Frage von Katzenvieh93, 20

Ist eine Leasingrate / Leasinganzahlung eine kapitalbindende oder kapitalentziehende Ausgabe?

Das Problem dabei ist, dass in der Leasingrate ja ein Zins enthalten ist, aber auch eine Gebühr für das Nutzungsrecht am Gut (größter Anteil). Ich würde gefühlsmäßig sagen es ist eine kapitalbindende Ausgabe. Der Dozent meinte aber es wäre ein Finanzierungsinstrument und als solches würde es eher als kapitalentziehende Ausgabe angesehen werden.

Antwort
von berkersheim, 16

Da hat der Dozent leider recht, denn Leasing ist ja ein produktgebundener Kredit mit festgelegter Anzahlung und Schlussrate, d.h. nur ein "Zwischenteil" ist mit der Leasingrate "kreditfinanziert". Es ist also eine Finanzierung mit den Komponenten Direktzahlung als Einstieg und Endabstand und kreditartiger Zwischenfinanzierung.

Kommentar von Katzenvieh93 ,

Vielen lieben Dank für Ihre Antwort. Würden Sie die Anzahlung dann auch als kapitalentziehend oder kapitelbindend sehen?

Bei Anzahlungen lese ich immer von gebundenen Kapital, bei den Raten von kapitalentziehenden Ausgaben.


Kommentar von Katzenvieh93 ,

unter der Voraussetzung, dass die geleasten Artikel auch behalten werden.

Kommentar von berkersheim ,

Ein Leasingvertrag ist ein Vertrag, in dem eine Anzahlung festgelegt ist. Die Anzahlung ist ja wie eine Vorauszahlung, also eine direkte Zahlung und damit kapitalentziehend wie beim direkten Kauf, nur dass nicht der ganze Preis gezahlt wird. Doch die Anzahlung ist ja vertraglich bindend und muss sofort geleistet werden.

Antwort
von Jewiberg, 20

Leasing ist ein Finanzierungselement, genau wie ein Kredit. Der unterschied liegt alleine in der steuerlichen Behandlung.

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