Frage von Olaf2834, 54

Ist eine Panikstörung/Angsstörung überhaupt ganz heilbar, werde ich jeden Tag i.welche Symptome haben...?

Ich bin 20 Jahre alt männlich und leide genau seit mehr als 1 Jahr unter einer Angst/Panikstörung mit Panikattaken. Habe viele Symptome. Habe immer Angst um mein Herz, weil ich ich die Symptome als lebensgefährlich bewerte. Ab und zu Stolpert mein herz es rast und klopft. Hatte mal Sport gegen meine Angst und Pnaikstörung gemacht das mir sehr gut geholfen hatte doch jetzt hab ich auch Angst Sport zu betreiben weil mein Herz genug zutuhen hat wegen der Angststörung. Bekam auch letztens nach dem Sport herzstolpern und ich bekam mitten in der belastung eine panikattake. Mein Herz wurde letzten Sommer mit einem Ultrashall/Belastungsekg,langszeit ekg gechekt. Danach im Herbst und im Winter wurde immer wieder mein Herz mit Ultrashalls und Ekgs und Langzeitekgs gecheckt+ Blutabnahme. Beim Neurologen war ich auch alle Ärtze diagnozierten es ist die Psyche. Doch die Symptome schränken mein leben, ich habe mit einer Verhaltenstherapie gelernt mit den Symptomen umzugehen. Ich bin im Alltagmitbeteiligt aber habe immer wieder Symptome bei Beschäftigung. Ich fühl mich komisch, ich kann mich auf nichts freuen ich fühle mich dann zu Aufgeregt. Bekomme auch bei FREUDE symptome. Ich bekomme bei jeder Emotion Symptome

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von expermondo, 5

Hallo Olaf2834,

Schau mal bitte hier:
Angst Psyche

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von marenka111, 24

Hallo, wahrscheinlich bekommst du die Panikattacken nicht ohne Medikamente in den Griff. Ich leide auch darunter, habe eine Therapie gemacht und  musste Tabletten nehmen. Nach einem Jahr ging es mir besser.Das war vor 16 Jahren . Aber dieses Jahr im Januar fing das wieder an und zwar auch Herzbeschwerden, Atemnot  und Druck auf der Brust. Ich kam in die Klinik mit Verdacht auf Herzinfarkt, aber das Herz war in Ordnung und man diagnostizierte , dass es Panikattacke war. Ich nehme nun wieder Tabletten und mir geht es besser. Bekomme zwar 2-3 mal im Monat wieder leichte Attacken, aber ich habe tatsächlich gelernt, damit umzugehen. Ich rede mir ein, das kommt vom Kopf und sonst bin ich gesund. Man kann das lernen, ist allerdings oft sehr schwer, weil man denkt, jetzt stirbt man.

Kommentar von Olaf2834 ,

Danke, ich hoffe wirst auch mal gesund. Wie alt sind sie bitte wenn ich fragen darf

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von rockylady, 32

das Herzstolpern rührt von der Panik. Mach dir das immer wieder bewusst ..denn wichtig bei so einer Störung ist, sich auf seinen Verstand zu fixieren. Also betreibe auch wieder Sport, es ist doch schade, wenn du dich davon beeinträchtigen lässt, obwohl es dir eigentlich Spaß macht. Du musst lernen die Angst zu beherrschen, so dass sie dich nicht mehr beherrscht. Und meiner Ansicht nach kannst du nach wie vor psychologische Unterstützung gebrauchen. LG

Antwort
von herby1313, 14

Die Frage muss lauten ob du bereit bist dich zu verändern? Viele mit Angststörungen und Panikattacken sind es nicht und daher verändert sich selten etwas.

Sie schaffen es zwar mit Hilfe von Medikamenten, Alkohol, Ablenkung kurzfristig Erfolg zu haben verfallen aber immer wieder in alte Muster und die Angst beginnt von vorne.

Der Weg seine Angst zu besiegen ist schwierig, aber mit Hilfe von z.B. einer kognitiven Verhaltenstherapie schaffen es mittlerweile immer mehr Menschen aus dem Kreis der Angst herauszukommen. Die Erfolgschancen sind bei über 90% man muss aber bereit sein sich zu verändern und diese Veränderung auf Dauer zu halten.

Es verhält sich meiner Meinung nach wie beim Abnehmen, um dauerhaft sein Gewicht zu halten muss man dauerhaft seine Ernährung umstellen. Für jemanden der sein ganzes Leben lang nichts anderes wie Pommes usw. kennt ist dies sehr schwer.

Für jemanden der sein ganzes Leben lang bestimmte Muster Richtung Angst zeigt ist es ebenfalls sehr schwer diese Muster umzubauen.

Um deine Frage zu beantworten, ja, eine Angststörung und die damit verbundenen Panikattacken sind vollständig heilbar. Mittlerweile besser denn je da es sehr viele Hilfsangebote gibt man muss nur den Mut haben sie anzunehmen was du ja bereits gemacht hast.

Anzunehmen das sich die Angst wie z.B. eine Grippe verhält --> ich nehme Tabletten und nach 2 Wochen Bettruhe ist wieder alles gut ist falsch. Man muss sich intensiv mit sich beschäftigen und sich immer wieder neuen Herausforderungen stellen.
Dies funktioniert nicht von heute auf morgen, sondern kann ein langer Prozess sein, da sich das Gehirn erst an die neuen Muster gewöhnen muss. Sind die neuen Muster stark genug verkümmern die alten immer mehr, sodass einem neuen "angstfreien" Leben nichts mehr im Weg steht.

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