Frage von noizyfan, 61

Ist eine Straftat keine Straftat mehr, wenn der Täter für sein Delikt eine gute Begründung hat?

Antwort
von Suboptimierer, 29

Wenn die Begründung eine Straftat zu keiner Straftat mehr macht, ist es nie eine Straftat gewesen.

Beispielsweise jemand wird umgebracht. Der Täter begründet es mit Notwehr. Dadurch, dass der Grund Notwehr war (vorausgesetzt die Aussage des Täters ist valide), war es von Anbeginn keine Straftat.

Was jemand nach einer Tat blubbert hat keinen Einfluss auf die Wertung der Tat an sich (wenn man sich als einen alles sehendes, allwissendes Wesen vorstellt, das alle Fakten kennt).

Natürlich kann aber durch das Reden die Wahrheit verbogen werden oder speziell beleuchtet werden.

Antwort
von Dahika, 33

Straftat ist Straftat. Es mag mildernde Umstände geben, aber selten.

Antwort
von kayo1548, 12

Die Handlung wäre nur dann nicht rechtswidrig wenn diese Begründung ein Richtfertigungsgrund wie Notwehr darstellt.

Bei einem Entschuldigungsgrund, wie z.b. entschuldigenden Notstand, wäre die Handlung zwar immer noch rechtswidrig - jedoch ist der Schuld und Unrechtsgehalt so weit herabgesetzt, dass es nicht mehr strafwürdig ist.

Eine rein subjektive Begründung reicht daher nicht aus, dass die Strafbarkeit einer Handlung entfällt.

Antwort
von Allfkdkdbyk, 16

Nein, so etwas geht natürlich nicht, selbst wenn du Jemanden tötest, um hunderttausend zu retten, bist du trotzdem strafbar.

In einem derartigen Fall wäre es natürlich möglich, dass der Staat eine Ausnahme macht, aber das ist hier wohl nicht so wichtig.

Antwort
von woflx, 23

Die meisten Straftäter haben für ihre Tat eine "gute" Begründung, nämlich "gut" aus ihrer eigenen Sichtweise heraus.

Wenn Du damit meinst, eine Begründung im Sinne eines höheren Zieles, auch zum Nutzen der Allgemeinheit, ändert das immer noch nichts an der Strafbarkeit der Tat, höchstens an der moralischen Bewertung. Möglicherweise kann es dann als mildernder Umstand berücksichtigt werden.

Antwort
von Tragosso, 14

Eine Straftat ist und bleibt eine Straftat. Es gibt milderne Umstände oder Ausnahmen wie Notwehr. Aber, wer jetzt meint sich an jemandem zu rächen, weil einem schlimmes angetan wurde, würde die (Straf)tat aufheben hat sich gewaltig geschnitten.

Antwort
von TerrorQueen95, 4

Wenn du mit dem #Psychologie andeuten willst das der Täter quasi als Begründung seine Psychische störung nimmt...

Bsp.: Jemand bringt jemanden um und sagt dann stimmen hätten es ihm gesagt das er das machen muss.

dann ist es trotzdem eine Straftat er kommt dann nur wahrscheinlich nicht in ein Normales Gefängnis sondern in eine geschlossene Station einer Psychiatrie // bzw je nach extremität halt ein Gefängnis welches zeitgleich eine Psychiatrie ist.

Liebe Grüße

Antwort
von KingTamino, 31

Nein.

Eine Straftat d.h. Verstoß gegen das Gesetzt ist und bleibt eine Straftat, egal aus welchen Gründen. Außnahmen sind speziell geregelt (Notwehr z.B.)

Diebstahl von essen, weil man kein Geld hat und Hungrig ist, ist und bleibt Diebstahl.


Antwort
von lanlan0000, 27

Wenn es gegen das Gesetz ist dann ist es eine straftat

Kommentar von Allfkdkdbyk ,

Natürlich, aber es geht hier ja gerade darum, OB das eine Straftat wäre

Kommentar von lanlan0000 ,

Wenn es nicht gegen das Gesetz wäre dann ist es auch keine straftat

Antwort
von kokomi, 27

so ein blödsinn

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community