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Ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung wirklich so nötig wie allgemein behauptet?

gefragt von Nicko am 22.04.2007 um 16:59 Uhr

Hallo Leute, mich würde mal interessieren, wie Ihr es mit obiger Versicherung haltet. Habt Ihr eine? Ist sie wirklich so absolut nötig, wie viele behaupten- muss sagen, dass die Beiträge mein Budget knapp ;-) überschreiten würden!

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anonym
beantwortet von Rolfe am 22. April 2007 17:10
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Man sollte nicht nur wegen der für alle jüngeren Jahrgänge (ab 1960) nicht mehr existierenden gesetzlichen BU-Rente eine so hohe Berufsunfähigkeitsversicherung abschliessen, dass der Ausfall des Hauptverdieners in der Familie damit aufgefangen wird, sonst sieht es schlimm aus.

Kommentar von infomake am 13. November 2009 15:02

Zwar ist das Risiko einer unerwartet eintretenden Berufsunfähigkeit gerade für junge Berufsanfänger oft nur schwer vorstellbar, Laut statistischen Angaben muss jedoch jeder vierte Arbeitnehmer seine Berufstätigkeit aus zwingenden gesundheitlichen Gründen, wozu neben Krebserkrankungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Rückenproblemen usw. auch die in letzter Zeit immer häufiger auftretenden psychischen Krankheiten zählen, vorzeitig aufgeben. Wenn die Gesundheit die Ausübung einer Berufstätigkeit nicht länger zulässt, ist ohne eine adäquate private Absicherung durch eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) der finanzielle Ruin jedoch bereits vorprogrammiert. Deshalb ist eine solide Berufsunfähigkeitsversicherung für all diejenigen unerlässlich, die bei einem gravierenden Krankheitsfall nicht von ihrem Erspartem leben könnten. quelle und weitere Informationen, man kann sogar kostenlos seinen BU berechnen lassen auf http://versicherung.info-kredit.com/berufsunfaehigkeit.php


wj2000
beantwortet von wj2000 am 22. April 2007 17:03
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In den ersten Monaten der Berufstätigkeit (18 Monate) ist man nicht durch die Gesetze geschützt. Das heißt passiert dort was, bekommt man keine Unterstützung. Deshalb ist es gerade am Anfang so wichtig sich persönlich abzusichern. MfG Wolfgang


anonym
beantwortet von raupe2002 am 23. April 2007 07:50
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Ich schliesse mich der Meinung der anderen User an, habe gerade auch so eine Versicherung abgeschlossen mit Baujahr 1974. Leider ist es heute so, dass man sich privat absichern sollte in jeglicher Hinsicht, denn der Staat unterstützt einen kaum. MfG Manuela


blumensonnen
beantwortet von blumensonnen am 22. April 2007 18:31
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Auf jeden Fall rate ich zu einer Berufsunfähigkeits-Versicherung.

Kommt aber auf Dein Alter an ...

Früher war man ja automatisch durch die Rente versichert.


anonym
beantwortet von Ketzer am 11. Oktober 2008 15:49
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Dieses ständige Gerede über die Notwendigkeit der BUV. Jeder Vierte... . Wenn man bei den Versicherungen nachrechnen lassen will, wie hoch das Risiko für den eigenen Beruf ist (vielleicht nur jeder Zwanzigste), wie lange eine BU für diese Berufsgruppe im Schnitt dauert (vielleicht nur 0,5 Jahre = "normaler" Herzinfarkt), in welchem Alter im Schnitt die BU für den eigenen Beruf auftritt (vielleicht ist man schon im Schnitt über 60)und welchen Verdienstausfall man im Schnitt wohl haben könnte (vielleicht "nur" 20.000€ netto), dann sollte man sich überlegen, ob man solch eine BUV mit Monatsbeträgen von z.B. 150€ aus dem Nettoeinkommen abschließt. Nicht umsonst habe ich erfahren, daß die BUV als der GOLDESEL der Versicherungen gilt. Natürlich, es gibt harte Einzelfälle. Aber bei gesunder Lebensführung auf jeden Fall eine BU abzuschließen, halte ich für falsch. Zudem sind die meisten versicherten Summen im Auszahlungsfall zu klein. Infos zu den o.a. Fragen erhält man nicht von den Versicherungen, auch nicht auf freundlichste Nachfrage. Und Statistiker bin ich nicht, der die Daten vopn Bundesversicherungsanstalten auswerten könnte. Meine ketzerische Behauptung ist, daß in meinem Beruf bei meiner Lebensführung nur jeder 30te. berufsunfähig wird. Bei rund 50 Kollegen, die ich bisher habe und hatte, ist jedenfalls bis zum Durchschnittsalter von rund 45 Jahren, noch keiner berufsunfähig geworden. Ich bitte alle Versicherungsvertreter, auf meine Ausführungen NICHT zu antworten. Es wird immer dasselbe Gelaber sein. SIE WOLLEN NUR UNSERE BEITRÄGE. Und wenn es ernst wird, kommen Rechtsstreitigkeiten (vertuschte Erkrankungen) oder Nachuntersuchungen von Vertragsärzten der Versicherungen dazu. Danke für Eure/Ihre Antworten.


anonym
beantwortet von cmcarlitocena am 23. April 2007 10:36
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optimist hat die Frage perfekt beantwortet. Nach der Haftpflichtversicherung ist die Berufsunfähigkeitsversicherung für alle die jünger sind als Jahrgang 1962 unerlässlich!


optimist
beantwortet von optimist am 23. April 2007 10:01
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Ein absolutes "JA!" Die meisten Leute denken heute bei Berufsunfähigkeit daran, dass dies die Folge eines Unfalls wäre. Dabei wird heute jeder 4. im Laufe seines Arbeitslebens berufunfähig und dabei die meisten durch Krankheit. 29,9% psychisch bedingt (z.B. Mobbing, Stress, Burn out u.ä.), 22,8% Skelett (Wirbelsäule, Gelenke), 12,8% Herz, 14,1% durch Krebs, 18,6% durch andere Krankheiten (z.B. Mehlstauballergien, etc.) und nur 2,5% durch einen Unfall (Quelle: map-report 2004, Datenbasis Verband Deutscher Rentenversicherer). Selbst eine gute Absicherung der eigenen Altersvorsorge ist gefährdet, da die Beiträge nicht mehr gezahlt werden können. Ganz zu schweigen vom Lebensstandard und der evtl. ohnehin schon eingeschränkten Lebensqualität. Aus der gesetzlichen Rentenversicherung ist nichts zu erwarten, da sie nur noch eine Erwerbsabsicherung bietet und die ist äußerst schwer zu bekommen, da die gesetzliche RV nach wie vor den sog. abstrakten Verweis hat (sh. Ausführungen von BrunnerDD). Selbst einem Schreiner, dem aufgrund eines Unfalls 1 Bein amputiert wurde, bei dem 1 Arm und 1 Lungenflügel nicht mehr gebrauchsfähig sind, ist keine Erwerbsunfähigkeitsrente gewährt worden, da er ja z.B. als Pförtner noch mehr wie 6 Stunden arbeiten könnte. Ich kenne keinen Arbeitgeber, der einen Behinderten mit diesem Behinderungsgrad einstellt. Dieser kauft sich lieber frei, weil risikolos. Übrigens in diesem Fall bezahlt die private BU-Versicherung, die er hatte. Es gibt in Deutschland ca. 10 Versicherer, deren BU-Policen empfehlenswert sind (Infos gibt es z.B. bei Focus-Money). Wichtig ist, dass zuvor jedoch eine genaue Bedarfsanalyse gemacht wird, damit die Höhe der BU-Rente richtig ermittelt wird. Der Gesetzgeber verbietet nämlich eine Bereicherung. Auch sind Vorerkrankungen unbedingt richtig und vollständig anzugeben, selbst wenn dies anfangs möglicherweise zu Problemen mit dem Versicherer führt und erst ein zweiter das Risiko übernimmt, denn wenn der Fall eintritt und die dann in jedem Fall fällige Überprüfung stattfindet, kann es bei falschen Angaben zum eigenen Gesundheitszustand zu bösen Überraschungen kommen. Kurzum, eine qualifizierte Beratung durch einen kompetenten Berater ist absolut nötig. Und die sitzen nicht unbedingt bei den Banken. Dies sind Bankkaufleute, nicht aber Versicherungsspezialisten. Und in jungen Jahren ist die BU-Versicherung preisgünstig.


anonym
beantwortet von berndstein am 11. Mai 2007 09:21
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Über die Notwendigkeit eine Berufsunfähigkeitsversicherung wurde hier ja schon ausdrücklich informiert, zur Höhe der gesetzlichen Versorgung hier noch ein Tipp http://www.berufsunfaehigkeitsversicherung-vergleich-01.de/gesetzlich.php

Preis: Grundsätzlich natürlich vergleichen und da auf die garantierten Leistung/Beiträge achten. Weiterhin evtl. Karenzzeiten (z.B: 6 Monate) mit anbieten lassen sowie jährliche Zahlungsweise. Beide Punkte zusammen können schnell bis zu 8 % Ersparnis bringen.


anonym
beantwortet von gigabite am 23. April 2007 19:08
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Alle bisherigen Ausführungen beantworten die gestellte Frage perfekt. Auch ich muss noch einmal betonen, die Leistungen der Berufsunfähigkeits-Versicherungsgesellschaften genauestens zu vergleichen. Es kommt darauf an, was Ihnen wichtig ist. Sie müssen also Prioritäten setzen, denn alle spezifizierten Leistungen gibt's nicht bei einer Gesellschaft. WICHTIG: Die VERSICHERUNGSBEDINGUNGEN untereinander vergleichen.


anonym
beantwortet von casandra0309 am 23. April 2007 18:35
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Grundsätzlich empfiehlt es sich eine abzuschließen, da die BG's maximal 80% des letzten Gehaltes zahlt und dies auch nur 78 Wochen, danach nicht mehr. Um finanzielle ausfälle zu verhindern, macht es auf jeden Fall sinn.

Kommentar von Simple_avatar5smalloptimist am 28. April 2007 17:28

Eine Berufsgenossenschaft bezahlt auch lebenslang Erwerbsminderungsrenten. Spätestens nach 36 Monaten findet eine Überprüfung statt, ob die EU noch gegeben ist. Wenn ja, bezahlt sie weiter. Weitere Überprüfungen sind durchaus möglich, es sei denn die EU wird entgültig anerkannt. Die BG bezahlt aber nur bei berufsbedingter EU, die während der Arbeitszeit und auf dem direkten Weg zur und von der Arbeitsstelle aufgetreten sind.


anonym
beantwortet von BrunnerDD am 23. April 2007 09:04
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Diese Absicherung ist ein unbedingtes "Muß". Wenn man durch Krankheit oder Unfall nicht mehr in der Lage ist Einkommen zu erzielen, steht man in Deutschland völlig ungeschützt im Regen.Geld ist zwar nicht alles, aber ohne Geld ist alles nichts. Das trifft hier besonders zu. Das Geld für den Beitrag muß0 man haben, denn es sichert weitgehend die Zukunft ab und die ist manchmal ungewiß. Auf die Zukunft sollte man vorbereitet sein, denn das ist die Zeit in der wir leben werden.Beim Abschluß einer Berufsunfähigkeitsversicherung unbedingt vergleichen. Hier kommt es wirklich auf das Detail an.Denn es nützt nichts, wenn man versucht 2 bis 3 Euro einzusparen, wenn man dann im Unglücksfall keine Leistung bekommt. Ganz wichtig, der verzicht auf Verweisbarkeit muß mit enthalten sein.Sonst wird man als IT-Spezialist auf eine Pförtnerstelle verwiesen. Und wenn es dann keine gibt, hat man nochmal Pech gehabt. Also mit einem Abschluß nicht mehr zögern solange man noch jung und gesund ist. Dann kostet es auch nicht so viel.


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