Es wird ja immer mehr darüber gesprochen, dass die Jungs zu sehr von Frauen erzogen und auch umgeben sind. Wäre es da besser seinen Sohn von einem männlichen Kindergärtner betreuen zu lassen? Was sind die Folgen?

Eindeutig ja!
Viele Probleme, die junge Männer heute mit ihrem Selbstbild haben, resultieren ja auch daraus, dass sie von der Mutter über die Kindergärtnerin und die Grundschullehrerin fast ausschliesslich von Frauen erzogen werden und keine männlichen Rollenvorbilder zu sehen bekommen.
Wenn es also ausnahmsweise mal einen männlichen Betreuer im Kindergarten geben sollte, dann würde ich das unbedingt nutzen.
Das ist ganz individuell zu beurteilen. Lebt der Junge allein mit seiner Mutter - z.B. durch Scheidung - und ist im Bekannten- oder Verwandtenkreis keine männliche Person, die häufiger Kontakt zu dem Jungen hat, kann es empfehlenswert sein, wenn zumindest im Kindergarten der Junge eine Beziehung zu einer männlichen Bezugsperson hat. Männer sind nun einmal - flapsig ausgedrückt - anders gestrickt und reagieren in manchen Lebenssituationen ganz anders. Insofern ist es für einen Jungen für seine Entwicklung auch wichtig, eine männliche Bezugsperson zu haben.

Ich arbeite in meinem Beruf sehr viel in allen Kindergärten unserer Stadt und habe bemerkt, dass in Kindergärten, in den auch Männer als Erzieher tätig sind, immer eine "aufgeräumtere" Stimmung herrscht und die Jungen einen augeglicheneren Eindruck machen. Meinem Empfinden nach kann es für einen Jungen ein Vorteil sein, wenn er im Kindergarten auch mit einem Erzieher zu tun hat. Und für den Kindergarten ist es ein Vorteil, da sich Jungen, die sich -warum auch immer :-)- nichts von einer Frau sagen lassen, dem männlichen Erzieher gehorchen.

Wie schon Justin sagte: Ist von individuellen Dingen abhängig. Generell kann man sagen, wenn die Möglichkeit besteht, nutze sie. Die Menschheit besteht nun mal aus 2 Geschelechtern und es gibt Dinge die Männer und Frauen einfach unterschiedlich handhaben ohne dies werten zu wollen. Übrigens bin selbst männlicher Erzieher und nicht nur die Jungen fanden es gut als ich im KiGa gearbeitet habe, auch die Mädels genossen dies. Viele hatten ja keinen Papa zu Hause und daher fanden sie es auch interessant.
Sicher täte es allen Kindern gut, wenn es wesentlich mehr männliche Pädagogen bereits im Kindergarten geben würde. Ein Ideal wäre in jeder Gruppe einen männlichen und einen weiblichen Erzieher um so die verschiedensten Bedürfnisse der Kinder zu befriedigen.

Was sollte es für Folgen haben?
Kinder werden heutzutage (wie auch schon früher) immer noch hauptsächlich von Frauen betreut (Mütter, Erzieherinnen) - und das hat den meisten bisher nicht geschadet.
Die Betreuung durch Männer nimmt zu, die Zahl der Väter, die in Elternzeit gehen nimmt zu - das wird den Jungs (und den Mädels) auch nicht schaden.
Wichtig ist doch, daß sie gewisse Werte vermittelt bekommen, nicht von wem.
Warum willst Du Ihn nicht bei einer Kindergärtnerin in Obhut geben. Es ist Doch wichtig, das der Junge Spass und Freude mit den anderen Kindern hat und einen Bezug zu der Betreuungsperson aufbaut. Die Lernfase der Kinder beruht nicht alleine auf der Betreuungsperson,sondern auch auf die eigene Familie. Schau Dir doch mal den Betrieb einen halben Tag an und dann beurteile. Meine 3 wurden von einer Berteuerin begleitet, aber ein Betreuer war auch im Haus.
Du antwortest nicht auf die Frage von bodo07.
Es geht hier um die Frage, ob Betreuung von männlichem Kindergartenpersonal positiv zu bewerten ist. Und nicht um deine persönliche Weltanschauung.
Kannst DU nicht lesen? Warum soll ein männlicher Betreuer nichts taugen. Lese mal genau, was ich geschrieben habe. Du has über haubt keine antwort