Frage von Neutralis, 88

Ist es das Ziel der Religion und das Ziel Gottes, die Wissenschaft zu fördern und in den Mittelpunkt der Welt zu stellen und die Religion zu vergessen?

Keine Glaubenskriege mehr, Zusammenarbeit der Länder, Bildung, Reichtum, Höhere Lebensqualität, mehr Medikamente, keine Ethik, die das Genmanipulieren und klonen verbietet, die Zivilisation Mensch kann länger im Universum existieren. Ja es wäre das Paradies auf Erden. Ist es das was Gott will ? Hat er die Religion nur geschaffen um die Wissenschaft aufkeimen zu lassen und sie als ein Gegenstück wichtig werden zu lassen ? Oder wurde die Religion vom Teufel und die Wissenschaft von Gott geschaffen ? In den letzten 70 Jahren ist die Zahl der Kriege gesunken und die Zahl der Atheisten gestiegen. Ist Wissenschaft das, was diese Welt zum Paradies machen wird ? Denn Religion ist momentan das einzige, was es verhindert. Bevor sich hier jemand in seiner Ehre verletzt fühlt. Diese Aussage beruht auf Fakten. Terroristen,IS,andere Kulturen von Flüchtlingen durch Religionen, die sie hier von einen schönen Willkommensgruß trennen.

Antwort
von 1988Ritter, 13

Es gibt keine Bibelstelle in der Gott dem Menschen die Weiterentwicklung und Wissenschaft verboten hat.

Vielmehr finden sich sogar Aufforderungen zur Entwicklung.

Für mich persönlich ist dabei die stärkste Aufforderung:

Gott gab den Menschen die Erde mit den  Worten, ....und machet Euch die Erde untertan.

Damit gab er den Menschen ein Schaffensgebot.

Dementsprechend sehe ich auch keinen Konflikt mit dem Glauben und der Wissenschaft. Ich sehe in der Wissenschaft vieleher eine Gebotserfüllung.

Antwort
von matmatmat, 15

Naja, falls es einen Gott gibt, der uns erschaffen hat, dann hat er uns Verstand mitgegeben. Wenn uns dieser Verstand sagt, es gibt ihn (Gott) nicht, und wir Wege finden wir wir friedlicher und gesünder ohne Ihn zusammenleben, dann ist er da ein wenig selbst Schuld, oder? ;)

Antwort
von MarkusKapunkt, 33

Religionen machen keine Kriege. Menschen benutzen Religionen, um andere Menschen davon zu überzeugen, dass Kriege geführt werden müssen. Aber nur weil ein Stein auf dem Boden herum liegt, muss ich doch nicht gleich fordern, dass alle Steine zu Sand zermahlen werden sollten, nur damit keiner mit den Steinen werfen kann, oder?

Außerdem kann auch die Wissenschaft dazu missbraucht werden, schreckliche Dinge zu tun. Die Wissenschaft macht unser Leben nicht unbedingt besser, sondern nur einfacher. Der Fortschrit in der Medizin hat zu einer Verbesserung der Lebensqualität und Gesundheit geführt, aber er führt auch unweigerlich zu einer Überbevölkerung. Technische Innovationen konnten Menschen das Leben retten, ihnen aber auch den Tod bringen. Es gibt an der Wissenschaft ebenso viele Schattenseiten wie an der Religion, nur sind die nicht immer sofort ersichtlich.

Die schwarz-weiß-Malerei ist es, die mich an beiden Seiten stört. Nichts ist nur richtig oder nur falsch, genauso wenig wie nur gut oder nur schlecht. Und die Vorstellung, dass sich Gott und Wissenschaft in irgendeiner Weise gegenseitig beeinflussen, oder dass Gott uns die Wissenschaft gegeben hat, um ihn zu überwinden, halte ich für absurd.

Kommentar von matmatmat ,

Ja, man kann mit Wissen auch Menschen schaden, unbestritten. Aber was hat uns denn Religion vergleichbares positives gebracht? Antibiotika? Flugzeuge? Künstliche Befruchtung? Smartphones? Allgemeine Menschenrechte? 5:0 für die Wissenschaft, oder?

Das was an Religionen mal positiv war, das zusammenhalten in kleinen Gruppen zu fördern und diese zu motivieren, andere Gruppen zu benachteiligen und auszuschließen ist heute eines der größten Probleme das wir haben und leider kein Vorteil mehr...

Kommentar von Bodesurry ,

Dort wo ich wohne, übernimmt die Kirche viele Aufgaben, die der Staat aus welchen Gründen auch immer, nicht übernehmen kann oder will (Altersarbeit, Hilfe für Arme, Betreuung von Randständigen).

Daneben wird mit viel Geld zahlreiche christliche und nicht-christliche Hilfswerke und Organisationen unterstützt. 

Kommentar von quopiam ,

Ist es die Aufgabe von Religionen, Flugzeuge zu bringen oder Smartphones? Die Menschenrechte gibt es nur, WEIL es Religionen gab (und gibt), die einige Werte so sehr etabliert haben, daß sie als unveräußerlich angesehen wurden. Es war nie positiv an den großen Religionen, kleine Gruppen zu fördern und andere auszuschließen und sie bewußt zu benachteiligen. Die Aufgabe von Religion war und ist es, ein Wertesystem zu kreieren, das in der Lage ist, eine Gesellschaft zusammenzuhalten und lebenswert zu machen.

Kommentar von MarkusKapunkt ,

Sieh es nicht so schwarz weiß.

Das verabreichen von Antibiotika bei jedem kleinen Infekt hat dazu geführt, dass wie es heute mit einer Vielzahl von resistenten Keimen zu tun haben, die für uns Menschen bereits jetzt eine ernste Bedrohung sind.

Flugzeuge tragen durch ihren enormen CO2-Ausstoß zum Klimawande bei und wurden bereits von Terroristen als Waffe eingesetzt.

Smartphones schränken die direkte Auseinandersetzung und die Sprachentwicklung von Jugendlichen nachweislich ein.

Zur Entwicklung der Menschenrechte haben die Religionen weit mehr Anteil geleistet als die Wissenschaft, da auch die ersten Religionsgesetze bereits als Menschenrechte gesehen werden können: Bereits das oft so angeprangerte Auge-um-Auge-Modell ist ein Menschenrecht. Es sollte für einen Ausgleich sorgen und eine Gewalteskalation verhindern, indem geboten wurde, nicht über das Maß der Gewalt hinauszugehen, das einem selbst angetan wurde (was früher durchaus die Regel war).

Für jede positive Folge einer Entwicklung gibt es immer auch eine negative. Nicht falsch verstehen: Auch ich bin vom Nutzen der Wissenschaft überzeugt, allerdings ist die 5:0-Rechnung im Gesamtkontext betrachtet nicht ganz so einfach. Du müsstest jeden Vor- und Nachteil einer Entwicklung mit in das Ergebnis einfließen lassen. Dann würden ganz andere Zahlen - schon bei deinen wenigen Beispielen - herauskommen, vielleicht 51231257823476:
28974355981986 für die Wissenschaft.

Antwort
von SweetieBot, 40

Ja, generell ist Religion der Keim der meisten Konflikten zwischen Menschen. Leider brauchen viele Menschen etwas an was sie glauben können, sonst wären Sie ja selbst schuld an Ihrer Situation und Ihren Problemen.

Kommentar von Bodesurry ,

Ja, generell ist Religion der Keim der meisten Konflikten zwischen Menschen. 
In welchem Land und welchem Kontinent lebst Du? Nenne mir bitte wissenschaftliche Beweise für deine Behauptung. 

Kommentar von SweetieBot ,

Ich werde jetzt nicht jeden Krieg aufzählen der wegen der Religion geführt worden ist. Soviel Allgemein Wissen sollte man schon aufbringen

Antwort
von fromspace, 43

Deine Idee das Gott bemerkt hat das es schlecht ist das Menschen um ihn streiten und das er uns deswegen von sich selbst wegführen möchte finde ich ziemlich interessant. Aber ich glaube nicht das ein Gott irgendwas mit dem ganzen Chaos oder der Wissenschaft zutun hat.

Antwort
von Quietmgs, 27

Das primäre Ziel jeder Religion ist es die breite Masse zu kontrollieren und Fundamentalismus zu verbreiten. Deine Frage ob Gott dies so möchte kann ich nicht beantworten , da ich nicht an ihn (oder sie) glaube.  

Antwort
von fricktorell, 9

Du irrst, weil du die Schrift nicht kennst (Mt.22,29).

Unser ewige Gott hat keine "Religionen" erschaffen, das ist das Werk des "Gottes dieser Welt" (2.Kor.4,4; Offb.12,9).

Unser ewige Schöpfer gab uns "Sein Wort" (Joh.17,17), damit wir den schmalen Weg zu Gottes Reich finden (Mt.7,13-14).

Der "Gott dieser Welt" (Satan) wird in Bälde entmachtet und in Gefangenschaft gebracht werden (Offb.20,2), dann werden die Augen der Menschheit klar sehen (1.Kor.13,10).

Antwort
von hoth560, 21

Also Erstens hat die IS keine Religion. (siehe selbst, was die Typen kranke Sachen machen wie z.B. Frauen vergewaltigen, Drogen nehmen, Kinder einfach so aus Spaß töten...) In keiner Religion wird soetwas akzeptiert oder erwünscht. Es kann ja sein, dass diese Barbaren vielleicht "muslimischer" Abstammung sind, aber das heißt noch lange nicht, dass die Religionen die Ursachen dafür sind. Im Gegenteil, ich finde Religionen sogar ganz friedlich und schön. Z.b. In vielen Religionen muss man gute Taten vollbringen (Spenden, beten usw.)


"In den letzten 70 Jahren ist die Zahl der Kriege gesunken..." Das ist leider nicht richtig. Es gab schon immer Kriege (aus wirtschaftlichen, politischen oder religiösen Gründen) Heute werden die Kriege eher mehr aus wirtschaftlichen Gründen geführt (z.B. siehe die Nachrichten von Russia Today, wie Putin letztes Jahr entdeckt hat, wie die IS Öl durch die Tanklastwagen in die Türkei geschmuggelt haben) 

"Ist Wissenschaft das, was diese Welt zum Paradies machen wird ?" Ja und nein. Die Wissenschaft hat viele gute Seiten, wie z.B. Sie haben Sachen erfunden. Die Geschirrspülmaschine erleichtert uns, dass wir nicht selbst unser Geschirr spülen müssen oder wir können mit anderen Personen einfach durch das Internet oder Handy in Kontakt auftreten. ABER die Wissenschaft hat auch natürlich schlechte Seiten, Sachen erfinden, wie z.B. Erschaffung von Viren, Massenvernichtungswaffen, gentechnische Veränderungen der Lebensmittel usw. 

Ich weiß jetzt nicht, welche Religion du anstrebst, aber den Gott, den du glaubst, hat unsere Welt so erschaffen, damit du ihn dienst :) und nicht glauben sollst, dass Teufel die Dinge so erschaffen hat. 

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