Ist eine Borreliose Impfung beim Hund sinnvoll?

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7 Antworten

Ich würde niemals diese Impfung geben habe schon sehr viel schlechtes darüber erfahren.
Was ich dir empfehlen kann alle ein bis zwei Tage Bio Kokosöl sorgfältig ins Fell einzuschmieren. Außerdem benutze ich zusätzlich advantage weil andere Präparate nicht geholfen haben. Ja ich weiß das advantage offiziell nicht gegen zecken wirken soll aber anscheinend ist das Kokosöl gut. Er hatte seitdem ich das verwende (Ca. 4-5 Monate) nur zwei zecken die vertrocknet waren

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Ich halte solche Impfungen für mehr als überflüssig, besonders da die Borrelioseimpfung noch immer in der Testphase steckt und immer noch nicht bewiesen ist, das sie wirklich etwas bringt.

Aber was bringt es dir wenn dein Hund gegen Borreliose geimpft wäre? Es gibt ca. 10  plus verschiedene Krankheiten, die von der Zecke übertragen werden können und keinen Impfstoff dafür - also wozu eines impfen?

Hier ein Ausschnitt: Borreliose, Babesiose, Erlichiose, Anaplasmose, Ricketsiose, FSME usw.

http://www.labor-enders.de/282.html

Ich würde meine Tiere nie damit impfen lassen.

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Kommentar von FancyDiamond
27.05.2016, 17:42

Weil lang- und kurzfristig eine Infektion für den Hund genauso schädlich sein kann, wie für den Menschen. Oftmals endet dies auch lethal.. Ich wollte wenigstens angesichts der geographischen Lage, das Risiko für meine Hündin möglichst minimieren.

Freilich gibt es nicht für jede Krankheit einen geeigneten Impfstofff!

Aber nur weil es für den Menschen keine Borreliose Impfung gibt, lässt du dich doch beispielsweise sicherlich trotzdem gegen Wundstarrkrampf etc. impfen, oder nicht?

Einen Rundum Schutz gibt es nie, das ist klar.

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Borreliose Impfung beim Hund: sicher und empfehlenswert?

Eine weitere sinnvolle Schutzmaßnahme ist die Impfung gegen
Borreliose, da selbst bereits infizierte Tiere keinen eigenen Schutz in
Form von Antikörpern entwickeln können. In Europa wurden vier zwar
verwandte, aber unterschiedliche Borrelien-Erreger nachgewiesen, die
Erkrankungen verursachen. Die Impfung bietet einen sicheren Schutz gegen
die beiden am häufigsten vorkommenden Erreger.

Allerdings wird eine Impfung nicht von allen Tierärzten
uneingeschränkt empfohlen. Zwar werden die gebildeten Antikörper auch
auf die Zecke übertragen und der Erreger abgetötet, aber Hunde, die
schon einmal mit dem Erreger in Kontakt kamen und danach geimpft wurden,
entwickelten zum Teil lebensbedrohliche Nierenentzündungen.

Zusätzlich gab es bis 2009 nur einen einzigen zugelassenen Impfstoff
(Merilym), der nur gegen einen und den in Deutschland selten
vorkommenden Borrelien-Stamm „Borrelia burgdorferi s.s.“ wirksam war.
Eine Immunität gegen die bei uns häufigen Borrelien-Arten wurde nicht
erreicht, weshalb dieser gegen einen Großteil der Infektionen unwirksam
war.

Seit Anfang 2010 gibt es einen weiteren Impfstoff, der von
verschiedenen Firmen wie z.B. Virbac (als Virbagen canis B) angeboten
wird. Er ist gegen die bei uns dominierenden Borrelien-Stämme „Borrelia
afzelii“ und „Borrelia garinii“ gerichtet. In Infektionsversuchen konnte
mit diesem Impfstoff gezeigt werden, dass die Vermehrung der Borrelien
in Haut, Gelenken und Muskulatur durch den Impfstoff verhindert wird.
Das bedeutet, dass dieser Impfstoff also (zumindest theoretisch) in der
Lage ist, eine Infektion mit den beiden häufigen Borrelien-Arten zu
verhindern.

 

Quelle:http://www.borreliose-infektionskrankheiten.de/borreliose-beim-hund/

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Eine Bekannte von mir hat Ihren Berner Sennenhund auch impfen lassen. Leider ist der Hund nach einem Zeckenstich verstorben.

Durch die Impfung wurde der erkrankte Hund beim TA gar nicht auf Borreliose untersucht. Er starb schließlich an akutem Nierenversagen.

Eine Impfung wiegt Dich in Sicherheit die Du nicht 100 %tig hast, da jeder Organismus etwas anders darauf reagiert. Hier ein Link bei mehr Interresse : http://tierarztpraxis-wiebusch.de/aktuelles/impfpraxis

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soweit ich weiß, kannst du gegen fsme Impfen aber nicht gegen Borreliose

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Kommentar von FancyDiamond
26.05.2016, 18:21

Den Menschen schon, den Hund nicht. Da hast was verwechselt.

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Die Fachzeitschriften raten von der Impfung ab.

Zeckenprophylaxe mittels Spot-on-Präparaten oder
Zeckenhalsbändern sowie täglichem Absuchen des Hundes für wesentlich
effizienter. Schließlich werden die Borrelien erst ungefähr 12 bis 20
Stunden nach dem Biss der Zecke auf den Hund übertragen. Werden die
Zecken also frühzeitig entdeckt und entfernt, sinkt das Risiko einer
Infektion deutlich.

www.wildundhund.de/hunde/7807-alles-fauler-zauber

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Kommentar von FancyDiamond
26.05.2016, 18:13

Dank dir!

Wie gesagt, das Spot On Präparat ist absolut wirkungslos. Und selbiges hat die TÄ drauf getan.

Wir gehen 4 Mal am Tag Gassi, und akribisch einen Langhaarhund abzusuchen, ist fast ein Kampf gegen Windmühlen. Gerade die Ohren, lässt sie sich äußerst ungern absuchen...

Im letzten Jahr hatten wir Null Probleme, mit dem gleichen Spot On Präparat.


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sinnvoll ist sie schon, für mensch und tier - nebenwirkungen minimal, wenn überhaupt

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Kommentar von FancyDiamond
26.05.2016, 18:06

Danke für deine Antwort.

Aber du scheinst nicht zu wissen, dass es für den Menschen diese Impfung gar nicht gibt.

Hast du denn überhaupt einen Hund, der dahingehend geimpft wurde?

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