu neigt alles was jetzt passiert mit Kindern, was definitiv in Summe weit weniger schlimm ist als früher - so schlecht hinstellt. Jede Gesellschaft und jeder Gedanke darin braucht einfach seine Zeit um Früchte zu tragen. So etwas geht nicht von heute auf morgen. Deswegen alle abzuurteilen ist kein guter Weg und richtig ist es auch nicht.

Kommentar von ManuTheMaiar ,

Komisch, ich hatte eine sorglose Kindheit und habe jetzt eine sorglose Jugend und mehr als genug Freizeit die ich nutzen kann wie ich will, ich habe die freie Wahl ob ich raus gehen will, am PC zocken oder hier was schreiben will

Antwort
von Klebzettel, 73

Die Frage nach Egoismus scheint mir hier nicht ganz treffend. Ein Kind kann (ausgenommen Vergewaltigung) nur auf eigenen Wunsch gezeugt werden. Das später entstehende Kind kann noch nicht dazu befragt werden.

Grundsätzlich kann man aber davon ausgehen, dass jedes Lebewesen einen biologisch begründeten Lebenswillen hat. Das zeigt sich in natürlichen Verhalten zur vermeidung von Gefahr und Schmerzen.

Gedankenexperiment: Welt ohne Menschen. Auch ohne unser zutun, vollkommen unabhängig von uns würden tagtäglich Lebewesen sterben.
Auch sie würden oft durch andere Lebewesen sterben. Das würde keine Spezies davon überzeugen, einfach ihre Existenz aufzugeben.

Jetzt zu dem, worauf du wohl eigentlich hinauswolltest. Die Welt ist kein schlechter Ort. Sie ist das, wozu wir sie machen. Wir haben einen immensen Einfluss auf unsere Umwelt und haben unendlich viele Möglichkeiten, auf gegebenes zu Reagieren. Wir haben möglichkeiten uns frei zu entfalten, werden von Generation zu Generation klüger (natürlich mit Ausnahmen, aber darum geht es garnicht). Es gibt unendlich viele wege, Freude und "Erfüllung" zu erfahren. Auch in Krisengebieten sind die Menschen glücklich. Genauso gibt es bei uns Menschen, die unglücklich sind. Es gibt also keinen Grund, einen allgemeinen Existenzwillen in frage zu stellen :)

Antwort
von Lichtpflicht, 36

Nachdem wir nur diese Welt haben und keine andere, kannst du entweder hier welche in die Welt setzen oder gar nicht. Und das ist dann deine persönliche Entscheidung und hat mit der Welt an sich herzlich wenig zu tun.

Ich persönlich wurde auch ungefragt in genau diese Welt gesetzt und ich bin extrem froh, zu leben. Hätten meine Eltern mir diese Chance nicht gegeben wäre das für mich der größtmögliche Verlust gewesen, auch in Anbetracht der Zustände in der Welt.

Antwort
von Nadelwald75, 55

Hallo pacaveli7,

auch wenn es in bestimmten Lagen und Verhältnissen sinnvoll ist, keine Kinder zu bekommen, machen sich aber genau die Menschen oft über die ach so grausame Erde Gedanken, die aus ganz anderen - egoistischen(!) - Gründen keine Kinder bekommen wollen, darüber Gedanken und schieben das dann als Argument vor.

Und fühlen sich auch noch unheimlich sozial. Und dann profitieren sie von all den Vorteilen, die sie ohne Kinder haben (wirtschaftliche Lage, Zeit, Karriere, persönliche Freiheiten ....).

Wenn ihnen das Leid der Kinder am Herzen läge, hätten sie umgekehrt sehr viele Möglichkeiten - kostet aber Zeit und Geld.

Antwort
von ipuaernvzugb, 6

Natürlich ist es nicht egoistisch und ich versteh auch überhaupt nicht warum alle das behaupten dass sie keine Kinder in diese Welt setzen wollen. Ich meine wann war die Welt denn so tolerant und friedlich wie jetzt? Natürlich ist zur Zeit in sehr vielen Ländern Krieg aber das war schon immer so und wird auch immer so bleiben. Solange keine Zombie Apokalypse ausbricht kann man (zumindest in Deutschland) zu dieser Zeit auf jeden Fall Kinder auf die Welt setzen, vorausgesetzt man kann sich auch gut um sie sorgen (Unterkunft, Pflege, Nahrung, Geld,..).

Antwort
von Temas, 62

Wenn wir uns die Geschichte anschauen, so wird klar, dass es nie eine wirklich friedliche Zeit gegeben hat. In Zeiten des Krieges, der Armut, Krankheiten und anderen Katastrophen haben die Menschen immer weiter gemacht.

Man hat die Hoffnung nie aufgegeben, dass nach dem Umwetter ein Regenbogen erscheint. Ich würde nicht auf die Idee kommen, angesichts schlechter Umstände auf der Welt, keine Kinder mehr auf die Welt zu setzen. 

Ich würde viel mehr auf eine gute Erziehung setzen, meinen Kindern lehren wie mit den Plagen umzugehen ist und somit versuchen dem Sturm mit einem Gegenwind entgegen zu wirken. 

Kommentar von Kitharea ,

Erziehung existiert nicht

Kommentar von Temas ,

Ah, ja.

Kommentar von Fionata ,

@Kitharea Wieso existiert Erziehung nicht?

Antwort
von Phantom15, 66

In den schlimmsten Zeiten haben die Menschen Kinder bekommen. Es gibt keine gute oder schlechte Zeit. Für mich hat sich das Thema sowieso erledigt, weil ich Anfang 40 bin und evtl. auch keine bekommen kann. Was ich viel schlimmer finde ist, wenn Personen Kinder bekommen die damit nicht umgehen können. Wenn die Eltern Kinder über Kinder bekommen, weil sie das Kindergeld kassieren wollen, aber die Kinder verwahrlosen lassen. Wenn ich Kinder bekommen könnte und eigentlich alles rundherum stimmen würde, würde ich evtl. keine bekommen wollen, weil man noch so gut erziehen kann, das Kind wird immer anderweitig erzogen und das nicht zum besten. Ich selbst wurde geboren ohne einen Einfluss darauf gehabt zu haben. Wenn man selbst entscheiden kann, dann sollte man gut überlegen ob man Kinder/Kind haben will. Allerdings geht das Leben eben auch weiter und würde niemand Kinder bekommen wäre die Welt auch schon leer.

Kommentar von Kitharea ,

So viele Vorurteile ...

Kommentar von Phantom15 ,

Falls Du das mit dem Kindergeld meinst, möglich das es ein Vorurteil ist. Aber Eltern die ihre Kinder verwahrlosen lassen sind ein No Go.

Antwort
von Biance, 33

Erlich es gibt Momente jetzt wo mögliche Anschläge in Deutschland passieren können IS und das mit den hohen Zahlen von Flüchtlingen,wo ich mich schon frage was wird aus meiner 5jährigen Tochter .Kan sie noch sicher in Deutschland aufwachsen ?Wollte eigentlich noch ein Kind aber derzeit lass ich es!Und das die Armut kommt spätestens jetzt das mit den Flüchtlingen wer kan das noch ausschliessen!Krankenkassen heben die Beiträge schon wieder an.Und der Flüchtlingsoli sind wir davor noch sicher?

Antwort
von Diodeicieli, 85

Herrscht vor deiner Haustür Krieg? Wieviele deiner Freunde und Verwandte wurden schon ermordet oder sind vor Hunger gestorben? Musst du in Angst leben, dass jederzeit jemand kommen könnte und dich erschießen oder ins Gefängnis stecken könnte? Ja, das wäre sehr unverantwortlich, in diese Welt Kinder zu setzten... Sie würden sich bei so einer Erziehung selbst umbringen.

Antwort
von Kitharea, 106

Fortbestand der Art ...
Egoistisch ? Für wen ?
Gibt Kinder die wurden im Mittelalter gemacht da gings schlimmer zu. Willst du das auch als Egoistisch abtun? Die Welt und das Leben ist, wie es ist. Grade Kinder lernen damit groß zu werden was einerseits gut ist für das Überleben der Menschheit und Andererseits natürlich schlecht weil dadurch auch "böses" weitergedeiht. So ist das halt.

Antwort
von FlyingCarpet, 121

Erstmal ist es so; wenn Du jemanden wirklich liebst, bleibt Dir in einem Kind ein Teil von der Person immer für den Rest Deines Lebens. Auch wenn sich derjenige trennt oder verstirbt.

Kinder sind die einzigste Hoffnung für diese Welt, Du kannst versuchen, sie so zu erziehen, dass sie sie bessermachen.

Ich weiss nicht, mit welchen Jugendlichen Du in Kontakt kommst, ich kenne viele Studenten die auf dem Weg sind diese Welt nachhaltig zu lenken und positiv zu verändern. Im Besonderen viele hochgebildete Frauen.

Leider ist es so, dass viele Jugendliche (leider vielfach Jungen) da den Zug irgendwie verpassen, weil sie in der Entwicklung bis 18 Jahren den Mädchen weit unterlegen sind.

Kommentar von OnezeZ ,

Was laberst du mit Jungen und Mädchen? Würdest du bitte aufhören hier rumzudiskrimieren?! Kannst mir doch nicht erzählen dass ausschließlich Jungs und Männer die Welt schlecht machen?

Kommentar von FlyingCarpet ,

Weisst Du, da gibt es kein Schwarz/Weiss und das ist das Problem der Männer und einer patriacharischen Gesellschaft.

Es ist halt schade, das viele Jungen ihr Potenzial nicht nutzen, das macht mich traurig.

Kommentar von weizenmehl96 ,

Ich stimme deiner Darstellung nicht zu. Das klingt übrigens sehr nach Feminazi. 

Aber nun zu meinem Grund dafür:

Es gibt keinen "Mann" genausowenig wie es eine "Frau" gibt. Und die Tatsache, dass es Jungs gibt, die auch sehr weitsichtigen Mädchen nicht unterlegen sind beweist für mich, das Genetik maximal nur begrenzt damit zu tun hat. Potenzial nutzen geht eher in eine akzeptable Richtung. Aber ob man das tut oder nicht hängt bei beiden Geschlechtern davon ab, welches Bild man von sich und der Welt entwickelt sprich Erziehung in ihrer allgemeinsten Form. 

Und dass du dich auf einer so voreingenommenen Weltsicht niederlässt, sagt auch viel über das Potenzial dass DU nutzt. 

Kommentar von Susanne88 ,

@weizenmehl96: Da habe ich Verständnisprobleme:

1. Welche Aussagen von @FlyingCarpet klingt nach "Feminazi"? Google: "Feminazi" wird von "antifeministischen Männer- und Vaterrechtlern im deutschsprachigen Raum gebraucht..." Siehst du dich als solchen bzw. deren Standpunkt als richtig an?

2. Du schreibst: "Potenzial nutzen... ...Aber ob man das tut oder nicht hängt bei beiden Geschlechtern davon ab, welches Bild man von sich und der Welt entwickelt sprich Erziehung in ihrer allgemeinsten Form."
Damit sagst du, dass, wenn die Erziehung falsch war, dieser Mensch keine Möglichkeit mehr hat, sein Potential zu nutzen? Weil du ja Genetik, also Veranlagung, einen Satz vorher "max. nur begrenzt" zuläßt. Also Erziehung falsch, keine Möglichkeit mehr?

3. Und was meinst du mit "so voreingenommenen Weltsicht" von @FlyingCarpet?

Würde mich tatsächjlich interessieren.

Kommentar von weizenmehl96 ,

Ich habe nicht Feminazi gesagt, um jemanden zu beleidigen, sondern einfach nur, weil ich Menschen, die nicht Gleichheit, sondern gesellschaftliche Überlegenheit der Frau anstreben, als solche kennengelernt habe. Ich kann aber auch gern ein anderes Wort benutzen, wenn du mir eins weißt. Grundsätzlich passt es mir einfach nicht, von einem Extrem ins andere überzuschwappen. Gleichheit ist super und alles andere eben nicht. 

Je nachdem wie ein Kind groß wird, wird es ein Bankangestellter, ein Künstler oder ein Serienmörder. Was die Welt aus einem Menschen macht, ist meiner Meinung nach ein sehr großer und auch weitgehend terminierender Faktor in der Charakterbildung. Genetische Grundlagen können natürlich Dinge subtil oder in extremen Fällen auch stärker beeinflussen. Teilweise geht es auch ineinander über - wenn jemand klein geboren wird (Genetischer Faktor), kann es gut sein, dass er darum viel gemobbt wird (Äußerer Faktor) - das kann zu Suizid oder Racheaktionen führen. Man wird als Mensch so geformt, dass man sich für bestimmte Dinge entscheidet. Denn man hat ja auch für alle Entscheidungen einen Grund - (Erfahrungen, Denkweise, Charaktereigenschaften wie Konsequenz etc, Unterbewusstes -> Bauchgefühl)

Um aber nochmal auf das Potenzial zurückzukommen - ob ein Mensch also neugierig wird und sich Wissen aneignen möchte, ob er über sich selbst und über das um ihn herum reflektiert. Das kommt nicht alles von irgendwelchen genetischen Faktoren. Natürlich kann es das vermutlich beeinflussen, wenn jemand mit einer geistigen Behinderung geboren würde. Aber ansonsten würde ich alles bei der Erziehung ansiedeln. Vieles wird auch in den ersten Jahren nach der Geburt durch Ernährung entschieden. 

Mit voreingenommener Weltsicht meine ich folgendes:

"Weisst Du, da gibt es kein Schwarz/Weiss und das ist das Problem der Männer und einer patriacharischen Gesellschaft. Es ist halt schade, das viele Jungen ihr Potenzial nicht nutzen, das macht mich traurig."

>>DAS PROBLEM DER MÄNNER<<

>>DASS VIELE JUNGEN IHR POTENZIAL[...]<<

das ist, was ich damit meinte

klar benehmen sich viele Jungs ziemlich doof - aber das sind eben nicht JUNGS - sondern Menschen. Und zu Menschen gehören auch Mädchen. Und ich kenne sehr viele Mädchen, die sich gegenseitig sehr angiften und deren Charakter verfault ist. Ein Beispiel wäre doch die Petri, die Teil einer Partei ist, die die Emanzipation ungeschehen machen möchte. Und bei den absurd großen Wahlergebnissen kann man wohl davon ausgehen, dass da auch bei den Wählern einige Frauen dabei waren. Noch ein Punkt, wenn es bei POTENZIAL um Leistung geht: 

Mein Abijahrgang hatte drei 1.0-er das Verhältnis von Männern zu Frauen war 2:1 - das soll nicht sagen wir haben ne zweimal so hohe Erfolgsquote, sondern einfach nur sagen: Leuts, euer Geschlecht macht euch nicht besser oder schlechter in irgendeiner Form. 

Es ist einfach so: Ich als Junge fühle mich da sehr angegriffen, gerade weil ich, so arrogant es auch sein mag, mich für einen wachen Geist halte. Und da kann ich so konservative, aus der Luft gegriffene Argumente einfach nicht vertragen, ohne meine Meinung dazu zu geben.

Kommentar von Alija1990 ,

@flyingcarpet geb dir recht!👍🏻

Kommentar von Kitharea ,

Es ist nachgewiesen dass Jungs sich etwas langsamer entwickeln. Man darf das nicht als Nachteil sehen. Das Ganze hat auch seine guten Seiten. Vor allem Jungs werden es sein die uns alle - wenn es hart auf hart kommt - den Arsch retten werden. Weil sie nicht zögern, nicht zu viel nachdenken und eher handeln als Mädchen. Das was du schreibst klingt eher wertend für Frauen gegen Männer. Das ist - nach wie vor - einfach nur zu wenig in alle Richtungen gedacht.

Antwort
von Nashota, 39

Die Erde ist nicht grausam. Es sind die Erdbewohner. Und da auch nicht alle, sondern nur viele.

Soll man sich nun wegen dieser oft hirnverdrehten, geldgeilen und egomanischen Idioten alles verleiden lassen? Da wäre man ja schön blöd!

Ich hab zwei Kinder und deshalb definitiv kein schlechtes Gewissen. Seine eigene kleine Welt hat nämlich jeder auch ein Stückweit selbst in der Hand. Ich kann alles scheizze finden oder ich kann lernen, aus Scheizze auch Bonbons zu machen. Da, wo ich herkomme, gehörte das zum Überleben dazu. Wer sich das abgeschaut und selbst angeeignet hat, kann auch Kinder dazu befähigen, nicht bei jedem Problem davonzurennen.

Ach ja: Kinder werden von ihren Eltern, der Umwelt und Freunden geformt. Ich habe noch von keiner heiligen Jugendgeneration gehört........

Antwort
von weizenmehl96, 67

Ich fände es als Kind bedenklich, dass meine Mutter sich fragt, ob es das Richtige war, mich geboren zu haben. Ob ich gut für die Welt bin und ob meine Existenz es wert ist, dass ich nicht nur die schönsten Seiten des Lebens kennenlerne. Letzten Endes sind wir jetzt gerade alle auf dieser Welt und die Situation ist nicht rosig. Aber ich freue mich am Leben zu sein. 

Antwort
von BTyker99, 58

Kinder in die Welt zu setzen ist immer egoistisch, denn dieser Vorgang hat den Sinn, seine eigenen Gene weiter zu geben um sich so selbst zu erhalten und in der Evolution weiterhin eine Rolle zu spielen.

Bezogen auf das schlechte Gewissen gegenüber der Kinder hast du natürlich Recht, aber das trifft meiner Meinung nach vor allem auf Eltern zu, die ihre eigenen Kinder nicht versorgen können, aber trotzdem dutzende in die Welt setzten, wie man es z.B. aus Afrika und islamischen Kulturkreisen kennt...

Kommentar von howelljenkins ,

gerade in armen regionen haben die menschen viele kinder, weil familienplanung schwierig oder unmoeglich ist, weil es eine hohe sterblichkeitsrate gibt und weil kinder mithelfen, die familie zu ernaehren.

Kommentar von BTyker99 ,

Ja, das ist mir bekannt. Ich gehe aber auch davon aus, dass den Eltern bekannt ist, dass ein großteil ihrer Kinder durch ihr Handeln später elendig verrecken wird. Wenn eine Familie 10 Kinder ins Erwachsenen-Alter durchbringt, und das Erbe dann entsprechend geteilt wird, muss es den Nachkommen zwangsläufig schlechter gehen, als der Elterngeneration.

Antwort
von Voeglein, 137

Eigentlich ja. Der Mensch macht diesen Planeten und alle darauf lebenden Lebewesen ja doch nur kaputt.

Kommentar von Kitharea ,

Ein Tier würde sowas NIEMALS sagen. Nur ein Mensch würde sich gegen seine eigene Spezies richten. Das nennt man wohl dann dieses "denken können" auf das wir so stolz sind.

Antwort
von peace1287, 87

Ich finde es sogar verantwortungslos!

Momentan leben ca. 7 Milliarden Menschen auf der Erde. Würden die Nahrungsmittel, die Weltweit zur Verfügung stehen, gerecht verteilt, dann könnten wir leicht über 20 Milliarden ernähren.

So weit so gut. Nur das Problem! Bereits jetzt, mit den 7 Milliarden, reichen die Lebensmittel NICHT aus, um alle zu ernähren. Grund ist die maßlose und egoistische Verschwendung der westlichen Industrienationen!

Deshalb vertrete ich auch die Überzeugung, dass bei soviel Egoismus und Verschwendung, die Weltbevölkerung nicht noch weiter wachsen sollte! 

Um das zu verhindern, liegt es an jedem Menschen selbst, keine Kinder zu zeugen. Und die eigene Arroganz sich selbst fortpflanzen zu müssen, im Zaum zu halten. Und dadurch die "Bestände" der Menschlichen Spezies unter Kontrolle zu halten! 

Natürlich wird meine Aussage auf großen Wiederspruch stoßen. 

ABER! 

Denkt mal darüber nach, ob das eigene Glück von einer "perfekten" Familie, über dem Wohlergehen der gesamten Spezies stehen sollte!? Und ob diese Spezies auf Dauer überleben kann, wenn jeder so egoistisch denken und handeln würde... (Was ja momentan leider Realität ist, auf unserem Planeten!)

Antwort
von mm78pr, 121

Gar keine Kinder ist nicht der richtige Weg , ich bin aber dafür das max nur ein Kind pro Paar erlaubt sein sollte damit sich die Menschheit "gesundschrumpfen" kann auf so maximal 3-4 Milliarden. Denn es gibt meiner Meinung eindeutig zu viele Menschen auf der Welt. Natürlich gibt es mit weniger Menschen auf der Welt nicht weniger Probleme oder Kriege aber ich denke das aufgrund der weniger benötigen Wohnflächen und Nahrungsmittel es sich besser leben lässt und somit Konflikte "kleiner" ausfallen.
Denn wenn Wohnraum und Nahrungs bezahlbar ist für jedermann dann herrscht auch mehr Zufriedenheit.


Kommentar von FlyingCarpet ,

Wie wahr, erst wenn die Grundbedürfnisse gestillt sind, wird sich mit anderen Themen beschäftigt.

Kommentar von DonkeyDerby ,

Denn wenn Wohnraum und Nahrungs bezahlbar ist für jedermann dann herrscht auch mehr Zufriedenheit.

Schön wär's, aber warum sind die Deutschen dann so unzufrieden?

Kommentar von howelljenkins ,

genau. und wem darf ich das recht auf ein halbes kind ueberlassen, dass der sich vielleicht aus einer zweiten haelfte ein ganzes zweites kind zusammensparen kann?

Kommentar von howelljenkins ,

die ein-kind-politik funktioniert nicht und ist darueber hinaus menschenverachtend. 

davon abgesehen sind menschen immer erobernd und kriegstreiberisch unterwegs gewesen auch in zeiten, in denen man noch weit weg von uebervoelkerung war.

Kommentar von BTyker99 ,

Ich China hat es doch gut funktioniert. Das Problem war nur, dass Frauen damals einen sehr geringen Stellenwert hatten, so dass Mädchen häufig geopfert wurden, bis ein männlicher Nachwuchs gekommen ist. Das wäre aber in unserer Gesellschaft nicht der Fall. Aber natürlich geht es bei der Frage nicht um Europa, daher gehe ich durchaus d'accord damit, dass es in den Problem-Gebieten der Welt nicht wirklich funktionieren würde...

Antwort
von Mauritius01, 66

Nein.... aber was mir ein schlechtes Geissen machen würde, wäre nicht alles dafür zu tun, damit meine Kinder auf einer besseren und gerechteren Welt aufwachsen, als ich das getan habe. Irgendwann muss man auch mal aufhören rumzujammern, wie schrecklich die Welt ist und was dagegen tun. Das was die Welt braucht sind Menschen mit guten Ideen und altruistischen Weltvorstellungen, die Verantwortung übernehmen können, sich von Mainstream und Medien nicht beeinflussen lassen, und schon allein mit ihrer Lebensweise andere zum Nachdenken provozieren.

Antwort
von Mewchen, 24

Nö, überhaupt nicht. Die Welt war schon immer schlecht und trotzdem wurden immer Kinder in die Welt gesetzt, ansonsten gäbe es niemand mehr auf dieser Welt.

Die Welt war schon immer schlecht und wird es auch immer bleiben. 

Antwort
von Almalexian, 115

Das war früher noch schlimmer. Mit der Einstellung wären wir schon längst weg vom Fenster.

Antwort
von MafiaLP2307, 108

nein. ich bin einen eltern unendlich dankbar dass es mich gibt. auch wenn es mal schwere zeiten gibt überwiegen die positiven zeiten die negativen :)

jeder hat die chance aus seinem leben was zu machen oder sogar die welt besser zu machen. Ich bin froh dass ich hier bin weiß aber noch nicht ob ich selber kinder haben möchte und wenn doch versuch ich ihnen ein schönes leben zu bereiten ;)

Kommentar von FlyingCarpet ,

Das ist genau die richtige Einstellung, jeder kann etwas bewirken.

Antwort
von oxygenium, 72

die Erde war mal als schöner Planet entstanden und was der Mensch daraus gemacht hat,lässt sich nicht mehr leugnen.

Auf diesem Planeten muss tunlichst etwas geschehen damit unsere Kinder und die darauf folgenden Generationen noch Lust auf Leben hat.

Ich habe auch rückwirkend noch nie so eine schlechte Politik gesehen wie diese und wird endlich Zeit  das sich etwas drastisch verändert.

Und...Kinder sind was tolles,wenn man ihnen mal die Möglichkeit und Perspektive bietet auch gesund Kind sein wollen zu dürfen..

Antwort
von littlepinkhorse, 63

Es passiert nicht nur Schlechtes auf dieser Welt. Denke nicht daran, dass du deinem Kind nicht die perfektesten Umstände schenkst, sondern daran, dass du Etwas noch nicht existierendem die Möglichkeit schenkst, zu fühlen und zu leben , zu entscheiden und sich selbst zu verwirklichen.

Antwort
von Schnoofy, 45

Wenn Du diese Definition liest

https://de.wikipedia.org/wiki/Egoismus

wirst Du sehr schnell feststellen, dass das Zeugen von Kindern überhaupt nichts mit Egoismus zutun hat.

Ein Kind zu erziehen heißt eine Menge Verantwortung zu übernehmen und bedeutet auch Verzicht auf viele Dinge, die Menschen ohne Kinder sich leisten können.

Antwort
von Kasumix, 30

Dann hätte man ja nie Kinder bekommen dürfen...

Von Gedenken an, bis ins Mittelalter, bis zur heutigen Zeit...

Wir sind Menschen und dadurch gibt es eh niemals "Weltfrieden" - "das Paradis" oder "Glückseeligkeit für alle" - wer das glaubt, tut mir leid ;)

Vllt. ist es an der Zeit seine Kinder wieder zu erziehen ;) Die Welt so im Kleinen ein Stück weit besser zu gestalten!

Antwort
von MrRomanticGuy, 87

Ich kann mich auch nicht entscheiden. ^^ Gibt aber schon noch schöne Sachen auf der Welt. ^^

Antwort
von Enrico007, 119

Nein die Erde braucht Kinder, egal wie der "Stand der Erde" ist. Kinder sind die Zukunft von Heute. Keine Kinder, Keine Zukunft.

Kinder sind somit das wichtigste auf der Erde den ohne sie gibt es die Erde in ein paar Jahre nicht mehr.

Kommentar von YugiohFan17 ,

Die Erde schon. Bloß die Menschheit nicht mehr.

Kommentar von MarliesMarina12 ,

Ja, und das wäre für die Erde ja gut

Kommentar von Enrico007 ,

Nein die Erde auch nicht.. Ohne die Menschheit würde die Erde kaputt gehen.

Kommentar von NEONBLAUPINK99 ,

Für die welt wäre es besser wenn die menschheit ausstirbt

Kommentar von danino29 ,

@Enrico

.. die Erde wird es schon noch geben, was es dann vielleicht nicht mehr gäbe, wären die Kinder.

Gebe dir unumwunden Recht: Kinder sind die Zukunft von Heute! (schöner Spruch von dir, der es trifft!)

Kommentar von NEONBLAUPINK99 ,

Die erde geht nicht kaputt ohne menschen im gegenteil menschen machen die erde kaputt (abgase, ölkatastrophen,...)

Kommentar von Enrico007 ,

Ja mag alles sein aber der Erde würde etwas fehlen und das wird sie auch zeigen

Kommentar von NEONBLAUPINK99 ,

So ein quatsch die erde hat schon mange vor den menschen existiert und da war sie auch nicht kaputt

Kommentar von Enrico007 ,

Naja wie dem auch sei, das ist nicht das Thema. Fakt ist das ohne Kinder die Menschheit stirbt. Was dann mit der Erde passiert kann uns eigentlich auch ehrlich gesagt egal sein weil keiner mehr von uns da ist

Kommentar von peace1287 ,

@enrico

Was redest du da!?

Die Erde hat lange Zeit vor dem Menschen existiert! Und ihr wird es besser den je gehen, wenn die Menschheit irgendwann verschwunden ist! Und sie sich von der Verschmutzung des Menschen erholen kann! 

Diesee Planeten MUSS als eigenständiger Lebensorganismus gesehen werden! Auf welchen Wir, die Menschen, nur Parasiten sind, die sich von dem Lebensorganismus Erde ernähren. Das ganze funktioniert aber nur so lange, so lange wir die Beanspruchung an diesen Lebensorganismus in einem regulierten Rahmen lassen! 

Und zu sagen das es uns egal sein kann, ist nur idiotisch, verantwortungslos und BÖSE! Den damit sagst du aus, es ist egal wenn die Erde stirbt... 

Kommentar von Enrico007 ,

Ich sehe dies anders, weil wenn keine Menschen mehr exestieren dann kann es und wirklich egal sein was mit der Erde weither passiert. Wir bekommen das sowieso nicht mit. Also uns könnte das schlicht und ergreifend egal sein was mit ihr geschieht da es uns nichts mehr angeht

Kommentar von peace1287 ,

Dann bist du ein schlechter Mensch, der das Leben verachtet! 

Und du bist durch eine solche Idiotie, mit Verantwortlich dafür, dass dieser Planet von unserer Spezies getötet wird!

Bei Menschen wie dir, steigt mein Wunsch, nach dem Aussterben der Menschenheit! 

Kommentar von Enrico007 ,

Weiterhin*

Kommentar von Enrico007 ,

Warum bin ich deshalb ein schlechter Mensch? Klar währe es schade aber wir können doch dann nichts mehr dagegen machen weil wir eben nicht mehr da sind.. Man kann sich auch anstellen

Kommentar von peace1287 ,

Weil DAS LEBEN nicht nur aus der Spezies Mensch besteht! 

Und warum sollen wir jeglichem, möglichen Leben, die Chance leben zu können, verbauen!? 

Kommentar von Enrico007 ,

Ich sehe keinen Sinn mehr mit Dir weiter zu diskutieren da du anscheinend keine Ahnung hast um was es wirklich geht. Ich finde dieses Gespräch reine Zeitverschwundung. Hiermit ist das Thema ein für alle mal beendet. Danke

Kommentar von peace1287 ,

Ich glaube wohl eher das du nicht ganz verstanden hast worum es hier eigentlich geht! Du schreibst so einen Schwachsinn von wegen, dass die Erde kaputt geht, wenn der Mensch nicht mehr da ist. Und ich versuche dir klar zu machen, das dass Unsinn ist. 

Außerdem sagst du, es ist egal wenn die Erde stirbt. Ich versuche dir klar zu machen, dass die Erde ein eigenständiger Lebensorganismus ist. Und das es NICHT egal ist wenn sie stirbt. Verstehe nicht, wie du dann schreiben kannst, ich verstünde nicht worum es geht. 

Viel mehr habe ich den Verdacht, dass du nicht mehr wusstest wie du antworten sollst. Und um nicht als Idiot dazustehen, behauptest du so einen Unsinn!

Kommentar von Enrico007 ,

Gottseidank herrscht in Deutschland die Meinungsfreiheit

Kommentar von Enrico007 ,

Gott sei dank herrscht in Deutschland die Meinungsfreiheit

Kommentar von peace1287 ,

Du scheinst ja wirklich richtig helle zu sein! 

Als ob deine bisherigen Kommentare nicht schon Zeugnis genug dafür wären. 

Dann haust du zum Schluss noch einen Satz raus, der nicht im Ansatz mit der Diskussion zu tun hat! Aber selbstverständlich habe ich keine Ahnung worum es hier geht... 

Naja, leider kann nicht jeder mit gleichviel Verstand gesegnet sein.... Obgleich Mutter Erde bei manchen Individuen nicht derart sparsam damit sein sollen...

Antwort
von SumariLP, 43

Wenn du Kinder haben möchtest, solltest du lieber deinen Gefühlen folgen.
Aber keine Kinder haben zu wollen, nur weil Mensche sterben? Sterben ist leider natürlich und gehört zum Leben. Du kann es nicht aufhalten. Genauso wenig wie du aufhalten kannst das die Sonne untergeht. 

Bei der Jugend muss ich auch den Kopf schütteln. Ich habe seit neuestem zwar mein Abschluss, aber in der Schule waren die kleinen Kinder eine Qual. Die haben zu viel Selbstvertrauen. Meiner Meinung haben sie das durch das Internet erlangt. Sie sind mit dem Internet aufgewachsen und waren dort "immun" vor realen Menschen. Und dieses Selbstvertrauen spiegel sie nun im realen Leben.
 Aber du kannst deine Kinder ja besser erziehen als andere.

Zum Beispiel:
- Kauf ihm nicht alles was er verlangt, er soll verstehen das man nicht alles haben kann. (Damit meine ich vor allem: Kleine Kinder die ein Handy haben das 2 mal so groß ist, wie ihre Hand)

- Er soll nicht von klein auf mit dem Internet konfrontiert werden. Meine Lehrerin hat mal etwas über ihren Sohn erzählt, der in die 3. Klasse geht: Er hat einmal einen Freund eingeladen, damit sie bei ihm zu Hause spielen. Der Sohn der Lehrerin hat mit Baggern gespielt und der andere Junge saß am Tablet und hat Pornoseiten durchstöbert.

Hoffentlich konnte ich dir mehr Infos geben.

-Mfg Sumari

Antwort
von anniegirl80, 44

Wenn du diese Meinung vertrittst, dürfte es dich selber wohl auch nicht geben.

Denn es gab schon immer Schlechtes in der Welt. Als ich geboren wurde, tobte der kalte Krieg, dann kam Tschernobyl, sauerer Regen, Ozonloch etc.

Komisch, trotzdem lebe ich noch - und ich hätte kein schlechtes Gewissen, Kinder in die Welt zu setzen.

Denn wer soll denn die Welt besser machen, wenn nicht wir und unsere Kinder? Kinder geben einem Hoffnung, dass zumindest sie die Welt verbessern können, wenn schon "wir" es nicht schaffen.

Und über die Jugend wurde schon immer geschimpft, so wie du es nun tust, das war noch nie anders!

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