Frage von RafaelP, 99

Ist eine Kündigung der Einstellungszusage unter Vorbehalt notwenig, da ich bereits arbeitslos gemeldet bin und eine Zusage für das Arbeitslosengeld habe?

Hallo,

hier meine Frage zum Thema Arbeitsrecht.

habe kurz vor Jahresende eine schriftliche Einstellungszusage für ein Angestelltenverhältnis bei der Versicherung als Bezirksleiter unter Vorbehalt zweier Unterlagen erhalten. Ich sollte eingestellt werden unter dem Vorbehalt der Abgabe meiner Bonitätsauskunft und dem Führungszeugnis. Beides habe ich vor Antritt, vor dem 1.1.2016 eingereicht. Wie dem Unternehmen bekannt war, gab es einige Forderungen in der Schufa, welche negativ sind, jedoch alle erledigt. Meine Chefin, sagte mir zu, dass dies kein Problem darstellen würde. Am 1.1.2016 fuhr ich aus Berlin nach Hannover, um an der ersten Konferenz teilzunehmen und um die Technik ( Notebook..) abzuholen. In der Direktion in Hannover teilte man mir mit, dass die Unterlagen noch nicht vollständig sind, zunächst verlangte man von mir ein Deckblatt meiner Schufa, dann am nächsten Tag anstatt der vorher gewünschten Kurzfassung, die ausführliche Auskunft mit dem Schufa Score sowie alle Zeugnises ab meiner Schule. In einer der Mail meiner Chefin, stand auch was von Zeugnissen, meiner Bewerbung fügte ich ein vorhandenes Zeugnis ab. In der Einstellungszusage geht es wie oben beschrieben nur um die Schufa und Führungszeugnis. Mein Führungszeugnis ist völlig sauber. Die Ausführliche Auskunft gab ich in der Direktion Berlin bereits im November ab, diese lag demnach vor. Ich fuhr mit der Technik nach Berlin zurück und rief meine Chefin in Berlin an. Ich stellte Sie vor die Wahl, ob ich nun ganz angestellt bin und somit auf die weitere Schulung fahren kann, oder ich zu Hause bleiben soll. Eine weitere Schulung war in der selben Woche vorgesehen. Meine Chefin sagte, sie braucht mehr Zeit, um das z klären, demnach blieb ich zu Hause, da es für mich keine Sicherheit im Arbeitsverhältnis gab. Es war meine Entscheidung zu bleiben. Daraufhin meldete ich mich arbeitslos beim Arbeitsamt und einigte mich mit dem Chef der Direktion Berlin darauf, dass wir nicht zusammen arbeiten werden. Er sagte mir jedoch, dass ich für den Monat Januar volle Bezüge und ein Lohn erhalten soll, er fragt mich jetzt, ob er mich kündigen soll, oder ob ich kündigen möchte. Meine Frage ist, ob hier überhaupt eine Kündigung notwenig ist und falls ja welchen Weg ich gehen sollte, um meine Meldung der Arbeitslosigkeit nicht zu verlieren. Am besten wäre, wenn ich den Zustand vor dem 1.1.2016 wiederherstellen könnte, falls überhaupt möglich. Könnte mir hier Jemand helfen, oder ist die Situation zu komplex? Danke für Eure Antworten&Hilfe. R.P

Antwort
von putzfee1, 79

Das ist so kompliziert, dass ich dir raten würde, dich an einen Anwalt für Arbeitsrecht zu wenden.

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