Ist eine Kündigungsschutzklage einem Auflösungsvertrag vorzuziehen?

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4 Antworten

wenn du dir klar bist, daß du weiterarbeiten möchtest, daß im Prozess so rüberbringen kannst, dann hast du gute Karten. Dann ist aber die Frage, mit oder ohne Anwalt..

Für einen Anwalt spricht, daß er Gegenmaßnahmen, wie andere Kündigungsalternativen wie verhaltensbedingte oder personenbedingte Kündigungen entschieden entgegentreten kann, was du alleine wohl kaum schaffen wirst, weil dein AG natürlich bestens vertreten ist.. Du solltest also (ab)checken, warum er dich quitt werden will... (?!)

Gegen einen Anwalt spricht, daß er mehr Schaden als Nutzen anrichten kann, wenn er denn ein sogenannter Arbeitgeberanwalt ist, also eher arbeitgeberfreundlich ( siehe auch: man kann nicht 2 Herren gleichzeitig dienen..) - also kommt nur ein Fachanwalt, der speziell AN betreut, in Frage!

aber auch das schließt natürlich nicht aus, daß dein Anwalt insgeheim ein Agreement mit deinem AG bastelt!

sieh zu, daß du sozusagen als Zauberwort in deinem Arbeitszeugnis alternativ eine BETRIEBLICHE Kündigung stehen hast, dann hast du wenigstens vom Arbeitsamt nichts zu befürchten (Sperrzeit) und klär das noch mit dem Betriebsrat ab.. Grundsätzlich ist der Arbeitgeber aber bedacht dich zu besch**ßen, also wäge ab, was dein AG sagt, wenn du ihm mit (d)einer Kündigungsschutzklage kommst...

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Das lässt sich pauschal nicht beantworten, ich tendiere allerdings dazu, dass eine Kündigungsschutzklage noch bessere Konditionen ermöglichen kann (vor allem wenn das Arbeitsgericht arbeiterfreundlich eingestellt ist). Allerdings sollte man das über einen Fachanwalt für Arbeitsrecht abklären lassen.

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Die Antwort wäre schon von der Kündigung abhängig zu machen. Denn wenn diese fehlerhaft ist, sind die Chancen für eine erfolgreiche Klage sehr gut.

Ein Auflösungsvertrag kann zu einer Sperrzeit beim Arbeitslosengeld führen - siehe auch http://www.abfindunginfo.de/abfindung-und-arbeitslosengeld.html - und wäre also mit einzukalkulieren.

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Ein Recht auf eine Abfindung hast Du m.E. nicht.  Daher wäre es schon ein sehr hoher Einsatz und würde sich auch nur lohnen, wenn er schon sehr lange in der Firma ist und es schwer wäre einen neuen Arbeitsplatz zu bekommen.

Eventuell lohnt ein Besuch beim Anwalt.

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