Ein Bekannter arbeitet seit kurzem bei einer Versicherung und ist der Ansicht, ich müsste unbedingt eine private Unfallversicherung haben. Lohnt sich das für mich? Brauch ich das wirklich? In welchen Fällen, die nicht durch KV oder Berufsunfähigkeitsversicherung abgedeckt sind, bekommt man da überhaupt Geld? Mein Job ist nicht sonderlich gefährlich und ich gehe auch nicht auf Bahngleisen spazieren oder so was!
Weitere Fragen zu verwandten Themen finden Sie hier:

NEIN,auf gar keinen FALL...
Ich hatte meine schon mit 21 gekündigt-Nürnberger seinerzeit. Die wollten 400DM damals nichtzahlen...weil ich nach einem Unfall operiert worden bin-einige Zeit später.
Nur als Kulanzregelung...was wäre,wenn ich arbeitsunfähig geworden wäre? Eine Versicherung-dreht sich erst mal raus..wenn teuer werden könnte und weisst den noch so begründeten Anspruch ab. Man kann viel GEld sparen,wenn man sein RIsiko selber trägt.
Wenn zu Deinem Lieblingssport nicht grade RAFTING oder KITEsurfen gehört oder BUNGEEjumping...dann versichern die Dich gar nicht....

Auf jeden Fall, denn Du brauchst Dir bloss mal beim Sport oder irgendwo anders ein Bein brechen, dann zahlt die Versicherung.
Hier würde ich ganz genau die Leistungen Schadessfall ansehen, dein Bekannter verdient bestimmt an dir.
Von Seiten des Verbraucherschutzes wird kritisiert, dass der Versicherungsschutz der Unfallversicherung am Auslöser (dem Unfall) und nicht an den Wirkungen (den Einkommensausfall) orientiert ist. Der weitaus überwiegende Teil der Fälle von Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit (zirka 90 %) werden nicht durch Unfälle, sondern durch Krankheit verursacht. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung deckt die Risiken der Kunden deutlich zielgenauer ab als die Unfallversicherung.
Ist verzichtbar. Aber Versicherungsvertreter wollen die furchtbar gerne verkaufen, da das Provision bringt. Man kann sich auch total überversichern....
Du fragst, wann man da überhaupt Geld bekommt? Am wichtigsten ist die Berufsunfähigkeit, die zahlt bei Unfall und Krankheit. Aber es gibt den "Schäuble-Effekt" - du hast einen Unfall, sitzt im Rollstuhl und kannst deinen Beruf aber noch voll ausüben (Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt nicht)- bräuchtest aber Geld für Umbaumaßnahmen, anderes Auto, usw. Aber wie gesagt, es ist nicht die wichtigste Versicherung, es hängt von deinem Sicherheitsbedürfnis ab, ob du so was brauchst
Bei solchen Umbaumaßnahmen greift auch die Krankenkasse mit Zuschüssen ein. Auch stellt die KK oder die Pflegekasse Rollstuhl und andere Hilfen.
Ja schon...die meisten Unfälle passieren im Haushalt...Du fällst von der Leiter...Wirbelsäule kaputt...kein Einkommen mehr....
Rentenversicherung bei Berufsunfähigkeit.
Wenn man was eingezahlt hat...außerdem reicht die RV nicht aus, um das Haus und Auto usw. umzubauen.
Das ist eine Berufsunfähigkeits versicherung
Nein, bei Erwerbsunfähigkeit, weil der dann im Rollstuhl sitzt, bekommt er ganz normal die Rente (Erwerbsunfähigkeitsrente oder Berufsunfähigkeitsrente). Und für Umbauten am Haus zahlt die Krankenversicherung einen Teil mit. Es gibt Zuschüsse von der Krankenkasse und/oder von der Pflegekasse bei solchen Fällen, wenn ein Haus oder eine Wohnung rollstuhlgerecht umgebaut werden muss.
Das ist die Frage.
Generell gilt: Versicherungen sind ein Geschäft mit der Angst.
Wir haben keine Unfallversicherung mehr. Wenn ich bedenke, dass wir fast 20 Jahre lang gezahlt haben, diese Summe hätten wir auch aufs Sparbuch tun können.
mamo2402 am 6. November 2009 20:10 Dann wünsche ich euch allzeit gute Gesundheit.
Danke! Wir sind krankenversichert, rentenversichert und haftpflichtversichert.
Wir haben beide eine Berufsunfähigkeitsversicherung. Das sind Dinge, auf die es ankommt. Nicht auf eine teure, sinnlose Unfallversicherung, die schlussendlich oft nicht zahlt.
Wenn sich in irgend einer Form ein Unfall ereignet, ob zu Haus oder auf der Straße, wie auch immer, dann bist Du versichert.
Bist Du immer.
Ist man immer? Beim wem ist man denn immer versichert?
Du bist krankenversichert, rentenversichert, haftpflichtversichert. Rechne Dir mal die Kosten hoch, die anfallen... Man kann sich in den sicheren Bankrott versichern. Bei jungen Leuten wird von den Versicherungsanbieten gerne schwarzgemalt, ob das alles so stimmt, steht auf einem anderen Blatt. Informieren bei Stiftung Warentest o. ä.
Das ist wahr. Das hat mir auch ein Versicherungsberater!! gesagt. Wir waren überversichert und haben einige gekündigt.
Wie gesagt: Ein Geschäft mit der Angst, immer dieses "Was wäre wenn....."
Ahnungsloser Mumpitz!
Ganz und gar nicht jeder ist krankenversichert, ob wohl das mittlerweile Pflicht ist.
Ganz und gar nicht jeder ist rentenversichert, wobei eine Rentenversicherung zudem überhaupt nichts mit einem Unfall zu tun hat.
Was hat desweiteren ein Unfall mit einer Haftpflichtversicherung zu tun?
Mein Gott, es geht um eine Unfallversicherung und darauf habe ich meine Antwort gelenkt. Ihr tut gerade so, als würdet Ihr den 1. Tag bei GF sein.

Meine Mutter ist vor Kurzem gestürzt und hat sich den Arm kompliziert gebrochen. Sie war froh, eine Unfallversicherung zu haben.

Ich persölich finde eine Unfallversicherung sehr sinnvoll, die meisten Unfälle sind Sport- oder Freizeitunfälle, da bezahlt die Berufsgenossenschaft nicht. Wichtig bei einer Unfallversicherung ist: die Gesamtsumme-Einamlzahlung bei Behinderung und Rentenzahlung. Dien muss auch nicht teuer sein, für 12 Euro gibt es schon gute, z.B Debeka,
Eine Unfallversicherung ist eine sinnvolle Ergänzung einer Berufsunfähigkeitsversicherung (BU). Bei einer Berufsunfähigkeit (gleich aus welchem Grund) hat der Versehrte meist mit erheblichen Einkommenseinbussen zu rechnen. Dieses sollte die BU abdecken. Unfallbedingte Invaliditäten verursachen jedoch meist weitere Kosten durch Umbauten. So betreffen Unfälle und die dadurch entstandenen Invaliditäten überwiegend die Gehwerkzeuge. Ein nur Gehbehinderter hat aber in normalen Wohnungen bereits erhebliche Probleme, ein Rollstuhlfahrer umso mehr, nachdem die wenigsten Wohnungen rollstuhlgerecht sind. Eine Wohnung invalidengerecht zu gestalten geht erheblich ins Geld. Eine Küche z. B. rollstuhlgerecht zu gestalten geht ab 20.000 € los, ein Bad kostet mindestens ebenso viel, vorausgesetzt die Räume sind im Vorfeld schon groß genug. Hinzu kommen Türverbreiterungen, Rampen etc. Somit sollte eine Unfallversicherung bereits bei 50 % Invalidität wenigstens 50 – 70.000 € leisten. Bei Vollinvalidität etwa das 3,5 fache. Eine minimalistisch konfigurierte Unfallversicherung (UV) mit oben genannten Werten bekommt man ab/unter 5 € im Monat. Allerdings werden in UV’s auch gerne weitere Leistungen eingebaut, wie Krankentagegeld, Genesungsgeld, Schmerzensgeld etc. Wichtig sind dabei aber nur die Bergungskosten, welche über 10.000 € betragen sollten. Diese sorgen dafür, das ein im Urlaub verunfallter auch wieder nach Hause gebracht wird. Wobei aber bei einer Flugrettung die Summe schon nicht ausreichen würde. Allerdings wird vorgenannte Summe meist ohne Kostenaufschlag mit versichert. Auf die anderen Leistungen sollte man verzichten, wenn man sie wirklich zu brauchen glaubt, kann man sie besser im Rahmen einer allgemeinen Krankenzusatzversicherung abschließen.
@swallowtail
Sie haben mit Ihren Anmerkungen durchaus recht. Es gibt Zuschüsse von der Krankenkasse nach einem Unfall. Sie deckten seinerzeit, als ich selber nach einem Unfall im Rollstuhl saß, etwa 4 % der Gesamtausgaben ab. Selbst der Rollstuhl wurde nicht voll bezahlt, nachdem er nicht den Vorstellungen der Kasse entsprach. Allerdings hätte mein Vater sämtliche Türen erheblich verbreitern müssen, hätte er diesem Modell zugestimmt. Was natürlich erheblich teurer geworden wäre. Auch wurden die Zuschüsse zu Rehamassnahmen recht schnell gestrichen, nachdem ein Arzt der Meinung war, ich würde nie wieder laufen können. Als ich es dann doch wieder erlernte meinte die Kasse verschiedene Zuschüsse zurückfordern zu können und wurde erst durch Gerichte kurz vor der Pfändung gestoppt. Die Pflegekasse gibt auch Zuschüsse; sofern man denn pflegebedürftig ist. Der Sohn eines Mandanten hat eine Invalidität von 75 %, aber keine Pflegestufe. So fallen auch die Zuschüsse der Pflegekasse aus. Und auch richtig, die Rentenkasse zahlt eine Rente. Um allerdings eine Berufunfähigkeitsrente zu erhalten, sollten sie vor 1961 geboren sein. Danach bekommen sie höchstens eine Erwerbsunfähigkeitsrente wenn sie weniger als drei oder sechs Stunden in irgendeinem Beruf arbeiten können. Nun, laut Meinung der Rentenkasse sind sie aber auch als Fahrer eines AOKChoppers in der Lage einen Beruf auszuüben. Und sei es dass sie an der Kasse des Pornokinos die Karten abreißen. Ein früherer Mandant von uns, Ingenieur, damals 28, verheiratet, ein Kind, überdurchschnittliches Einkommen, rutschte beim Schneeräumen an einer abschüssigen Stelle aus und stürzte auf einen Findling. Multiple Knochenbrüche mit Querschnittslähmung, Schädeltrauma, Amnesie. Rollstuhlfahrer mit der Erinnerung eines 15jährigen und den geistigen Fähigkeiten eines 10jährigen. Die Familie zerbrach. Zahlungen Rentenkasse? Keine, Mindestbeitragszeit nicht erreicht. Er bekam jedoch 550000 € aus einer Unfallversicherung sowie 1000 € mtl. aus einer BU. Dies reichte ihm ein einigermaßen finanziell sorgloses Leben zu ermöglichen. Also Swallowtail, ich wünsche Ihnen alles Gute, vor allem aber, dass sie ihre Meinung nicht in der Praxis überprüfen müssen.
Hallo!
Unfallversicherungen werden gerne mit dem Argument verkauft, dass so viele Unfälle passieren.
Bedenken muss man aber folgendes: Die Unfallversicherung erbring eine Invaliditätsleistung, wenn jemand eine BLEIBENDE Invalidität aufgrund eines Unfalles erleidet. (Die anderen Leistungen mögen ganz nett sein, sind aber nicht elementar.) Und das passiert zum Glück nicht so oft.
Schaut man in die Statistik beim Destatis, kann man erkennen, dass die meisten Invaliditäten aufgrund einer Erkrankung, und nicht aufgrund eines Unfalles entstehen.
Die medizinische Versorgung nach Unfällen ist heute – zum Glück – sehr gut und vor allen Dingen unglaublich schnell vor Ort. Bleibende Schäden sind daher stark zurückgegangen. Vor 50 Jahren war das noch ein bisschen anders.
Sicherlich gibt es Risikoberufe und Risikohobbies, die den Abschluss einer Unfallversicherung ggf. sinnvoll machen. Zu nennen sind hier z.B. Motorad fahren, Alpines Klettern oder Wirdwasserkanu.
Wenn nun die Zahlen eindeutig zeigen, dass Krankheiten das größere Risiko darstellen, dann sollte man meiner Meinung nach dieses absichern und zwar mit einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung.
Das Argument, es kann passieren, dass man im Rollstuhl noch weiterarbeiten kann und dann ja keine Rente erhält, find ich blöd. So lange man arbeiten kann, fühlt man sich doch besser als wenn man das nicht mehr kann. Es sollte doch also für jeden erstrebenswert sein, selbst für sein Einkommen sorgen zu können. Wenn man es aber tatsächlich nicht mehr kann oder nur mit einer sehr unbefriedigenden Tätigkeit, die gar nichts mehr mit dem eigenen Beruf zu tun hat, dann sollte eben eine Berufsunfähigkeitsversicherung greifen. (Sehr gute Infos findet man da übrigens auf der Seite Wegweiser Berufsunfähigkeitsversicherung)
Und noch was – ich finde es nicht richtig, Tarife über Bekannte, die bei Versicherungen arbeiten, abzuschließen. Hier fehlt meistens der gute und wichtige Vergleich mit anderen Tarifen. Ein Makler oder Versicherungsberater kann hier mehr leisten, denk ich.
Hier ist noch ein recht hilfreicher Artikel zu dem Thema:
http://www.purovivo.de/finanzen/versicherungen/0910095325/private-unfallversiche...
Wenn man eine Berufsunfähigkeitsversicherung hat, kann man auf eine Unfallversicherung verzichten. Hat man keine, z. B. weil man aufgrund von Vorerkrankungen keine bekommt, sollte man eine Unfallversicherung haben.
Eine private Unfallversicherung ist nicht nur für berufliche Risikogruppen und aktive Sportler empfehlenswert, sondern bringt auch dem durchschnittlichen Verbraucher Vorteile. Besonders sinnvoll ist der Abschluss einer Unfallversicherung auch für Handwerker oder Berufskraftfahrer, als Angehörige einer Risikogruppe und für Menschen, die keine Beiträge zur Berufsunfähigkeitsversicherung leisten konnten. Die Leistungen der einzelnen Versicherer variieren stark, darum lohnt es sich, die verschiedenen Angebote genau zu prüfen. Häufig werden Familientarife mit 20% günstigeren Beiträgen angeboten. Ein Vergleich lohnt sich also. Tipp: da kann man vergleichen http://versicherung.info-kredit.com/unfallversicherung.php
die Versicherungen residieren in der Regen in Prachtbauten und haben jede Menge Angestellte.
Von den BEITRAGSzahlern finanziert.
Eine Versicherung ist kein Wohlfahrtsunternehmen,auf die man im Bedarfsfall immer zurück greifen kann...eigenartig,dass viele Menschen diesem Trugschluss erliegen. So einfach funktioniert das seltenst,besonders,sollte ein rechtlicher Streitfall z.B.mal in die 2.Instanz gehen.Wer als erster Ansprüch abweist,wird die -Versicherung sein....