Frage von sinari, 51

Ist eine Depression ein Stoffwechseldisfunktion,die medikamentös behandelt werden kann?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Buddhishi, 38

Hallo Sinari,

eine Stoffwechselstörung als Ursache einer Depression wird durchaus diskutiert. Daneben gibt es aber andere Ursachen. Es ist ein multifaktiorelles Geschehen, aber ich möchte nicht zu medizinisch werden.

Ja, es gibt Medikamente.

LG

Kommentar von sinari ,

Dann nenn doch bitte die "Hauptfaktoren".Ich tappe bei einem nahem Verwandten im Dunklem-nicht ganz.

Kommentar von Buddhishi ,

Kann ich machen, aber ob das 'Erhellend' sein wird?

Es gibt: agitierte, anaklitische, endogene, hypochondrische, larvierte, neurotische, pharmakogene, psychogene, reaktive und somatogene Depressionsdefinitionen nach den entsprechenden Ursachen.

Kommentar von sinari ,

Mein naher Verwandter ist hypochondrisch.Meine Nichte sagt:Was hat der,was es nicht gibt?Gibt es doch nicht einige psychologische Hintergründe?Die Ursache wird diskutiert?Also kann ich ..... keinen Rat geben.Er hat schon diverse "Mittelchen" zu sich genommen-Scheinen nicht zu wirken.

Kommentar von sinari ,

Danke für die Antwort.Erhellend war sie nicht-voraussehbar.

Kommentar von Buddhishi ,

Hallo Sinari, welche Erwartungshaltung hattest Du mit dieser Frage verbunden? Und hat der Verwandte schon mal eine Psychotherapie versucht? Meist ist es die Kombi aus Psycho-Th. und Medikamenten, die hilft. LG

Kommentar von sinari ,

Die Erwartungshaltung war die:ich hoffte meinem .... psychologisch helfen zu können.Er hat schon mal erwähnt,in eine Klimik zu gehen.Nur halte ich seine Probleme rein psychoogischer Form.Sollte ich ihm zu diesem Schritt ermutigen?

Kommentar von Buddhishi ,

Liebe Sinari, danke für den Stern :-) Ob, Du ihn dazu ermutigen solltest, ist von hieraus leider nicht seriös zu beantworten. Es gibt gute Kliniken, die hilfreiche Psychotherapien anbieten. Wenn Du das mal googelst, findest Du, glaube ich, sogar Bewertungen dazu.

Das weitere Procedere würde ich zunächst mit dem Hausarzt besprechen.

Ohne weitere Details, die Du aber denke ich nicht hier veröffentlichen möchtest (was ich verstehe und respektiere) ist aber nicht viel mehr dazu zu sagen.

Nur eines möchte ich Dir noch gerne mit auf den Weg geben: Achte bitte bei aller Besorgnis um Deinen --- auch auf Dich selbst. Jeder ist für sich selbst verantwortlich und in solchen Situationen muss man oft darauf achten, dass es einem selbst nicht schadet. Also auch das eigene Leben im Auge behalten, okay?

Ich wünsche Dir von Herzen alles Gute :-)

Buddhishi

Expertenantwort
von samm1917, Community-Experte für Depression, 10

Für eine Depression wird heute primär ein Mangel des Botenstoffs "Serotonin" verantwortlich gemacht. Betroffen sein können auch die Botenstoffe Noradreanlin, Dopamin und Glutamat. Durch Medikamente wie z.B. Antidepressiva können heute die Verfügbarkeit dieser Stoffe im Gehrin gesteigert werden, doch so einfach ist es leider dann auch wieder nicht.

Bei manchen Menschen helfen diese Medikamente, bei manchen nicht oder nur stark unzureichend. Dies lässt darauf schliessen, dass Depressionen zwar etwas mit diesen Botenstoffen zu tun haben, aber nicht nur. Die Forschung geht davon aus, dass weitere Botenstoffe auch eine Rolle spielen, welche bis jetzt einfach noch nicht identifiziert werden konnten.

Was dieses Ungleichgewicht der Botenstoffe verursacht ist nochmals eine andere Diskussion. Verantworlich gemacht werden da genetische Voraussetzungen, Trauma, Stress etc.

Kurz: Ja, Depressionen sind eine Soffwechselkrankheit im Gehirn, welche durch Medikamente zumindest teilweise behandelt werden können. Jedoch ist die Forschung noch nicht so weit sämtliche involvierte Botenstoffe zu definieren.

Kommentar von sinari ,

Und die Psychologie bleibt aussen vor?Kann ich mir nicht vorstellen.Forschung über diese Botenstoffe ist noch im "Kindesalter".Na dann "Gut Nacht" für alle,die von dieser "Volkskrankheit" befallen ist. 

Kommentar von samm1917 ,

psychotherapie greift ebenfalls in den botenstoffhaushalt ein, dies ist sogar auf EMRI-Bildern bewiesen. das gehrin ist plastisch, psychotherapie kann neue verknüpfungen im gehrin erstellen welche einfluss auf den botenstoffhaushalt haben. aber grundsätzlich hast du recht. die forschung steckt noch in den kinderschuhen und die heutigen methoden und möglickeiten sind oft unzureichend.

Antwort
von tmlgxr, 30

Bei manchen stimmt es bei manchen nicht . Es gibt viele Arten von Depressionen . ZB wenn man Probleme mit der Schilddrüse hat kann man auch Depressionen bekomemn .

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