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Ist es denkbar, dass die groessten Deutschen Parteien bei den naechsten Wahlen die groessten Verlierer sind ?

gefragt von fennek am 14.07.2007 um 8:25 Uhr

...der angebliche Deutsche Aufschwung ist nur ein geliehener Aiufschwung. Dieser beruht nur auf erhoetem Export mit hoeherer kurzzeitigen Neuverschuldung von ein paar Ländern. Die Unternehmen, die aus Deutschland exportieren sind aber nur 20 % aller Unternehmen ! ??? Was soll dann diese Augenwischerei mit den Partei - Selbst - Schulter - Klopfmaschinen und den Lorber Selbst-Klebern ?


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WolfRichter
beantwortet von WolfRichter am 14. Juli 2007 08:51
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Denkbar ist das natürlich, aber der Wähler hat ein kurzes Gedächtnis. Oder er wählt das aus seiner Sicht kleinere Übel und das ist für die meisten eine der großen Parteien.

Diesmal habe ich mir im Vorfeld eine Liste gemacht, auf die ich aus aktuellem Anlaß für mich unwählbare Parteien setze. Danach werde ich mich bei der nächsten Wahl richten.

Kommentar von fennek am 14. Juli 2007 09:05

...kürzlich sagte mir ein Bekannter ( Geschäftsmann ) dass er "Demokratisch" wählt. Er sagte, da die größte Partei die Partei der Nichtwähler ist und die Parteien für die Nichtwähler schon fertige Ausreden parat haben, so gehe er zur Wahl und macht seinen Wahlzettel ungültig zur Abgabe, denn damit er die Demokratie gewählt und er sagt den Parteien damit, dass sie nicht wählbar sind. Kann das eine Alternative sein, wenn viele so die "Demokratie" wählen ?

Kommentar von 304c9c2bc0e059c4ee7068a62717e3d4smallUlfDunkel am 14. Juli 2007 10:18

Nein, weil dann die Deppen regieren. Sieht man ja jetzt ganz deutlich. Nicht zu wählen oder seine Stimme ungültig zu machen, ist m.E. sehr dumm.

Zumindest darf man dann die nächste Legislaturperiode über nicht über die Politik meckern.

Kommentar von fennek am 15. Juli 2007 22:38

...warum sind die Deppen dann erst dran ?

Kommentar von 3fbf5ae46c56cf6a0189124c48debdfcsmallWolfRichter am 14. Juli 2007 10:33

Das halte ich durchaus für eine Alternative. Vor allem ist das besser, als gar nicht zur Wahl zu gehen, weil letzteres als Desinteresse und damit Einverständnis mit den bestehenden Zuständen ausgelegt wird.

Der Begriff "Demokratisch" für dieses Verfahren gefällt mir allerdings nicht so gut; ich werde über einen treffenderen nachdenken.


UlfDunkel
beantwortet von UlfDunkel am 14. Juli 2007 10:17
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Ich glaube, dass die Zeit der "Großen Volksparteien" schon spätestens seit der Bundestagswahl 2002 vorbei ist. Natürlich ist das ein schleichender Prozess.

Wir bewegen uns aber seitdem (wieder) deutlich auf eine größere Parteienlandschaft zu (inkl. Nichtwähler-"Partei"), in der es keine absoluten Gewinner und dadurch auch immer neue Koalitions-Formen gibt. Wo das enden kann (aber nicht muss), hat man schon mal in Weimar gesehen.

Kommentar von fennek am 14. Juli 2007 10:37

Danke, schlimme Situationen geben sehr zu denken ?


isa1313
beantwortet von isa1313 am 14. Juli 2007 08:30
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Hallo,

Politik ist so ne Sache, es gilt bei den Wahlen sowiso nur was direkt, unmittelbar vorher passiert ist, deshalb ist eine Spekulation in die Richtung noch etwas verfrüht.

Denkbar ist es auf jeden Fall.

Liebe Grüße Isa

Kommentar von fennek am 14. Juli 2007 08:42

Danke !

Kommentar von fennek am 14. Juli 2007 09:05

.


Niklaus
beantwortet von Niklaus am 14. Juli 2007 08:53
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Den großen Parteien geht es doch gar nicht um das Land oder die Bürger. Alles was die tun dient nur dem Machterhalt bzw. der Machtvergrößerung der eigenen Partei.

Kommentar von saarpfalzmichel am 14. Juli 2007 08:56

Besser hät ichs auch nicht sagen können...

Kommentar von fennek am 14. Juli 2007 08:56

Danke !

Kommentar von 304c9c2bc0e059c4ee7068a62717e3d4smallUlfDunkel am 14. Juli 2007 10:16

Hallo Edgar.

Mit Verlaub: Deine Antwort ist ziemlich flach, zeugt von wenig Verständnis über das Funktionieren von Demokratie und hat mit der Frage nichts zu tun.

Kommentar von B0062c7fab7bf0da32f420f3b225d453smallNiklaus am 14. Juli 2007 10:30

Hallo Ulf, erstens finde ich nicht gut wie du mich so einfach verunglimpfst. Außerdem habe ich nur meine Meinung ausgedrückt. Zweitens könnte ich dir verschiedene Beispiele nennen, bei denen dies bestätigt wurde. Denke nur mal an den unsäglichen Prozess der Steuerreform. Da werden zwei gestandene Fachleute aus parteitaktischen Gründen mies gemacht. Nur weil ein Partei der anderen nicht den Erfolg gönnen wollte, eine vernünftige Steuerreform zu gestalten. Solche Beispiele gibt es noch mehr. Aber ich habe keine Lust hier eine wissenschaftlich Abhandlung zu schreiben.

Kommentar von Bruno am 14. Juli 2007 11:04

Ulf, warum geht es Dir seit gestern nicht gut. Machst mich an als zu "alter Esel", jetzt den Edgar. Mach mal Pause. Gruss

Kommentar von Bruno am 14. Juli 2007 10:19

Da keine Reformen fuer die Wirtschaft eingeleitet wurden, ist die Behauptung, die Regierung sei fuer den Aufschwung verantwortlich, eine glatte Luege. Aber sie koennen's einfach nicht besser. Die Machtversessenen Traumtaenzer.

Kommentar von fennek am 15. Juli 2007 22:39

Danke Partner, ich denke es ist noch schlimmer.


Katzentatze
beantwortet von Katzentatze am 14. Juli 2007 11:10
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Ich glaube nicht, dass sie die Verlierer sein werden. Die deutschen Wähler sind schon seit vielen Jahren vollkommen verunsichert und würden unsere Regierung gerne absetzten. Sie haben aber Angst davor, dass kleine extreme Parteien hochkommen und sehen keine wirklichen Alternativen. Man hat ja am Beispiel der Grünen gesehen, was passiert. Sie gehen mit super Ansätzen in die Politik und am Ende singen sie das gleiche Lied wie die großen auch. Also wählen die Bürger das, was schon ihre Großeltern gewählt haben und gut ist. Damit kann man zumindest nicht allzuviel falsch machen.



fourseasons
beantwortet von fourseasons am 14. Juli 2007 11:24
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Ein Aufschwung eines Landes geht meistens zu Lasten einiger anderer Länder. Was du mit dem geliehenen Aufschwung meinst, ist mir nicht ganz klar, aber sicher ist auch, daß nach dem Aufschwung auch wieder eine Talfahrt kommen wird. Ich hoffe nur, daß es noch etwas dauert.

Das dies das Wahlverhalten der Bürger in irgendeiner Weise beeinflussen wird, ist eher unwahrscheinlich, weil wohl die Wenigsten die wirtschaflichen und politischen Zusammenhänge kennen. Das Wahlverhalten wird wohl eher davon beeinflusst, wer im Wahlkampf überzeugender lügen kann.

Kommentar von fennek am 15. Juli 2007 00:02

Danke, so könnte es sein !


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