Früher sagte man immer, dass ein Haus als Altersvorsorge zusätzlich zur Rente gut geeignet ist, trifft das heute auch noch zu, oder gibt es bessere Altersvorsorge Möglichkeiten?

Ein Eigenheim mag ausreichend sein, um sich vor Mietinflation zu schützen. Aber als Altersvorsorge sind renditestarke Mietobjekte eher geegnet.

man sollte einen geigneten Mix aus verschiedenen Möglichkeiten der Altersversorgung erstllen, das ist immer die günstigste Variante
Gut ist es wenn du keine Miete zahlen mußt. Aber wenn du alt bist, ist dein Haus vielleicht auch alt und du brauchst viel Geld für Reparaturen. Und die Grundsteuer ist dann auch immer noch fällig.

Das EFH, vielleicht noch mit einer Einliegerwohung wenn es die finanziellen Mittel hergeben, wenn es so finanziert wird, dass es spätestens 5 Jahre vor Rentenbeginn bezahlt ist, ist sicherlich immer noch eine der besten Altersvorsorgemöglichkeiten.
5 Jahre vor Rentenbeginn meint, das dann evtl. nochmals investiert werden kann um z.B. eine Grundrenovierung oder grössere Reparaturen wie neue Heizung etc. bezahlt werden kann.
Mietfrei wohnen im Alter und sich im Sommer auf der Terrasse die Sonne auf den Bauch scheinen lassen ist bestimmt nicht das Schlechteste.
Der grösste Nachteil ist halt die Ortsgebundenheit. Es sollte also mit dem Job zusammenpassen. Wenn man damit rechnen muss umzuziehen ist es nicht so günstig.
Natürlich kann man sich auch an einem schönen Plätzchen wo man im Alter leben möchte jetzt schon ein Häuschen bauen und es bis dahin vermieten, dann zahlt Dir der Mieter praktisch Deinen Altersruhesitz.

Ausreichend vielleicht nicht! Das wäre ja auch von der weiteren Entwicklung der Preise und Renten abhängig! Aber zumindest wäre ein deutlicher Brocken abgedeckt um den man sich nicht mehr kümmern muss! Und eine gewisse Sicherheit ist auch gegeben!

Eine eigengenutzte Immobilie ist ein Baustein in der Altersvorsorge. Des Weiteren sind noch eine betriebliche Altersvorsorge sowie eine kapitalgedeckte Altersvorsorge in Betracht zu ziehen.

Ich finde, das Problem daran ist, das ja lediglich die MIETE wegfällt, ausserdem muss man sich nicht als erste Altersvorsorge unbedingt ein Haus kaufen. Die 200.000 € fürs Haus hätte man in einer kaptialgedeckten as Edgar said wohl besser angelegt. Ein Haus verliert an Wert, angelegtes Geld vermehrt sich sogar, wenn die Kurse fallen. Google mal nach "cost-average-effekt".
Also kommts wohl darauf an, WANN du dich örtlich niederlassen/festlegen willst, mit 30 oder 67 Jahren...und ob. Dauermieter auf den Philippinen fänd ich nämlich auch super, und nächstes Jahr dann Neuseeland. Das bissel mehr Kosten bringt enorm mehr Freheit finde ich. Willst du deine letzten 30-40 Jahre hauptsächlichan einem Flecken verbringen?

Das eigene Haus hat zumindest den Vorteil, dass Du bereits lange vor der Rente mehr Lebensqualität und evtl. auch weniger Kosten hast. Insofern ist das heute noch eine gute Sache, wird aber die Rentenlücke nicht -insbesondere in Zukunft - vollständig schliessen.
Wobei sich die Frage stellt wer denn die "renditestarken" Mietobjekte im Alter verwaltet wenn man es selbst nicht mehr machen kann.
Ein paar ETW´s zu kaufen ist ja wohl der grösste Schwachsinn. Wenn überhaupt also ein ganzes Haus und da stellt sich dann wieder die Frage s.o.
was sind renditestarke mietobjekte? Hier ist immer das risiko, daß die miete nicht gezahlt wird - egal ob privat oder geschäftsräume. der heute noch solvent ist, kann morgen schon in die armut fallen. wenn du dann noch "glück" hast wird dein eigentum beschädigt und du mußt enorme kosten zur sanierung aufbringen. besser ist ein mündelsicherer immobilienfond. hier hast du profis, die die objekte verwalten und eine risikostreuung garantiert dir deine gewinne. das ist nur eine pauschal aussage. du kannst mich gerne direkt kontaktieren, weil einige persönliche angaben berücksichtigt werden sollten. das muß aber nicht hier für alle sichtbar sein.