Frage von Tobixx02, 152

Ist eine Einzelkatze schlimm?

hallo, Da mein 19-Jähriger Kater vor wenigen Monaten eingeschläfert wurde wünsche ich mir einen neuen Kater. Am liebsten währen mir 2, da die ja auch miteinander raufen was ich halt nicht machen kann. Mein Vater erlaubt aber nur 1 Katze. Es lässt sich auch nicht mit ihm reden. Man muss aber dazu sagen, dass wir ein großes Haus haben, also Speicher, 1stock, Erdgeschoss, Keller. Und wenn er in einem halben Jahr kastriert ist (3 Monate alt) würden wir ihn dann auch rauslassen. (Haben einen mittelgroßen Garten mit Bäumen, Blumen, Wiese..) Kann man unter diesen Bedingungen auf eine 2. Katze verzichten? Danke für die Antworten

Antwort
von BrightSunrise, 87

Mit sechs Monaten wäre er noch zu jung, um in den Freigang zu können.

Katzen sollten frühstens mit neun Monaten raus. Er wäre dann sechs Monate lang alleine - zu lange.

Wenn dein Vater keine zweite Katze erlaubt, dann holt euch ein älteres Tier aus dem Tierheim, das Einzelhaltung gewohnt ist und nicht mehr mit Artgenossen verträglich ist.

Einzelhaltung von Kitten ist ein No Go.

Grüße

Kommentar von dandy100 ,

Wenn eine Katze Freigang hat, braucht sie keine zweite Katze zur Gesellschaft - Katzen sind Einzelgänger und brauchen nur eines: Ihre Freiheit!

Kommentar von BrightSunrise ,

Katzen sind Einzeljäger, aber keine Einzelgänger!

Und Kitten sollten noch nicht in den Freigang.

Bei erwachsene Katzen, die in den Freigang dürfen, ist Einzelhaltung OK, aber nicht bei Kitten.

Kommentar von Tobixx02 ,

Ich habe aber überall im internet gelesen, dass man nicht zwingend 2 Katzen benötigt wenn die eine Katze in den garten raus darf

Kommentar von BrightSunrise ,

Befinden sich im Garten andere Katzen? Katzen, insbesondere Kitten, brauchen Artgenossen.

Kommentar von palusa ,

schon aber darf sie ja nicht. erst nach 3 bis 4 monaten. das ist buctsäblich mehr als ihr halbes leben allein. für eine junge katze ist das eine SEHR lange zeit.

Expertenantwort
von palusa, Community-Experte für Katze, 25

3 Monate alleine, in so jungem Alter, ist nicht gut. Da soll die Katze sich entwickeln, Grenzen lernen, dazu braucht man andere Katzen.

Wäre ein älterer Kater auch okay? Dir Bedingungen klingen toll für ne erwachsene Katze.. und ganz ehrlich, mir sind Kitten zu anstrengend. Das sind Kinder. Nur Unfug in Kopf und Blödsinn am machen. Ich ziehe Katzen vor, die auch mal ruhig halten^^

Antwort
von Grillmax, 53

Ich habe aus dem Tierheim eine (einzelne) Freigängerkatze mitbekommen, die war allerdings kein Kitten mehr und gechipt unt kastriert.

...vielleicht wäre das auch für dich eine gute Lösung?

Weil Freigang macht eine Zweitkatze nicht mehr notwendig, das stimmt.

Aber Freigang setzt Kastrierung voraus ... und dies eben erst ab dem 6ten Monat. Ein anderer Tierarzt sagte mir erst ab dem 9ten Monat, besser ab dem 12ten - eben vor der Geschlechtsreife...Da gibt es offenbar unterschiedliche Sichtweisen.

Sprich mal mit dem örtlichen Tierheim drüber...

Kommentar von Tobixx02 ,

in 6 monaten ist er ja dann 9 monate alt

Antwort
von Spezialwidde, 83

Katzen sind schon soziale Tiere, wenn sie rausdarf um mit Artgenossen in Kontakt zu kommen geht das. Bei reinen Wohnungskatzen wärs natürlich nicht ratsam.

Kommentar von dandy100 ,

Katzen sind Einzelgänger und brauchen weder Gesellschaft noch andere Katzen. Sie brauchen nur eines: Ihre Freiheit!

Kommentar von Spezialwidde ,

Ihr Freiheit brauchen sie, das stimmt. Aber ganz ohne Sozialkontakt wäre auch nicht artgerecht. Streit gibt es meist dann wenn zu wenig Revierraum zur Verfügung steht.

Antwort
von Norman2016, 45

Auf den Webseiten der Tierheime findet man immer wieder Kater / Katzen, die als Einzelprinz(essin) gehalten werden wollen und nicht verträglich mit weiteren Katzen sind.

So eine Katze kannst Du bedenkenlos nehmen. Idealerweise ist die bereits kastriert und kann auch Freigang genießen.

Antwort
von yatoliefergott, 37

Sobald die Katze Freigang bekommt ist eine zweite nicht mehr nötig. Ansonsten gibts bestimmt auch noch Katzen in der Nachbarschaft. Vielleicht entscheidet ihr euch aber auch für eine Katze im Tierheim, die schon 2-3 Jahre alt ist und sowieso keine Artgenossen um sich herum "verträgt"

Antwort
von Jackypro02, 36

Ich habe auch ein relativ großes Haus und mein Vater wollte auch nur eine Katze also mein Kater fühlt sich sehr wohl. Du kannst ihm ja Spielsachen kaufen. Und wenn er rausgeht wird der sich wohl fühlen. Es ist also nicht schlimm.

Antwort
von dandy100, 80

Wenn eine Katze die Möglichkeit hat, rauszugehen, braucht sie keine zweite Katze zur Gesellschaft.

Katzen sind sowieso Einzelgänger, und die Zweitkatze ist für reine Wohnungskatzen nichts anderes als ein schlechter Ersatz für den mangelnden Freigang und ein Mittel gegen zuviel Langeweile.

Wenn Deine Katze also draußen rumturnen darf, wann sie will, hat sie keine Langeweile und die Anschaffung einer zweiten Katze ist nicht zwingend nötig.


Kommentar von BrightSunrise ,

Katzen sind keine Einzelgänger, sondern Einzeljäger.

Einzelhaltung von Kitten ist NICHT artgerecht. Kitten sollten außerdem noch nicht in den Freigang.

Kommentar von dandy100 ,

Natürlich sollten Tiere, egal ob Hund oder Katz, nicht nach draussen wenn sie erst ein paar Monate alt sind - das ist doch klar, aber diese Zeit ist ja schnell vorbei.

Eine erwachsene Katze braucht jedenfalls keine anderen Katzen zur Gesellschaft - sie braucht nichts weiter als die Freiheit zu entscheiden, wann sie wohin geht.

Wohnungshaltung für Katzen ist das Allerletzte und wird nicht besser dadurch, dass man gleich mehrere zusammen einsperrt, damit sie sich nicht zu Tode langweilen.

Kommentar von BrightSunrise ,

Katzen brauchen Artgenossen!

Und man kann Katzen auch in der Wohnung artgerecht halten, vorausgesetzt die Wohnung ist groß genug, die Katze hat genügend Beschäftigungsmöglichkeiten und einen Artgenossen.

http://www.katzen-fieber.de/einzelhaltung-katzen.php

Der Mythos, Hauskatzen seien Einzelgänger, ist veraltet. Hauskatzen gehen zwar alleine auf die Jagd, außerhalb dieser schließen sie sich aber häufig zu Gruppen zusammen.

Sagt übrigens auch der Deutsche Tierschutzbund.

Kommentar von dandy100 ,

Katzen brauchen keine Artgenossen, sie können wunderbar alleine leben - völlig egal, was der Tierschutzbund sagt oder irgendeine neue wissenschaftliche Erkenntnis.

Altes Wissen ist nicht deshalb falsch nur weil es alt ist. Diese mehrere Katzenhaltung ist nichts weiter als ein neuer Trend, um die Wohnungshaltung zu rechtfertigen - kein Mensch wäre früher auf die Idee gekommen eine Katze lebenlang einzusperren und sich dabei einzureden, man könne das ja vertreten, indem man gleich mehrere gemeinsam einknastet.

Bei uns auf dem Land gehörte fast zu jedem Haus eine Katze, die alle frei herumgelaufen sind - allerdings niemals gemeinsam. Keine hätte gewagt, das Revier des anderen zu betreten, sie waren weder untereinander befeundet, noch haben sie sich gebraucht.

Gebraucht haben sie einen Menschen, der sich ihnen zuwendet, ein paar Streicheleinheiten, Futter und ein warmes festes Plätzchen. In der freien Natur streben Katzen jedenfalls auseinander und nicht zusammen - auch wenn es heute modern ist, das Gegenteil zu behaupten, um die Wohnungszwangsgemeinschaften zu rechtfertigen

Kommentar von polarbaer64 ,

...völlig egal, was der Tierschutzbund sagt oder irgendeine neue wissenschaftliche Erkenntnis...

Boah, was bist du den für einer? Du weiß mehr, als Menschen die tagtäglich mit den kaputten Seelen von Tieren zu tun haben? Mehr als Tierärzte, die Katzen behandeln, weil sie aus Einsamkeit unsauber geworden sind? Mehr als Wissenschaftler, die dafür studiert haben, um über Katzenhaltung zu forschen?

Sowas wie DU macht die ganze wertvolle Arbeit des Tierschutzes zunichte! 

Katzen sind KEINE Einzelgänger und wenn du das noch so verfechtest. Bist du mal in einem südlichen Land in einer größeren Stadt gewesen? In Rom z.B. oder Neapel? Da sitzen in den Hinterhöfen Mengen freilebender Katzen in Gesellschaft beieinander, putzen sich gegenseitig, dösen gemeinsam in der Sonne... . Die zwingt da keiner dazu, die machen das freiwillig. Katzen brauchen Artgenossen, um Sozialverhalten zu lernen und zu leben. Einzeln gehaltene Katzen haben das Los, wie die, die du beschreibst. Sie müssen ständig nur ihr Revier verteidigen. Hätten sie eine Partnerkatze an der Seite, bei der sie die Möglichkeit haben, sie näher kennen zu lernen, und sich mit ihr zusammen zu tun, hätten sie wenigstens zuhause ein bisschen artgerechtes Leben. 

Auch Freigänger muss man nicht einzeln halten. Die sind sehr dankbar, wenn sie einen Katzenkumpel zuhause haben. 

Einzelgänger sind nur Wildkatzen außerhalb der Paarungszeit. Unsere Hauskatze ist schon lange domestiziert, und hat sich verändert. Hauskatzen brauchen andere Katzen. 

Hauskatzen dürfen auch in Wohnungshaltung gehalten werden. Viele Tierschutzkatzen werden gar nicht in Freigang abgegeben. Der Tierschutz scheut keine Kosten und Mühen um Tiere zu retten. Aber er wird garantiert nicht die Tiere der Autobahn zum freiwilligen Opfer vorwerfen. 

Katzen sind Gewohnheitstiere und können, wenn sie es von klein auf nicht anders kennen, auch in der Wohnung (mindestens paarweise) gehalten werden. Es gibt ein paar Bedingen dazu, wie z.B. Rückzugsmöglichkeiten, Platz, deckenhoher Kratzbaum und andere Kratzmöglichkeiten, Spielmaterial, ausreichend Katzenklos und Beschäftigung und Ansprache... . Dann funktioniert auch eine Wohnungshaltung sehr gut. Nicht jeder hat die Möglichkeit, Katzen in Freigang zu lassen. Auch die Menschen haben das Recht auf Haustiere. 

Übrigens: ...bekommst du in keinem Tierheim ein Katzenkind für Einzelhaltung. Katzenkinder werden ausschließlich paarweise oder zu einer vorhandenen Katze dazu vermittelt. Und schon gar nicht in Freigang. Der darf frühestens nach der Kastration und nach dem 9. Monat sein. Vorher ist ein auf sich selbst gestelltes Katzenkind draußen hochgradig lebensgefährdet. 

Mit deiner Einstellung brauchst du wohl kaum in einem Tierheim vorzusprechen, wenn du mal eine Katze möchtest... . 

Katzen können ein Einzeldasein überleben. Aber das war´s dann auch schon. Etwas Positives wird man daran nicht finden.

Kommentar von dandy100 ,

Ich arbeite selbst seit Jahren ehrenamtlich in einem Tierheim  - und einen Kater habe ich auch, der draussen rumläuft - und was die Katzengruppe in Portugal betrifft, ist Dir wohl nicht ganz klar, aus welchem Elend heraus, diese Notgemeinschaften enstehen.

Ich brauche mich nun wirklich nicht belehren zu lassen - als ob ich der erste Mensch wäre, der eine Katze hat und Menschen nicht bereits seit Jahrtausenden bereits mit ihnen leben.

Katzen in Wohnungen einzusperren und das schönzureden mit der Behauptung, Katzen bräuchten andere Katzen zur Gesellschaft, ist allerdings ein ganz neuer Trend - ich brauche jedenfalls keine Wissenschaft, um zu wissen, dass das Unsinn ist

Kommentar von polarbaer64 ,

Na, Rom und Neapel liegen nicht in Portugal, da sieht man deinen Wissenstand ;o) . Du hast eine eisern eingefahrene verquere Meinung, und lässt diese offenbar nicht mal von Tierschutz-Kollegen (wenn es die wirklich gibt) aktualiseren. Zum Glück bist du da relativ allein auf weiter Flur. 

Dass Katzen keine Einzelgänger sind, ist kein neuer Trend. Ich halte Katzen seit 40 Jahren. Ich wäre nie auf die Idee gekommen, eine Katze sozial zu isolieren... . Schon damals hielt man Katzen mindestens paarweise... .

Du hast deinen Kater als katzenunerfahrener Mensch im Frühjahr 2014 bekommen. Dein Profil hat dich verraten. Und du willst hier mehr wissen, als Menschen, die sich ihr ganzes Leben mit Katzenhaltung auseinandergesetzt haben?

Na, ich gebe bei dir auf, denn hier beißt man auf Granit... . 

Kommentar von dandy100 ,

Stimmt, ich habe meine eigene Katze erst im Frühjahr 2014 bekommen, aber mein ganzes Leben dennoch immer von Katzen umgeben gelebt - dass ich mich übrigens verlesen habe und Neapel mit Portugal vertauscht habe, tut ja wohl nichts zur Sache - dass Rom und Neapel in Italien liegen, ist mit durchaus klar.

Darüberhinaus bin ich ganz und gar nicht einsam auf weiter Flur, siehe den Kommentar von "Sandkorn".

Ich kenne keine zwangsweise paarweise Haltung von Katzen, niemand hat auf dem Land automatisch zwei Katzen - zu jedem Haus in z.B der Region Freiburg, wo ich gelebt habe gehört eine Katze, von denen keine mit den anderen gemeinsam unterwegs ist - so war es immer und wird auch nie anders sein.

Kommentar von BrightSunrise ,

Nur mal so aus Interesse... Habt ihr eure Katzen auf Schritt und Tritt verfolgt, dass ihr wisst, dass sie sich nicht mit anderen Katzen "getroffen" haben...?

Kommentar von dandy100 ,

Nein, wir brauchten ihn nicht zu verfolgen, um zu sehen, was er so treibt, das konnte man täglich ohne Probleme beobachten. Wir hatten im Schwarzwald ein freistehendes Haus mit Wiesen drumherum, abgegrenzt durch einen Bach mit kleiner Brücke; das war sein Revier, in dem er sich meistens aufhielt

In der Straße gehörte fast zu jedem Haus eine Katze und keine hat das Revier der anderen betreten, und über die Brücke hätte sich erst recht keine getraut, die hat Lucky immer im Auge gehabt und bewacht.

Auch da wo wir jetzt wohnen, gibt es jede Menge Katzen, die zwar friedlich nebeneinanderher leben, aber sich draussen weiträumig aus dem Weg gehen.

Ich weiß ja nicht, wo Du aufgewachsen, aber in meiner Kindheit und Jugend (schon eine Weile her) war es absolut nicht üblich, dass man zwei oder mehrere Katzen hatte, sondern nur eine, die natürlich draussen herumlaufen konnte.

Katzen als reine Wohnungstiere zu halten und zu glauben, sie bräuchten dann einen Katzenkumpel, sorry, aber sowas hätte früher kein Mensch gemacht - und die Leute waren früher nicht doof und sie brauchten auch keine Wissenchaft, die ihnen erklärte, was Katzen wirklich brauchen - da reichen wohl auch die Erfahrungswerte der letzten Jahrhunderte.

Antwort
von WhoozzleBoo, 81

Katzen kann man bedenkenlos alleine halten. Die brauchen nicht unbedingt Artgenossen.

Kommentar von BrightSunrise ,

Nein, bedenkenlos gewiss nicht.

Kommentar von dandy100 ,

Stimmt, aber nur wenn sie Freigang haben

Kommentar von Sandkorn ,

Ich bin auf dem Land aufgewachsen und kann das nur bestätigen. Früher wurden Katzen grundsätzlich alleine gehalten (außer vielleicht mal auf einem Bauernhof) und ich kenne keine, die das Einzelkatzendasein nicht überlebt hätte. 

Das mit der "mindestens 2 Katzen Haltung" ist leider so ein neuer Trend der schon seit längerem in sämtlichen Katzen-Foren grasiert - vöiig unbegründet wie ich aus 60 Jahren Erfahrung sagen kann, aber naja!

Auch haben die beiden Katzen meiner Tante täglich ihre "kuhwarme Milch" bekommen (die saßen schon im Stall und haben darauf gewartet), was heutzutage, wenn man alles glaubt was man so liest, totbringend ist. Trotzdem sind beide über 15 Jahre alt geworden.

Kommentar von BrightSunrise ,

Gut leben und überleben sind zwei vollkommen andere Dinge.

Wäre dem so, dass Katzen Einzelgänger sind, dann würden sie keine Artgenossen in ihrem Umfeld dulden (außer in der Paarungszeit). Wieso leben Katzen, die auf der Straße leben, dann in Gruppen? Warum spielen sie miteinander, schmusen und putzen sich gegenseitig? Also bitte, dass das keine Einzelgänger sein können, ist doch offensichtlich.

Dass Katzen Einzelgänger sind, ist ein vollkommen veralteter Mythos, der vor 60 Jahren vielleicht noch Gang und Gebe ist, aber gewiss nicht mehr heute.

Antwort
von Saisonarbeiter2, 50

meine katze ist lieber alleine herrscherin und diva!

katzen sind wie menschen individuen. nicht jedes tier fühlt sich zwangsläufig alleine bzw. in gesellschaft wohl...

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