Ist eine Mieterhöhung rechtens von bisher warm 531,- auf neu dann 564,- warm, wenn Derjenige in Köln-Weiden wohnt in Hochhaus und wenn es 40 qm sind?

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6 Antworten

Wenn der Vermieter sein Mietererhöhungsverlangen entsprechend der gesetzlichen Bestimmungen begründet hat, ist die Höhe der Mieterhöhung in Ordnung.

Bei baugleichen Wohnungen und gleicher m², darf der Vermieter z,B, unterschiedliche Mieten nehmen.

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Das ist nicht gerade aussagekräftig. Warmmiete besteht aus Kaltmiete und Nebenkosten. Was davon wurde erhöht?

Zuviel gezahlte Nebenkosten würden sowieso erstattet.

Wenn die Kaltmiete erhöht wurde, wäre interessant wieviel die 33€ in Prozent ausmachen.Die maximale zulässige Erhöhung der Kaltmiete wird durch § 558 BGB geregelt.

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Kommentar von Mucki007xyz
28.09.2016, 19:29

Die monatliche Grundmiete soll erhöht werden auf 421,- und die Nebenkostenvorauszahlung soll unverändert bleiben bei 143,-. Bisher hatte ich gesamt 531,- gezahlt und jetzt sollen es werden gesamt 564,-. Ich erhalte aufstockend ALG II und habe geringfügigen Job.

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Eine echte Mieterhöhung der Kaltmiete oder Eine Nebenkostenerhöhung aufgrund des Verbrauches?

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Kommentar von Mucki007xyz
28.09.2016, 19:32

Es ist eine echte Erhöhung der Kaltmiete und keine NK-Erhöhung und Verbrauch ist gleich geblieben bzw eher weniger geworden, weil ich ein Gerät, das mehr Wasser früher verbrauchte vorletztes Jahr ausgetauscht hatte gegen eines das weniger Wasser verbraucht. Muss das Jobcenter der Erhöhung zustimmen? und/oder ich?

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Hier ein Link zu erlaubten und nicht erlaubten Mieterhöhungen:

http://www.finanztip.de/mieterhoehung/

Wie MAB82 geschrieben hat braucht man noch mehr Angaben, um beurteilen zu können, ob die Mieterhöhung rechtmässig ist.

Wenn die Mieterhöhung nicht rechtmässig ist, sollte man der Mieterhöhung schriftlich beim Vermieter widersprechen.

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Die Frage ist an sich unbeantwortbar:

Zunächst einmal fehlt jede Aufteilung in Kaltmiete und Nebenkosten.

Eine "Mieterhöhung" ist nur die Erhöhung der Kaltmiete. Die Nebenkosten hat man im vertraglich vereinbarten Umfang vollständig zu bezahlen. Da ist letztendlich egal, ob nun als Vorauszahlung oder als Nachzahlung nach Abrechnung.

Die Hochhäuser in Köln-Weiden machen einen gepflegten Eindruck. Da ist offenkundig alles an Serviceleistungen vorhanden was möglich ist, von Hausmeister über Treppenreinigung bis zu Gartenpflege. Das alles kostet eine Menge Geld und damit auch eine Menge Nebenkosten.

Entstanden sind die Hochhäuser in den 70er-Jahren, m.a.W: Der energetische Standard ist nicht auf Top-Niveau. Die Heizkosten sind entsprechend hoch. Die gesamten Heiz- und Nebenkosten dürften zwischen 3 und 4 Euro den Quadratmeter im Monat liegen. Nimmt man den Mittelwert von 3,50 Euro kommt man auf 140 Euro.

Verbleiben 424 Euro geschätzte Nettokaltmiete, macht 10,60 Euro den Quadratmeter.

Nach Gruppe 3 des Kölner Mietspiegels von 2015 (Baujahre 1976 bis 1989) sind für Wohnungen um 40qm in Mittlerer Wohnlage 7,70 bis 10,10 Euro und bei besonderer Ausstattung (z.B. Balkon, anspruchsvolle Fußbodenbeläge) 8,50 bis 10,70 Euro ortsüblich.

Nach dieser natürlich nur überschläglich möglich Einschätzung könnte die Miete noch im ortsüblichen Bereich liegen.

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Kommentar von Mucki007xyz
28.09.2016, 19:44

Vielen lieben Dank für die ausführliche Antwort. Nehme auch an, dass es so ist und seine Richtigkeit haben wird. Muss das Jobcenter dann mehr Miete zahlen, die neue Mieterhöhung übernehmen, wenn man bisher auch aufstockend ALG II bekam zu einem 450,- Euro-Job hinzu? Müssen die auch zustimmen, bevor ich unterschreibe?

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Brauche keine weiteren Antworten. Ist erledigt. Danke schön an alle. Es war rechtmäßig die Erhöhung und ist zugestimmt worden jetzt.

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