Frage von innerscream, 26

Ist es dumm eine Ausbildung zu machen,wenn man gemerkt hat,dass man eine andere Richtung einschlagen will?

Seit den Sommerferien bin ich nun im Bereich des Sozialassistenten... am Anfang fand ich ja noch alles gut. Aber jetzt wo man so viele Kinderkrankheiten lernen muss und generell so viele Arbeiten in einem Monat geschrieben werden,bin ich echt erschöpft. Eigentlich dachte ich,dass ich später etwas mit älteren Leuten machen möchte,aber man muss ihnen ja auch intim näher kommen,also den Hintern abputzen und sie aus ihrem Bett geben. Ich weiß ja,dass ich später auch ein Pflegefall werden könnte und vermutlich die meisten. Aber das ist nicht wirklich meins. Ich möchte auch,denke ich nicht,mit kleinen Kindern oder Babys arbeiten bzw um sie kümmern. Und auch nicht in einer Psychatrie oder Problemjugendlichen helfen. Das ist mir einfach zu viel. Aber da ich noch nicht volljährig bin muss,ich die Ausbildung jetzt machen...:-\

Irgendwie würde ich lieber in Ernährung und Sport eine Ausbildung zum Diätassistenten machen wollen. In der Schule bin ich in einem Kurs,der sich damit befasst. Aber irgendwie ist das für mich zu gesund,also ich wäre beim abnehmen zum Beispiel eher für das weniger Essen und viel Bewegung. Auch die Ernährungspyramide in Ernährungslehre finde ich nicht gut. Von allem etwas aufnehmen und nachher aufgehen wie ein Hefeteig.... Hm..

Eigentlich wäre,ich ja dann kein gutes Vorbild,aber wäre es nicht egal,wenn das keiner bemerkt?..

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Smiley75, 24

Hallo, Du hörst Dich sehr unentschlossen an, was Deine Zukunft angeht. Bedenke, wenn es Dir etwas ausmacht älteren Menschen den Allerwertesten abzuputzen, dann könnte das bei Kindern auch problematisch sein. Es gibt ja Einrichtungen, in denen auch Baby's aufgenommen werden. Da Du aber nun schon in der Ausbildung bist, fehlt die Möglichkeit in Praktikas Erfahrungen zu sammeln. Meine Tochter hat überall reingeschnuppert, wo sie konnte. Klar, das hat Teile der Ferien gekostet, aber nun ist sie im 3. Ausbildungsjahr und glücklich damit. Wie unglücklich bist Du mit Deiner Entscheidung? Hast Du vielleicht darüber nachgedacht, die Ausbildung abzubrechen und bis zum nächsten Lehrjahr intensiv Praktikas zu absolvieren, damit der nächste Anlauf nicht wieder floppt. Die Dauer des Praktikums kann man mit dem Betrieb absprechen- nicht nur für 2 Wochen! Wie denken Deine Eltern darüber? Zum eventuellen Abbruch benötigst Du die Einverständnis der Erziehungsberechtigten, falls Du nicht volljährig bist.

Kommentar von innerscream ,

Ich mache 3 Praktika für 5 Wochen.. im Kindergarten,im Altenheim und entweder noch in der Psychiatrie oder Krankenhaus... nur ich bin dennoch eher missmutig dem gegenüber,weil ich eh er was in Richtung Ernährung und Sport machen würde.

Kommentar von Smiley75 ,

Überall reinschnuppern ist eine prima Idee. Aber warum im Kindergarten, etc., wenn eher was Richtung Ernährung in Frage kommt. Ausprobieren hilft bestimmt. Denk daran, dass es Dir bis zum Rentenalter Spaß machen sollte.

Antwort
von Shennyy, 26

du solltest auf jedenfall das machen was dir spaß macht, denn was bringt es dir jahre lang einen beruf aus zu üben bei dem du dich nicht wohl fühlst? 

und wenn du sowas wie diätassistent/ in wirklich mal werden möchtest musst du dich klar nicht 100% unbedingt an die ernährungspyramide halten, aber du darfst den leuten auch nichts falsch erzählen weil nur weil du sie nicht so toll findest heißt es nicht das sie auch falsch ist 

Antwort
von Carlystern, 12

Hatte auch eine Ausbildung gemacht und war garnichts fur mich wollte es nie machen. Wurde gezwungen. Habe sie durchgezogen und mache jetzt eine Ausbildung wo ich will und lasse mir da auch von keinem mehr reinreden. Aber ohne diese wäre es nicht gegangen.

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