Frage von DerAnschubser, 40

Ist eine Enduro wirklich nichts für die Straße?

Und zwar habe ich einige Fragen zur Enduro. Ich bin jemand der gerne Gelände und Straße fahren würde und Enduro sieht meiner Meinung nach einfach besser aus als Straßenmaschienen. Ich mache A2 und würde mir gerne eine Husqvarna FE 501 S holen und die drosseln. Aber irgendwie kann man die angeblich nur mit sehr wenig PS zulassen was mich ziemlich stört und das sie, so sagt man, sehr Wartungsanfällig ist. Wäre schön wenn jemand Stellung dazu nehmen könnte. Was ich auch noch im Auge hatte wäre eine KTM SMC 690 Enduro R aber die gefällt mir jetzt nicht so und ist bisschen teurer.

Dankeschön DerAnschubser

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Effigies, Community-Experte für Enduro, 21

Ich mache A2 und würde mir gerne eine Husqvarna FE 501 S holen und die drosseln.

Wieso drosseln? Die hat Straßenzugelassen doch eh nur 12 PS. 

Aber irgendwie kann man die angeblich nur mit sehr wenig PS zulassen Was ich auch noch im Auge hatte wäre eine KTM SMC 690 Enduro R

Nix angeblich. Das IS so,

btw die S Version gibt es in der EU gar nicht. Nur in Littauen und USA. 
Die S soll eine mehr zum Endurowandern geeignete Version der Racing
sein, aber streetleagal ist die nur in einigen US Bundesstaaten, nicht
nach EU Zulassungsrecht.

ziemlich stört und das sie, so sagt man, sehr Wartungsanfällig
ist.

Der Wartungsplan ist ziemlich eng, ok. Das ist der Preis für den extremen Leichtbau. 

Eine 690er is gut 30kg schwerer , und die machen den Unterschied. Was bei der 500er nach  120 Betriebsstunden (ca 6000km)  zu machen ist (Kurbeltrieb und Getriebe neu lagern und Kolben wechseln) ist bei der 690er erst nach ca 80.000km fällig. 

Dazu ist die 690er noch völlig legal mit 67PS unterwegs (die packt die 500er nicht mal im Renntrimm) .

Was ich auch noch im Auge hatte wäre eine KTM SMC 690 Enduro R

Ja was jetzt ? SMC oder Enduro R? Die SMC ist eine Supermotoversion mit der du nicht ins Gelände kannst. Die Enduro R ist das Unsiversalbike, das von MX Srtrecke bis Autobahn alles kann. 

Enduro R aber die gefällt mir jetzt nicht so und ist bisschen teurer.

Teuerer ? Da träumst du aber nur von.  Wenn die 690er das erste mal zum Ventile einstellen geht (10.000km) hat die 500er schon ihren 5. Kolben. Oder wahlweise ihren 2, Motorschaden.

Und der Wertverlust ist bei der 500er um ein vielfaches heftiger als bei der 690er die recht wertstabil ist.

Und wenn dir die Farbe ned so zusagt, es gibt sie jetzt auch in weiss (FE701).

Antwort
von Snususer, 12

Macht mal langsam mit Kolben wechseln und so. Hatte lange Zeit `ne Husky TE 400, Männermoped mit Kickstarter-links. Hab das Ding mit 22000 km verkauft, und bis dahin mit dem ersten Kolben drin. Nur Wasserpumpe und Nockenwelle musste mal erneuert werden. Aber nun zum Thema: Bin mit meinem privaten Kastenwagen und Moped drin nach Frankreich mit Kumpels gefahren. Ziel war 4 Tage Vogesenetour. War ne GS 1200, XTX 660 und ne R 1100 auf eigener Achse mit dabei. Hatte Mischbereifung auf der Husky und bin super mitgekommen, der XTX sogar davongefahren. Husky hatte 27 PS eingetragen, war aber offen. Dies hatte den TÜV nie gestört. Asphalt st also ab und zu mal drin. Schön Ölwechsel mit Filter und gutes Öl verwenden, dann hast auch mit so einemHobel längere Zeit Deinen Spass.

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