verursacht das wirklich Bildrauschen?
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nicht die größere Anzahl per se sondern die größere Dichte, also mehr Pixel auf gleicher Fläche. Dadurch werden die einzelnen Elemente kleiner. Kleinere Pixel bekommen natürlich weniger Licht ab, also ist der photoelektrische Effekt dort geringer, also muß höher verstärkt werden.
Das Rauschen wird durch allerhand andere Vorgänge erzeugt, hauptsächlich durch thermische Effekte, also Wärme. Es ist gleichmäßig verteilt und damit von der Größe der einzelnen Zellen weitgehend unabhängig. Wenn nun das Nutzsignal (Licht) im Vergleich zum Störsignal (Rauschen) geringer wird, dann alles um einen konstanten, großen Faktor verstärkt wird, verstärkt sich damit natürlich auch das Störsignal stark und wird im Bild deutlich sichtbar.
Bei einer Hasselblad H2D sind 36Megapixel kein Problem (zumal der Sensor gekühlt ist). Bei einer Vollformat Canon EOS1Ds MkIII sind 21Megapixel problemlos, bei einer APS-C EOS40D sind 10 oder 12 Megapixel völlig ok, aber wenn Du 12 Megapixel auf einer Fläche etwas kleiner als ein kleiner Fingernagel unterbringst, dann wird es kritisch.
Dazu kommt noch, daß die Objektive, die in diesen Kameras verbaut werden einfach nicht so scharf abbilden können, das verschlechtert die erreichbare Bildqualität weiter.
pj

Je feiner die Auflösung des Fotosensors ist desto mehr Licht brauchen sie. Wenn genug Licht da ist ist das kein Problem. Wenn aber zu wenig Licht ankommt und verstärkt wird entsteht das Bildrauschen.
D.h. eine höhere Pixelzahl verschlechtert die Bildqualität bei schlechter Beleuchtung.

nur wenn das Bild falsch nachbearbeitet wird.
na ja, Nachbearbeitun kann den Effekt tatsächlich noch verstärken, aber das Rauschen ist schon vorher drin und deutlich stärker als bei Kameras mit geringerer Pixeldichte.
pj
Es gibt keinen Zusammenhang zwischen Bildrauschen und Pixelzahl, aber auch keinen zwischen der physikalischen Pixelzahl des Bildchips und der optischen Auflösung des Bildes.Alles hängt maßgeblich von Objektiv, elektonik und software der Kamera ab. (Stiftung Warentest, Test, Januar 2008)
die Aussage ist so nicht richtig.
siehe meine Antwort oben. Es gibt einen physikalischen Grund dafür, daß das Rauschen bei höherer Pixeldichte zwangsweise größer wird.
das Objektiv ist tatsächlich der wichtigste Punkt der Gleichung, allerdings nicht (oder nur sekundär) für's Rauschen verantwortlich, sondern primär für die erreichbare Detailschärfe (Abbildungsgenauigkeit). Darum kosten wirklich gute Objektive ja auch ab 1000EUR aufwärts.
die Software... Wenn ein Foto Rauschanteile enthält, so kann man per Software versuchen, diese rauszurechnen. Allerdings ist es sehr schwer, zwischen echtem Rauschen und feinsten Details zu unterscheiden, weshalb eine Rauschunterdrückung in Software fast immer zu Lasten der Details geht, das Foto wird leicht unscharf. Da ist es ansich von Vornheirein sinnvoller, auf Auflösung zu verzichten und ein insgesamt besser abgestimtes System zu kaufen..
Falsche Antwort! http://6mpixel.org/?page_id=94
Sehr gut erklärt, DH!
finde ich auch! DH
Gute Erklärung! Hinzu kommen noch andere Fakten. Z.B. daß die Sensorpixelgröße in den Bereich der Lichtwellenlänge kommt. Das Ergibt Unschärfen und Beugungen. Etc.....