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Ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung wirklich so nötig wie allgemein behauptet?

gefragt von Nicko am 22.04.2007 um 16:59 Uhr

Hallo Leute, mich würde mal interessieren, wie Ihr es mit obiger Versicherung haltet. Habt Ihr eine? Ist sie wirklich so absolut nötig, wie viele behaupten- muss sagen, dass die Beiträge mein Budget knapp ;-) überschreiten würden!


Reply


anonym
beantwortet von Rolfe am 22. April 2007 17:10
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Man sollte nicht nur wegen der für alle jüngeren Jahrgänge (ab 1960) nicht mehr existierenden gesetzlichen BU-Rente eine so hohe Berufsunfähigkeitsversicherung abschliessen, dass der Ausfall des Hauptverdieners in der Familie damit aufgefangen wird, sonst sieht es schlimm aus.


Wolfgang Joost
beantwortet von Wolfgang Joost am 22. April 2007 17:03
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In den ersten Monaten der Berufstätigkeit (18 Monate) ist man nicht durch die Gesetze geschützt. Das heißt passiert dort was, bekommt man keine Unterstützung. Deshalb ist es gerade am Anfang so wichtig sich persönlich abzusichern. MfG Wolfgang


anonym
beantwortet von raupe2002 am 23. April 2007 07:50
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Ich schliesse mich der Meinung der anderen User an, habe gerade auch so eine Versicherung abgeschlossen mit Baujahr 1974. Leider ist es heute so, dass man sich privat absichern sollte in jeglicher Hinsicht, denn der Staat unterstützt einen kaum. MfG Manuela


blumensonnen
beantwortet von blumensonnen am 22. April 2007 18:31
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Auf jeden Fall rate ich zu einer Berufsunfähigkeits-Versicherung.

Kommt aber auf Dein Alter an ...

Früher war man ja automatisch durch die Rente versichert.


optimist
beantwortet von optimist am 23. April 2007 10:01
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Ein absolutes "JA!" Die meisten Leute denken heute bei Berufsunfähigkeit daran, dass dies die Folge eines Unfalls wäre. Dabei wird heute jeder 4. im Laufe seines Arbeitslebens berufunfähig und dabei die meisten durch Krankheit. 29,9% psychisch bedingt (z.B. Mobbing, Stress, Burn out u.ä.), 22,8% Skelett (Wirbelsäule, Gelenke), 12,8% Herz, 14,1% durch Krebs, 18,6% durch andere Krankheiten (z.B. Mehlstauballergien, etc.) und nur 2,5% durch einen Unfall (Quelle: map-report 2004, Datenbasis Verband Deutscher Rentenversicherer). Selbst eine gute Absicherung der eigenen Altersvorsorge ist gefährdet, da die Beiträge nicht mehr gezahlt werden können. Ganz zu schweigen vom Lebensstandard und der evtl. ohnehin schon eingeschränkten Lebensqualität. Aus der gesetzlichen Rentenversicherung ist nichts zu erwarten, da sie nur noch eine Erwerbsabsicherung bietet und die ist äußerst schwer zu bekommen, da die gesetzliche RV nach wie vor den sog. abstrakten Verweis hat (sh. Ausführungen von BrunnerDD). Selbst einem Schreiner, dem aufgrund eines Unfalls 1 Bein amputiert wurde, bei dem 1 Arm und 1 Lungenflügel nicht mehr gebrauchsfähig sind, ist keine Erwerbsunfähigkeitsrente gewährt worden, da er ja z.B. als Pförtner noch mehr wie 6 Stunden arbeiten könnte. Ich kenne keinen Arbeitgeber, der einen Behinderten mit diesem Behinderungsgrad einstellt. Dieser kauft sich lieber frei, weil risikolos. Übrigens in diesem Fall bezahlt die private BU-Versicherung, die er hatte. Es gibt in Deutschland ca. 10 Versicherer, deren BU-Policen empfehlenswert sind (Infos gibt es z.B. bei Focus-Money). Wichtig ist, dass zuvor jedoch eine genaue Bedarfsanalyse gemacht wird, damit die Höhe der BU-Rente richtig ermittelt wird. Der Gesetzgeber verbietet nämlich eine Bereicherung. Auch sind Vorerkrankungen unbedingt richtig und vollständig anzugeben, selbst wenn dies anfangs möglicherweise zu Problemen mit dem Versicherer führt und erst ein zweiter das Risiko übernimmt, denn wenn der Fall eintritt und die dann in jedem Fall fällige Überprüfung stattfindet, kann es bei falschen Angaben zum eigenen Gesundheitszustand zu bösen Überraschungen kommen. Kurzum, eine qualifizierte Beratung durch einen kompetenten Berater ist absolut nötig. Und die sitzen nicht unbedingt bei den Banken. Dies sind Bankkaufleute, nicht aber Versicherungsspezialisten. Und in jungen Jahren ist die BU-Versicherung preisgünstig.





anonym
beantwortet von cmcarlitocena am 23. April 2007 10:36
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optimist hat die Frage perfekt beantwortet. Nach der Haftpflichtversicherung ist die Berufsunfähigkeitsversicherung für alle die jünger sind als Jahrgang 1962 unerlässlich!


anonym
beantwortet von BrunnerDD am 23. April 2007 09:04
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Diese Absicherung ist ein unbedingtes "Muß". Wenn man durch Krankheit oder Unfall nicht mehr in der Lage ist Einkommen zu erzielen, steht man in Deutschland völlig ungeschützt im Regen.Geld ist zwar nicht alles, aber ohne Geld ist alles nichts. Das trifft hier besonders zu. Das Geld für den Beitrag muß0 man haben, denn es sichert weitgehend die Zukunft ab und die ist manchmal ungewiß. Auf die Zukunft sollte man vorbereitet sein, denn das ist die Zeit in der wir leben werden.Beim Abschluß einer Berufsunfähigkeitsversicherung unbedingt vergleichen. Hier kommt es wirklich auf das Detail an.Denn es nützt nichts, wenn man versucht 2 bis 3 Euro einzusparen, wenn man dann im Unglücksfall keine Leistung bekommt. Ganz wichtig, der verzicht auf Verweisbarkeit muß mit enthalten sein.Sonst wird man als IT-Spezialist auf eine Pförtnerstelle verwiesen. Und wenn es dann keine gibt, hat man nochmal Pech gehabt. Also mit einem Abschluß nicht mehr zögern solange man noch jung und gesund ist. Dann kostet es auch nicht so viel.


anonym
beantwortet von casandra0309 am 23. April 2007 18:35
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Grundsätzlich empfiehlt es sich eine abzuschließen, da die BG's maximal 80% des letzten Gehaltes zahlt und dies auch nur 78 Wochen, danach nicht mehr. Um finanzielle ausfälle zu verhindern, macht es auf jeden Fall sinn.

Kommentar von Simple_avatar5smalloptimist am 28. April 2007 17:28

Eine Berufsgenossenschaft bezahlt auch lebenslang Erwerbsminderungsrenten. Spätestens nach 36 Monaten findet eine Überprüfung statt, ob die EU noch gegeben ist. Wenn ja, bezahlt sie weiter. Weitere Überprüfungen sind durchaus möglich, es sei denn die EU wird entgültig anerkannt. Die BG bezahlt aber nur bei berufsbedingter EU, die während der Arbeitszeit und auf dem direkten Weg zur und von der Arbeitsstelle aufgetreten sind.


anonym
beantwortet von gigabite am 23. April 2007 19:08
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Alle bisherigen Ausführungen beantworten die gestellte Frage perfekt. Auch ich muss noch einmal betonen, die Leistungen der Berufsunfähigkeits-Versicherungsgesellschaften genauestens zu vergleichen. Es kommt darauf an, was Ihnen wichtig ist. Sie müssen also Prioritäten setzen, denn alle spezifizierten Leistungen gibt's nicht bei einer Gesellschaft. WICHTIG: Die VERSICHERUNGSBEDINGUNGEN untereinander vergleichen.


anonym
beantwortet von berndstein am 11. Mai 2007 09:21
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Über die Notwendigkeit eine Berufsunfähigkeitsversicherung wurde hier ja schon ausdrücklich informiert, zur Höhe der gesetzlichen Versorgung hier noch ein Tipp http://www.berufsunfaehigkeitsversicherung-vergleich-01.de/gesetzlich.php

Preis: Grundsätzlich natürlich vergleichen und da auf die garantierten Leistung/Beiträge achten. Weiterhin evtl. Karenzzeiten (z.B: 6 Monate) mit anbieten lassen sowie jährliche Zahlungsweise. Beide Punkte zusammen können schnell bis zu 8 % Ersparnis bringen.


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Versicherungen lohnen nur, wenn der Schadensfall den sicheren Ruin bedeutet. Da ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung unverzichtbar. Das ist vielleicht schon tausend Mal geschrieben worden, aber vielen ist es offenbar dennoch nicht bewusst.




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