Habe gelesen, dass man damit die Altersvorsorge für seine Kinder machen soll. Ist so eine Versicherung wirklich sinnvoll?

Eine Kinderversicherung. Kann man sich gegen Kinder schon versichern?
Je früher desto geringer die Beiträge.
franzeule am 12. April 2008 21:32 DH
Genau, und es kommt am Ende mehr heraus. DH
ich hatte für meine kinder immer eine versicherung, die bekamen sie dann mit 18 ausgezahlt, die freude war groß.
finanziert haben wir die mit dem kindergeld, das haben wir monatlich eingezahlt.
unsuesslich am 12. April 2008 21:39 Aber das war doch dann eine sog. Aussteuerversicherung und keine Altersvorsorge...
oh, tschuldigung, war etwas abgelenkt...
find so eine sache aber wichtiger, als ein baby schon auf die rente zu versichern.
die beiträge für eine rentensache sind mit 18 oder 20 auch ziemlich klein, von daher...
unsuesslich am 12. April 2008 21:49 womit ich heute - man soll es nicht glauben - xy heute Recht gebe. Erst einmal braucht der junge Erwachsene Geld. Den interessiert die Rente noch nicht.
ein wunder ist geschehen, hab es grad im kalender festgehalten :o))
Wohl dem, der es sich leisten kann, vom Kindergeld etwas anderes als den Unterhalt der Kinder zu finanzieren... Diese glücklichen Familien sollten keinen Anspruch auf Auszahlung von Kindergeld haben...
seh ich nicht so, es ist für den staat ein kind nicht besser als das andere.
und als meine kinder klein waren in den 80-er jahren gab es für das 1. kind grad mal 50, das zweite 100 und das dritte 220 D-mark.
keine 154 euro wie heute.
und die kinder von damals bringen heute die steuern und keine wenigen. jedenfalls meine kinder haben schon zig-fach zurückgegeben.

Es gibt sicherlich verschiedenste Anlageformen für die spätere Rente der eigenen Kindern. Es müssen keine Versicherungen sein, sonder auch die verschiedensten Sparanlagen sind geeignet.
Für alle gilt: Je früher desto besser.

Ich würde keine Kinderversicherung empfehlen. Dafür aber einen Aktienfondssparplan.
Mindesteinzahlung 50 € pro Monat nach oben keine Grenze. Jederzeit erhöhbar, reduzierbar (nicht unter 50 €) und kündbar. Über das Kapital kann jederzeit verfügt werden. Keine feste Laufzeit, keine Stornokosten. Aktien bzw. Aktienfonds haben nachweislich alle anderen Anlageformen in Bezug auf Rendite und Sicherheit weit übertroffen. Die Anlage ist inflationsgeschützt, da Aktien Sachwerte sind. Diese Art des Ansparens ist meines Erachtens, und als Profi weiß ich wovon ich rede, die beste Art des Sparens. Selbst Kursschwankungen sind hier nicht von Nachteil. Denn durch den Cost-Average-Effect erhält man bei gesunkenen Anteilen natürlich mehr Anteile. Dies führt über die gesamte Laufzeit des Sparplanes zu einer zusätzlichen Rendite. Die Auswahl des Fonds ist natürlich sehr sorgfältig zu treffen. Wenn du das bei einer Bank machst, erhältst du immer nur die bankeigenen Produkte. Ein unabhängiger Finanzberater hat in der Regel ein viel größerer Auswahl und meist auch die bessere Kenntnis.
Hier gibt es sicher zwei Ansätze: Will man lediglich dem Kind bis zum 18. Lebensjahr einen Betrag X ansparen, der dann zur freien Verfügung sein soll, gibt es vom Sparvertrag bis zu fondsgebundenen Anlageformen viele Angebote am Markt. Will mann jedoch bereits für die künftige Altersrente des Kindes einen Grundstein legen, dann sind Fondspolicen, wie z.B. die Skandia Teddy Police, durchaus empfehlenswert. Hier kann man mit einem monatlichen Beitrag von 50 € den Grundstein für eine großzügige private Altersrente legen. Besonders wichtig dabei ist, dass diese Police zuerst von den Eltern bespart wird und später vom Kind weiter bespart werden kann. Hier ist dann nur eines wichtig: Die Police darf während der Laufzeit nicht gekündigt werden. Dann steht bereits bei einer monatlichen Einzahlung von nur 50 € im Alter ein erhebliches Guthaben für eine private Rente zur Verfügung. Wichtig ist dabei, dass bei der Fondsauwahl auch die richtigen Fonds ausgewählt werden. Hier ist sicher das Gespräch mit einem Versicherungsmakler zu empfehlen.

Grundsätzlich würde ich bei kleinen Kindern noch keine Altersvorsorge machen, kenne die Möglichkeit auch nur von einem Schutzbrief mit dem Namen einer bekannten Biene und der ist wenn man mal im Internet sucht eher umstritten. Rentenversicherungen können eigentlich bei Minderjährigen auch nur mit Zustimmung des Vormundschaftsgerichts abgeschlossen werden. Würde eher empfehlen eine Geldanlage entweder bis zum 18. Geburtstag abzuschließen (allerdings sind da Versicherungen nicht wirklich lohnend, eher ein vernünftiger Sparvertrag) oder in Aktienfonds (über die verschiedenen Risikoklassen beraten lassen) anlegen, da hat man keine feste Laufzeit und ist flexibel. Was allerdings bei Kinder im Bereich Versicherungen Sinn macht sind Unfall und Krankenzusatzversicherungen z.B. für Heilpraktiker etc.