Ist ein Leben mit einem hohen, oder mit einem niedrigen IQ angenehmer?

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6 Antworten

Solche Fragen sind, entschuldige bitte, total schwachsinnig.

Für ein erfolgreiches und erfülltes Leben braucht ein Mensch mehr, als das, was in einem IQ-Test abgefragt wird.

Es gibt Menschen, die haben schwere geistige Behinderungen und sind vollkommen zufrieden mit ihrem Leben. Sie haben Eltern, die sie lieben und ihnen das Gefühl geben von der Welt akzeptiert zu werden. Sie machen sich keine Gedanken darum, wie furchtbar die Welt um sie herum ist.

Dann gibt es Menschen, die sehr intelligent sind. Sie sind in der Schule nicht direkt unterfordert. Sie wissen sich zu helfen. Sie sind sehr am Weltgeschehen interessiert und machen sich viele Sorgen über all das, was um sie herum passiert. Allerdings treffen sie nachmittags ihre Freunde, haben Hobbys, die sie von diesen Gedanken ablenken. Sie haben sehr viel Freude im Leben. 

Genauso kann es umgekehrt sein. Ein Kind mit geistiger Behinderung kann sich furchtbar mies fühlen, weil es merkt, was es alles nicht kann. Ihm wird klar,dass es anders ist. Das kann ein Kind wütend und traurig machen. 

Ein intelligenter Mensche kann auch sehr nachdenklich sein und aus seiner Gedankenwelt nicht mehr auskommen, aber das kann genauso einem "normal begabten" und einen "unterdurchschnittlich begabten" Menschen passieren.

Glück ist keine Sache der Intelligenz.

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Ich finde diese Fixierung der Gesellschaft auf den IQ als Maßgabe für die Intelligenz eines Menschen so lächerlich. Die meistens Menschen wissen nicht mal, was der IQ ist oder was er bedeutet.

Der IQ ist ein durch und durch theoretisches Konstrukt. Es gibt keine neurologische, physiologische Verbindung zwischen Intelligenz und der bspw. g-Faktor-Theorie bzw. der kristallinen oder fluiden Intelligenz. Es sind Überlegungen aufgrund von Beobachtungen und Erhebungen, damit sind sie zwar empirisch belegt aber das macht sie noch lange nicht wahr.

Darüber hinaus können selbst beim IQ-Test (der zugegebener Maßen eine hohe interne Valdidität, sowie Objektivität und Reliabilität hat) auch Übungs- und Kultureffekte auftreten, die das Ergebnis beeinflussen.

Soviel erstmal dazu.

Zu deiner Frage fällt mir allerdings nur ein Zitat von Antonio Gramci, einem italienischen Philosophen und Kommunisten ein, der gesagt hat: "Ich bin ein Pessimist wegen meiner Intelligenz, aber ein Optimist wegen meines Willens."

Nach diesem Zitat scheint der Intelligente das schwerer Leben zu haben.

Und selbst wenn der dümmere das schwerere Leben hat, so ist kann es ihm trotzdem egal sein, denn aufgrund seiner Dummheit wird er es ja nie bemerken. Zumindest nicht bewusst.

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Das kommt darauf an. Jedoch neigen Menschen mit niedrigen IQ dazu, nichts zu hinterfragen. Das kann glücklich machen, da Ignoranz einen von schlimmen Tatsachen abhält.  

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Mit einem niedrigen. Aber am angenehmsten ist es mit einem durchschnittlichen.

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Glaub mir wenn Du ALLES weist und kannst bist Du echt der Gelackmeierte;-)

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Kommentar von GluecklicheKuh
21.05.2016, 16:37

weißt ...es heißt weißt :)

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Gesegnet sein die geistig armen denn sie werden das Himmelreich erlangen, beantwortet das deine Frage?

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