Frage von Minimilk, 54

Ist eine Lastschriftsrückläufergebühr von 30 Euro rechtens?

Dadurch dass mein Gehalt ein paar Tage zu spät überwiesen wurde ist leider eine Lastschrift (35,90€) seitens der Bank zurück gebucht worden. Nun bekam ich die Rechnung zugeschickt mit der Bitte den Beitrag zu überweisen. Es wird sage und schreibe eine Stornogebühr von 30 Euro!!! verlangt. Das ist ja sozusagen das doppelte. Ist eine so hohe Rücklastschriftgebühr rechtens und muss ich diese wirklich zahlen? Lt. meiner Sparkasse kostet das dem Empfänger gerade mal "nur" 3 Euro. 30 Euro finde ich ehrlich gesagt mehr als Unverschämt. Wie würdet ihr vorgehen?

Antwort
von Jewi14, 54

1. Den AG in Rechnung stellen. Kein Scherz! Der AG muss pünktlich dein Lohn überweisen und wenn er es nicht tut, hast du die gleichen Rechte, also wenn du zu spät eine Rechnung bezahlst.

2. Der BGH hat schon urteilt, dass solche Gebühren angemessen sein müssen und ich halte 5 Euro mehr als angemessen. Daher den Abzocker anschreiben, auf das Urteil  hinweisen und verlangen, die sollen dir die Kosten einzeln auflisten. Dann kommen sie ins Schwimmen. http://kanzlei-lachenmann.de/uberhohte-rucklastschriftgebuhr-das-zuruckfordern-i...

Antwort
von KlausM1966, 51

Zunächst würde ich mal die Zahlungsbedingungen in den AGB des Unternehmens lesen, dass den Einzug vornehmen wollte.

Je nachdem was dort steht und du somit anerkannt hast, kann man dann überlegen was man macht bzw. machen kann.

Ich halte das ebenfalls für Wucher! Google doch mal mit dem Firmennamen und dem Begriff "Lastschriftrückläufer". Vielleicht findest du dann schon Info´s von ebenfalls betroffenen Menschen.

Das Problem ist, dass es teurer wird etwas dagegen zu unternehmen, als zu bezahlen.

Antwort
von Wonnepoppen, 33

nicht bezahlen, das ist nicht rechtens!

Es ist auch nicht deine Schuld, daß der Lohn zu spät kam!

Antwort
von HaraldSchD, 37

Vielleicht solltest du als erstes daraus lernen, das man nur etwas bestellt, wenn man es auch sicher bezahlen kann. Eine Pufferzone auf deinem Konto sollte immer vorhanden sein.

Kommentar von Jewi14 ,

Vielleicht sollte dir klar sein, dass du den AG den Verzugsschaden für eine verspäte Lohnzahlung in Rechnung stellen darfst und nicht wie du vor dem AG auf die Knie fallen und den Lohn als Nettigkeit anzusehen!

Dann ist eine Puffferzone nicht nötig. Du nimmst wohl alles hin, was man befiehlt. Das perfekte Opfer.

Kommentar von HaraldSchD ,

Sorry, aber du willst die Verantwortung über deine Finanzen und falschen Umgang damit auf deinen AG abschieben anstatt selber dafür gerade zu stehen. Werd mal erwachsen.

Antwort
von angy2001, 37

Die Höhe des Betrages steht in den AGB deiner Bank, schau da mal rein.

Kommentar von Jewi14 ,

AGB schön und  gut, nur immer noch stehen Gesetze und Gerichtsurteile über den AGB.

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