Wir überlegen, uns eine Siamkatze anzuschaffen. Habe aber in Erinnerung, mal gehört zu haben, dass die viel eher gefährdet sind, spezielle Krankheiten zu bekommen. Stimmt das, Eurer Erfahrung nach? Und worum handelt es sich genau dabei?
Leider stimmt es, was Du auch in diversen Beiträgen meines Katzenforums im www.katzenkratzbrett.de nachlesen kannst.
Speziell die Augen sind gefährdet, weil sie oft tränen. Ein weiteres Problem kann durch die Überzüchtung entstehen, wo die Probleme erst mit den Jahren sichtbar werden.
Desweiteren muss das Fell extrem gepflegt werden um nicht zu verfilzen. Ansonsten muss geschert werden. Und zwar rechtzeitig, bevor womöglich einiges hängenbleibt im Fell, was nicht sinnvoll ist.
Grundsätzlich denke ich jedoch, wenn man/frau sich bewußt ist darüber, welche Pflege diese Tiere benötigen, dann kann man/frau Krankheiten entgegenwirken und was in den Genen steckt, sehen wir bei keinem Tier. Welche Krankheiten sich im Laufe der Jahre entwickeln wissen wir bei den Kitten auch nicht.
Lieben Gruß von Dagmar
uuups bei Haaren und Augen Siam mit Persern verwechselt.... sorry....

da diese Tiere leider ziemlich überzüchtet ind, können sie allergien bekommen, schlecht luft etc, bei den Tieren (ich spreche von allen überzüchtet Tier, egal ob Katz oder Hund)ist immer ein erhötest risiko als bei einer stinknormalen Katze...
ZwieZeit am 9. Juli 2009 11:54 ich glaube, du verwechselst da was - schlecht Luft bekommen die Tiere nicht, aber sie sind prädestiniert für Atemwegserkrankungen und Hautkrankheiten. Man sollte sich einen guten Züchter suchen und auch die erwachsenen Tiere bei dem und die Elterntiere unter die Lupe nehmen dürfen.
tinschen am 9. Juli 2009 11:57 Auch normale Hauskatzen und Mischlingshunde leiden unter allen möglichen Krankheiten und Allergien.Man weiß nur vorher nicht welchen.Bei Rassekatzen/hunden kann man sich wenigstens darauf einstellen. Es gibt im Übrigen eine Erhabung,die besagt,das egal bei welcher Erkrankung,Mischlingstiere immer den ersten bzw. einen der ersten Plätze belegen.
Dini1 am 9. Juli 2009 11:58 Bisher hatte ich mit meinen Senftöpfen glück!
es ist egal ob Rassekatze oder nicht....die Krankheiten stehen ja nicht da und sagen...och ich nehm lieber die Rassekatze... nein im Ernst...alleine wenn man sich eien Katze vom Bauernhof holt,hat man eine erhöte Gefahr von Inzucht als bei Rassekatzen.Das ist so...und die Rassekatzen sind nicht häufiger krank als Mixkatzen/Hunde.Ihr redet von Überzüchtung....wie wollt ihr das im Einklang bringen mit einer Bauernhofkattze?oder meint ihr diejenigen die ihre Katzen draussen rumlaufen lassen gucken erst einmal was für ein Kater der Vater ist?...ob er vielleicht aus einer Bruder/Schwester Verpaarung kommt?
Bei Rassekatzen hat man da viel mehr Möglichkeiten den passenden Partner auszusuchen...bei dem widerum kann man nachverfolgen wer dessen Eltern sind...usw.
und genau wegen solchen genetischen fehltritten sollte man aufhören weiter Tiere zu Produzieren. Nehm dich einer KAtze aus dem Tierheim an und helfe mit den Übeschuss an Katzen zu minimieren anstatt weiter dazu beizutragen, dass mehr tiere nachproduziert werden, die in vielen Fällen genetische probleme haben.

Zuchtkatzen sind aufgrund des beschränkten Genpools generell gefährdet Erbkrankheiten zu haben... Aber ich wüßte grade nicht warum es Siamkatzen besonders hart treffen sollte? Ich habe drei Siams ohne spezielle Krankeheiten (also mit ganz normalen, die bei jeder Katze auftreten können) Allerdings sollen Siamkatzen tatsächlich öfter Schielaugen haben... Meine gucken aber ganz gradeaus mit ihren superblauen Augen!
das mit dem Genpool war vielleicht früher mal vermehrt.Mittlerweile gibt es ausreichend Genpool...es sei den es ist ene eher seltene und noch junge Rasse,da wird dann auf Rassekreuzungen zurück gegriffen. Gerade bei den Rassekatzen....kann man den Genpool besser im Auge behalten...versuch das mal mit einer Bauernhofkatze oder Mitmenschen die ihre Katzen unkastriert rumlaufen lassen(am besten noch Bruder/Schwester usw)
tuppergirl am 9. Juli 2009 14:29 ich vergleiche nicht Bauernhofkatzen mit Zuchtkatzen, das ist ein bißchen zu weit hergeholt m.E.
"Mittlerweile gibt es ausreichend Genpool" schreibst du, ja vielleicht, aber nur wenn man den auch nutzt! Der Vater meiner Kleinen Seal-Tabby Siam ist z.B. von sehr weit weg, aus USA, weil ich eine Züchterin gefunden habe, die Ahnung & Gewissen hat und auf das achtet, was du meinst, das sind aber lange nicht alle!
Wenn man von der "normalen" Straßenkatze ausgeht, hat diese aber trotzdem einen größeren Genpool, da sich das Revier einer Katze auf bis zu 7km im Durchmesser ausdehnt und sie dort auf recht viele Kater treffen kann... und bei einem Wurf sind meist mehrere Kater beteiligt ;-))
das ist so nicht ganz richtig,nehmen wir mal die Bauernhofkatzen,glaubst Du der Bauer macht sich gedanken wer sich da mit wem verpaart?GANZ sicher nicht...Nur wenn er mal eine Katze vom anderen Hof ect holt....aber dann geht das ganze von vorne los.Glaubst Du wirklich das die besser dran sind als Rassekatzen,wo man zum Kater hinfahren muss? z.B Erbkrankheiten wie z.B HCM wurden als erstes bei Hauskatzen festgestellt und geforscht!
tuppergirl am 10. Juli 2009 11:48 Hallo Catfan, wo schreibe ich denn wem es besser oder schlechter geht?? Irgendwie reden wir wohl aneinander vorbei... ich finde, du argumentierst an meiner Aussage vorbei. Und was ich glaube oder nicht, mache ich hier sicher nicht publik.

ich habe seit kurzem ein siam-birma mädchen . sie kam sehr krank von einem "Züchter" der siam + birmas vermehrte - es ist inzwischen die 10.Katze , die wir (Tierschutz) da weggeholt haben . Alle tiere waren krank . - ich will damit sagen , dass , wenn es unbedingt ein Tier vom Züchter sein muß , dann such dir einen seriösen , - aber es gibt auch arme Siamkatzen im Tierschutz , die sind oftmals gesünder , als beim Züchter . tierhilfe miezekatze ev. zum beispiel hat eine riesen HP - viele Siams aus der Tötung in Spanien - diese tiere sind auch auf alle Krankheiten getestet ! aber trotzdem - möchte ich behaupten , dass diese "stinknormalen" Hauskatzen am robustesten sind .hab noch 2 Perser und einen Kartäuser , die waren alle krank , als sie zu mir kamen und kränkeln immer noch - Augen -Nase- Fell , da kann man nicht viel gegen tun , nur lindern und gut pflegen . -übrigens - meine Siam-B. schielt auch . du weißt auch , dass siamkatzen sehr hibbelig , bewegungsfreudig und "laut" sind ?!

ich habe seit 15 jahren einen siam. meiner ist ein extrem sensibles exemplar. wenn ich mal einen ganzen tag nicht da war, reagiert er sofort mit magenschmerzen und erbrechen und dem vorwurfsvollsten blick den ich je bei katzen gesehnen habe. ausserdem verträgt er nur futter für sensible katzen, aber er ist ja auch schon 15. schau doch mal auf "siamkatzen.de", da findest du bestimmt auch noch einige Antworten.
Ich habe auch einen Siamkater und bin sehr gluecklich darueber, denn er ist viel anhaenglicher und klueger als meine saemtlichen Katzen (Wald-und Wiesenkatzen) zuvor. Auch ist er nicht weniger und nicht mehr empfindlich als andere. Das Gute an den Siamkatzen ist, dass sie mitteilen, wenn sie etwas wuenschen, was andere Katzen ja nicht tun, sondern ganz ploetzlich aus Protest in die Schuhe oder Tasche pinkeln, ohne vorher gemiaut zu haben.