Ist eine Einladung vom Richter Pflicht?

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10 Antworten

Hier wird es wohl weniger um eine Einladung sondern um eine gerichtliche Vorladung gehen. Dieser musst du Folge leisten. Gehst du ohne triftigen Grund nicht hin, kann das für dich sehr unangenehme Folgen haben.

Was du dann tatsächlich aussagst, ob du von einem eventuellen Zeugnisverweigerungsrecht Gebrauch machst, steht auf einem anderen Blatt.

Deswegen, geh hin und die Sache ist erledigt.

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Diese Vorladungen werden nicht verschickt, um Papier mit netten Mustern zu bedrucken. Ja, Sie müssen zwingend dort erscheinen. Ansonsten kann es recht teuer werden. Was Sie in der Vorladung und den beiliegenden Informationen lesen, ist ganz genau so gemeint, wie es dort steht. Am besten lesen Sie es von vorne bis hinten durch. Kein Buchstabe ist Ornament, und es ist alles ganz genau so gemeint, wie Sie es dort nachlesen können.

Vor Ort können Sie mit der Richterin oder dem Richter abklären, ob Sie das Recht haben, das Zeugnis zu verweigern. Wenn Sie aussagen müssen, halten Sie sich penibel an die Wahrheit. Sagen Sie nicht, was Sie glauben, sondern was sie wirklich wissen. Wenn Sie unsicher sind, sagen Sie das auch.

Glauben Sie bitte nicht, diesen professionellen Apparat beherrschen zu können.

Ich habe den Eindruck, dass Sie vielleicht von jemandem unter Druck gesetzt werden. Wenn das bei Ihnen nicht der Fall sein sollte, mögen vielleicht andere Leute aus dieser Antwort Informationen schöpfen können.

Die meisten Richter sind im Befragen von Zeugen extrem geschult - glauben Sie niemandem zu "Tricks". Sie machen das zum ersten Mal, der Richter 10mal am Tag. Wer packt also wen ein?

Wenn jemand versucht hatte, Sie dazu zu bringen, als Zeuge "untauglich" zu sein, nennen Sie vor Gericht, wer das war und wie das ablief. Packen Sie aus, dazu sind Sie - je nach Fragestellung - auch verpflichtet.

Fürchten Sie sich bitte nicht vor "Revange". Sie haben als wahrheitsgemäß aussagender Zeuge den gesamten Apparat der Justiz einer Bundesrepublik Deutschland hinter sich, die angeblich einer der mächtigsten Staaten der Erde ist, und die sich mit Sicherheit von ein paar kleinen Hobbygangstern in einer Familiensache nicht "toppen" lässt

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Grundsätzlich mußt du einer gerichtlichen Vorladung Folge leisten. D.h. du mußt hingehen. Wenn dein Verwandschaftsverhältnis ausreichend eng ist, kannst du die Aussage verweigern. Darüber wirst du vor der Befragung informiert und belehrt. Wenn du dir sicher bist, daß du nicht aussagen willst, kannst du das evtl. auch dem Gericht mittleilen, vielleicht wirst du dann "ausgeladen".

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Du hast ja hier einige wirklich schlechte Antworten erhalten :(.

Wer darf das Zeugnis verweigern?
Ausgehend von einer betroffenen Person darf das Zeugnis verweigern:

der Ehegatte und Verlobte bzw. die bei einer Lebenspartnerschaft äquivalenten Personen und der geschiedene Ehegatte,
wer mit dem Betroffenen ein Verwandtschaftsverhältnis in gerader Linie hat, bei der die eine Person von der anderen abstammt (z. B. Großmutter → Enkel),
wer mit dem Betroffenen ein Verwandtschaftsverhältnis in Seitenlinie hat, dessen Grad kleiner oder gleich drei ist,
wer mit dem Betroffenen in gerader Linie verschwägert ist,
wer mit dem Betroffenen in Seitenlinie bis zum zweiten Grad verschwägert ist,
Geistliche über das, was ihnen als Seelsorger anvertraut wurde,
Journalisten über ihre Quellen,
Personen, die Kraft Amtes, Standes oder Gewerbes zur Verschwiegenheit verpflichtet sind (Schweigepflicht), z. B. Beamtinnen und Beamte (§ 37 Abs. 3 Beamtenstatusgesetz), nichtanwaltliche Mediatoren (§4 Mediationsgesetz i. V. m. § 383 Abs. 1 Nr. 6 ZPO),[1][2]
im Strafprozess darüber hinaus nach § 53 StPO:
Verteidiger des Betroffenen,
Rechtsanwälte, Patentanwälte, Notare, Wirtschaftsprüfer, vereidigte Buchprüfer, Steuerberater und Steuerbevollmächtigte, Ärzte, Zahnärzte, Psychologische Psychotherapeuten, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten, Apotheker und Hebammen,
Mitarbeiter der Schwangerschaftskonfliktberatung oder Drogenberatung, wenn diese Stelle anerkannt ist,
Mitglieder des Bundestages, Mitglieder des Landtages oder Gleichgestellte

https://de.wikipedia.org/wiki/Zeugnisverweigerungsrecht

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Kommentar von Antje2003
26.02.2016, 22:57

der fragesteller hat nicht gefragt ob er die aussage verweigern kann  -  er hat gefragt ob er der gerichtsverhandlung fern bleiben kann - und das kann er eben nicht. 

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Erscheinen ist Pflicht und wenn du kein Aussageverweigerungsrecht hast, mußt du auch wahrheitsgemäß aussagen.

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Also wenn die einladung an dich persönlich ist Definitiv: JAA !!!!! Aber als kleinen Tipp wenn du kein bock da drauf hast oder andere Gründe vorliegen die hier keinen was angehen : Geh zu deinem Hausartzt und sag du hast Mieze brieze Durchfall oder sowas halt was dich an eine Schüssel oder zuhause bindet und bitte ihn drumm dir eine Entschuldigung fürs Gericht zu geben . Hab schon leider 3 mal sowas gemacht aber immer funktioniert.

Ps: wenn es um dein Arsssssch geht geh lieber hinn 😱😁😁

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Kommentar von Mkfonic
26.02.2016, 22:53

Wenn du aus gesundheitlichen Gründen nicht anwesend sein kannst und dir ein Arzt das ganze bestätigt , du dich beim Gericht meldest und sagst das du krank bist kann dir kein mensch was. Lass deine Links mal bei dir bevor du andere verunsicherest mit so einem Müll es gibt immer wege und Mittel. Wie gesagt 3 mal wurde ich vorgeladen und alles verschiedene Delikte und keine kleinen . Es ist garnichts passiert außer das ich in abwesendheit verurteilt wurde

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Kommentar von Mkfonic
27.02.2016, 09:47

Also wenn du jetzt hier glatt behaupten magst das du noch nie eine strafttat oder ordnungswidrigkeit begangen hast , bist du ein Lügner.Jeder mensch macht fehler ob beabsichtigt oder Nicht. ich will hier keine Gesetze diskutieren aber im Bananenland wird's langsam lächerlich. Es soll noch menschen geben die hinter ihrer Famile und Freunden stehen und diese nicht im stich lassen. Also Dannius wenn es nach dir geht sollen wir alle perfekt und ohne fehler sein !?!?! Ps: Klingt garnicht mal so schlecht mit dem Wahlkampf , ich würde wenigstens dem Volk sagen was sache ist und sie nicht anlügen.

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Um auf die ganzen bisherigen Antworten kurz einzugehen:

"Vorladungen" gibt es weder in der ZPO noch in der StPO

Die Problematik gründet hier eindeutig in der schlecht formulierten Frage:

"... über Scheidungsfall in der Familie ..." das ist einfach zu unscharf.

Zunächst bedarf es der exakten sprachlichen Wiedergabe der Ladung .... daraus wäre dann ersichtlich, ob der Fragesteller Partei oder Zeuge ist; ferner wäre vorab zu klären was für ein Verfahren hier überhaupt vorliegt und ob das persönliche Erscheinen des Fragestellers angeordnet wurde.

Danach kann man überhaupt erst beginnen über sinnvolle Antworten nachzudenken ....

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Kein Richter verschickt eine Einladung sondern eine Vorladung und dem mußt Du Folge leisten.

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Du musst dort hin gehen. Sonst musst du Geld bezahlen, weil du nicht gekommen bist.

Aber wenn du da nur als Zuschauer bist musst du nicht kommen.

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Kommentar von Lavendelelf
26.02.2016, 22:37

Als Zuschauer muss man nicht kommen? Was ist das denn für eine Antwort? Hast du die Frage wirklich gelesen und kennst dich juristisch aus?

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