okok123 am 27.07.2009 um 19:26 Uhr
Ich glaube nicht, weil viel zu viel Kunststoff in den Wänden verarbeitet ist. Ein Faradayscher Käfig muss ja den Strom nach aussen in den Boden ableiten können.

Ja, runderherum Metallrahmen und am Boden Gummi(Pneus).
Der ist sicher um ein Metallgerüst aufgebaut, ich denke also schon.

wird der Wohnwagen oder das Wohnmobil direkt vom Blitz getroffen, sucht sich der Blitzstrom immer den nächsten (leichtesten) Weg zur Erde. Es wird ein Überschlag auf das gut geerdete Stromnetz an der schwächsten Stelle der Elektroanlage (meist sind es Elektrogeräte) stattfinden. Folge ist meist die Zerstörung der Geräte, der Installation, aber auch die Entstehung eines Brandes kann nicht ausgeschlossen werden. Auch die Gasleitung könnte durch einen Blitzeinschlag undicht werden. Aus diesem Grund sollte man nach einem Gewitter die Gasanlage auf Druckabfall überprüfen. Insbesondere auf Dauerplätzen abgestellte Wohnwagen können während der Abwesenheit des Besitzers vom Blitz getroffen worden sein (Explosionsgefahr beim Zünden von Feuer oder beim Eintreten mit einer Zigarette wären die Folge einer undichten Gasleitung).
nur dann, wenn es sich um einen kastenwagen mit wänden aus metall oder einem aufbau aus metall handelt. bei einer kabine aus GfK würde ich das hingegen verneinen. allerdings ist mir bislang noch kein einziger bericht begegnet, dass ein wohnmobil durch blitzschlag zu schaden gekommen ist.