Bekommt man derzeit wirklich mehr Geld durch Mieteinnahmen, natürlich abzüglich der Instandhaltungskosten, als man anderswo an Zinsen für sein Geld bekommen kann?

Als Altersvrosorge ja.
Als Mietobjekt. Kommt auf die Lage drauf an.

Wenn man sich auf´s Vermieten versteht und das erforderliche Kapital da ist, dann gibt es kaum eine nachhaltig bessere Kapitalanlage. So wenigstens ist meine eigene langjährige Erfahrung!

Als Geldanlage eignet sich m. E. nur eine Immobilie, die eine Rendite von min. 4 bis 5 % abwirft.

Ich denke mal, dass sich das schon lohnt und dass man mehr Geld bekommt als nur Zinsen auf der Bank.
hallo! das kommt immer drauf an, wenn die immobilie superbillig ist, z.b aus einer versteigerung zum halben preis, dann kann es sich schon rentieren. aber normal nicht. mit aktien mache ich im monat um die 10%, das schaffe ich mit immobilien meistens nicht mal im jahr. allerdings kann man mit vermieteten immobilien auch steuern sparen. grüsse alexander klautke
Miethäuser ab ca. 12 Wohneinheiten in "guten" Lagen (z.B. Berlin Schöneberg oder Friedrichshain) bekommt man derzeit schon zum 10-fachen der Jahreskaltmiete, was einer Rendite von 10% entspricht. Dam man Hypothekenkredite incl. 1% Tilgung deutlich unter 6% bekommt, kann man sicht theoretisch dumm und dämlich verdienen (z.B wenn man einen Finanzierer findet der einem ein 10 Mio. objekt voll finanziert, dann hat man jeden Monat über 80.000,- Gewinn vor Steuern)..... Wenn man sich allerdings nicht auskennt mit Immobilien und auch keine "effektive" Hausverwaltung hat sollte man lieber etwas anderes machen.....
"schon zu 10 facher Jahreskaltmiete" Intelligente Anleger kaufen auch nur für max. 12 Jahreskaltmieten, oder?
Fridrichshain btw. ist sein Geld NIE wert gewesen, ein Riesenmarketingschwindel - und bleibt's auch :-)
Jede Menge Arbeit und Risiken bei vermieteten Objekten.
Risiken:
Keine Streuung, wenn die Lage gefährdet ist oder so kann bis zu Totalverlust drohen.
Vermietungsrisiko, Ausfall von Mieteinnahmen, Vermüllung und hohe Rechtsanwaltskosten sind möglich.
Schlechte Finanzierung können bei steigenden Zinsen für Fremdfinanzierungen zu Problemen führen.
Arbeit:
Mieter aussuchen, Miete kontrollierun und buchen, Objekt kontrollieren, Buchführung, Steuererklärungen, Beschwerden und Wünsche von Mietern bearbeiten, auf dem jeweiligen aktuellen Stand der Rechtssprechung bleiben um Mietanpassungen richtig durchzuführen, richtige Abrechnungen jedes Jahr erstellen.
Oder alles an einen Dienstleister abgeben und auf Rendite verzichten.
Also wer keinen Zweitjob sucht ist mit der aktuellen Offerte von DWS für eine Beteiligung am deutschen Mietmarkt wesentlich besser und lukrativer aufgehoben.
Das will ich nicht ausschließen. Das muss man sich ausrechnen und Mietausfälle, Instandhaltungskosten und viele andere Sachen berücksichtigen. Da steckt jedenfalls viel Arbeit dahinter und viel Ungewissheit und Risiko. Das hat man mit einer normalen Geldanlage wie Festgeld oder guten Anleihen nicht.
das ist möglich, aber die immobilie steigt je nach lage im wert und ist somit allemal besser als eine geldanlage in aktien usw.