Frage von ninai89, 123

Ist Eingetragene Lebenspartnerschaft als EHE LIGHT nicht Diskriminierung von Homosexuellen?

In allen anderen Belangen haben wir mehr oder weniger sowas wie Gleichbehandlung aber da nicht

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Imago8, 32

Es ist auf jeden Fall diskriminierend. Die Ungleichbehandlung in diesem Punkt lässt sich meines Erachtens nur religiös begründen.

Ein Hoch auf die Ewiggestrigen!

Antwort
von randomhuman, 59

Ich persönlich finde es ist diskriminierend, weil der Name für mich persönlich schon nicht wertschätzend klingt. Man ist wie das 5. Rad am Wagen wenn man das so sagen kann.

Antwort
von Kajjo, 31
  • Nein, das sehe ich nicht so. 
  • Der besondere Schutz der Ehe ist keine Diskriminierung, sondern logische Folge. 
  • Die Frage wäre eher, warum es eine Institution wie die Ehe überhaupt geben muss...
Antwort
von Carasol78, 81

Aus Neugierde gefragt: Betrifft Dich das Thema selbst? Bist Du selbst homosexuell? Die Ehe ist (noch) nicht gleichgestellt, es bleibt eine Gleichstellung bei einer neuen B-Regierung zu erhoffen. Wichtiger waren aber die Abschaffung des § 175 im Jahr 1994, sonst wäre das Leben heute so frei kaum möglich gewesen.

Antwort
von Tragosso, 59

Natürlich ist sie das. Aber solange die Leute noch auf die Straße rennen, wenn das Thema Homosexualität im Schulunterricht auch mal angesprochen werden soll, solange wird das auch noch ein schwieriges Thema bleiben.

Nach außen hin tun so viele Menschen tolerant, sind es aber in Wahrheit überhaupt nicht. Es wird sogar differenziert, handelt es sich um das eigene Kind oder einen anderen Menschen.

Dass irgendjemand einen Nachteil durch Gleichberechtigung erleiden würde, ist schlichtweg Schwachsinn. Unbegründete Angst, die durch Unwissenheit entsteht.

Antwort
von Ifosil, 66

Ja, sie stellt eine Form der Diskriminierung dar. Ist halt den alten Parteien geschuldet, die einen Großteil ihrer christlichen Wähler nicht verschrecken wollen.
Aber eigentlich ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis das kippt.

Antwort
von scorpion87, 15

ist es. 

Während heterosexuelle eine durch das Grundgesetz geschützte Ehe eingehen dürfen, gibt es für Homosexuelle nur ein Konstrukt, das Stück für Stück die Rechte nachempfindet, aber noch immer nicht zu 100% den gleichen rechtlichen Wert erlangt hat. 

Wenn man argumentiert, es gehört zur Würde des Menschen, den Menschen den man liebt heiraten zu dürfen, dann ist es ein ganz valider Punkt zu sagen, dass die aktuelle Rechtssprechung dem nicht gerecht wird. 

Wenn man Diskriminierung als Gegenteil zu Gleichbehandlung ansieht gibt es noch folgende Argumente: Die Ehe wird ja gerne als "Keimzelle der Gesellschaft" bezeichnet, das heißt, Gegner der Homoehe holen das Argument gerne heraus, weil z.B. zwei Männer ja selbst keinen Nachwuchs zeugen können. Was nicht gleich ist, muss nicht gleich behandelt werden, heißt es dann gerne. Auch da kann man argumentieren: sterile Menschen dürfen heiraten. Frauen nach den Wechseljahren dürfen heiraten. Ehen, die nach 5 Jahren noch immer keinen Nachwuchs haben, dürfen weiterbestehen. Diese "Ehen" sind in meinen Augen homosexuellen Partnerschaften in allen Eigenschaften gleich. Wenn diese sich "Ehe" nennen dürfen, warum dann nicht Schwule und Lesben. Alle anderen Punkte wie das Gegenseite Absichern, die Liebe, das Übernehmen von Verantwortung - all das kann man Homosexuellen ja nicht absprechen.

Fakt ist: Die eingetragene Lebenspartnerschaft ist nicht das gleiche. Es ist weniger. Und die Begründung, warum Homosexuellen weniger gewährt wird, ist nicht überzeugend. Ergo kann man hier durchaus von Diskriminierung reden, wenn einer Menschengruppe ohne überzeugende Gründe Rechte verwehrt werden. 

Antwort
von loema, 46

Ja. Ist es.
Viele Menschen denken, dass 11% der Bevölkerung den anderen 89% etwas wegnehmen, wenn alle die gleichen Rechte haben.
Gerade zu Zeiten der AfD erlaubt man sich, die Homosexuelle Liebe als nicht gleichwertig darzustellen.
Und die CDU hat das Thema immer wieder ausgesetzt.

Antwort
von Solenostemon, 24

Ja, aber immer noch besser als sie nicht anzuerkennen.

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