Ist ein Labrador auch für kleinere Kinder geeignet?

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11 Antworten

@ Khazaddum3019

Es kommt immer auf den Halter, die Familie und das Alter der Kinder an.

Kinder sollten in einem Alter sein, wo man ihnen beibringen kann, dass Hunde keine Kuscheltiere sind, sondern Lebewesen, die man nicht ständig bespaßen und beschmusen kann.

Wenn es dann noch Kleinkinder sind, sind Familien ganz schnell überfordert und der Hund kommt mit allem zu kurz. Womöglich noch Babys, um das man sich zuerst kümmern muss, dann muss man mit dem Hund mehrmals raus, die Familie ist auch noch da, Kind, Haushalt und der Hund muss auch noch erzogen werden.

Nicht umsonst werden so viele Hunde, kaum dass sie aus dem Welpenalter raus sind wieder abgegeben, abgeschoben werden, weil die Besitzer überfordert sind. Dann hat der Hund schon den ersten Knacks weg.

Hatte vor ein paar Jahren mal eine Anzeige gesehen, wo eine Mutter ihren Welpen wieder "abgeschoben" hat, weil ihre zweijährige Tochter nicht erzogen war und den Hund als Boxsack benutz hat. Sie war der Meinung, dass sie lieber den Hund wieder abgibt, als ihre Tochter zu erziehen (das sei ihre Sache). Dann kommt so ein kleiner Hund in eine weitere Familie, geht alles eine Weile gut und irgendwann zieht ein anderes Kind an dem rum und dann schnappt er zu und dann liegt es am Hund!

Nein, kein Hund ist dumm, es liegt immer am Besitzer und wenn der nicht fähig ist, seinen Hund von Anfang zu erziehen, dann kann man vom Hund nicht viel erwarten.

Bitte lese dir vorher erst noch mehr über Hunde an, welchen Charaktereigenschaften könnt ihr als Familie einem Hund gerecht werden?.

Wieviel Zeit habt ihr für einen Hund und ich kann immer wieder den Link empfehlen, bevor man sich einen Hund anschafft.

http://www.eschenbruch.com/html/hundekauf.html

Ja Labradore sind tolle Hunde - genau wie viele andere auch - aber man muss auch bedenken, dass der auch einen gewissen Jagdrieb hat und das muss man vorher wissen, ob man dem gerecht werden kann.

Sollte es dennoch ein Labrador werden, dann bitte keinen "günstigen" aus einer Anzeige im Internet.

Aber auch nicht jeder Züchter ist auch ein Züchter. Es gibt Züchter die nennen sich (gerade bei Labradore) auch Züchter, bieten aber über 20 Rassen an.

Bitte auch Finger weg, wenn ein Züchter mehr als 2 Rassen anbietet.

Du kannst dir im Netz noch Seiten heraussuchen:

"wie erkennt man einen guten Züchter"

"Worauf muss man beim Hundekauf achten"

Je nachdem kannst du auch im Tierheim vorbeischauen. Dort kannst du den Hund mehrmals besuchen, wenn es gut läuft, den auch mal mit nachhause nehmen um zu schauen, ob der Hund sich wohlfühlt und ob das alles klappt.

Niemals einfach einen Hund aus dem Internet kaufen, den man vorher weder gesehen hat, noch sein altes Umfeld.

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Kommt drauf an, wie groß die Kinder sind.

Labbis sind grundsätzlich vom Wesen her kindergeeignet, allerdings sollten diese schon etwas standfester sein, da sie sonst von einem sich freuenden Labbi schnell mal umgeworfen werden - die können mitunter etwas "grobmotorisch" sein. ;-)

"Dumm" sind Labbis nicht. Ich kenne einige, die im Hundesport oder der Rettungshundearbeit geführt werden. Man muß ihnen - wie jedem Hund - die Möglichkeit geben, ihre grauen Zellen auch zu verwenden, ihnen sinnvolle geistige Beschäftigung bieten. Dann "verblöden" sie auch nicht :-)

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Hi, das kommt auf die Kinder an. Die sollten definitiv standfest sein. Also eher was für junge Teenies, da kleine Kinder schnell verletzt werden können, es reicht dann schon wenn der Hund spielen will und das Kind dabei niederreißt. Zumal das Kind mit den Hund nicht Gassi gehen kann. Und die sind sehr clever, nur dumme Menschen denken das der Hund dumm ist, weil die natürlich beschäftigt werden wollen und ein starken Willen haben ihren Menschen zu gefallen, viele sind damit überfordert, weil sie es falsch angehen. Labrador zählt zu den beliebtesten Rassen, die aufgrund der hohen Nachfrage leider teilweise kaputt gezüchtet sind, man sollte da bedenken das man im Erdgeschoss wohnen sollte weil die Gelenke ohnehin schon vorbelastet. 

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Diese Rassen werden immer wieder als Anfängerhunde und Familienhunde angepriesen.

Ich persönlich halte sie weder für das eine noch für das andere. Fast alle Hunde dieser Rassen, die ich kenne sind schlecht erzogen. Haben eine sehr schlechte Sozialisierung und sind allesamt mehr als Problematisch.

Nicht weil die Hunde so sind, sondern weil die Besitzer keine Ahnung von Hund haben. Nimme einen Retriever hies es da, bei der Frage welche Rasse man sich anschaffen sollte.

Auch ist der Retriever eine Moderasse geworden ( die seien doch alle so toll), so das jede Hündin belegt wurde, ob geeignet oder nicht war völlig wurscht. Hauptsache viele Welpen produzieren um den Markt gesättigt zu bekommen. Auch die Hunde aus dem Osten sind mit zu 40 % Retriever und Labradore, weil sich die hier bisher am besten verkauft haben.

Langsam spricht es sich ja herum, das die Hunde aus dem Osten alles andere als gut sozialisierte und gesunde Hunde sind, aber weil sie 300 Euro kosten, anstatt 1000 Euro bei einem guten Züchter wird dort gekauft was das Zeug hält.

3 der 6 Retriever die ich kenne kommen aus zweifelhaften Händen. 5 von diesen 6 Retrievern sind Allergiker. 2 haben schwere Hüftprobleme.

Es gibt ein paar Hunderassen, die geeigneter sind für eine Familie mit Kindern. Vor allem sind die kleineren Hunde geeigneter, weil allein schon der Kräfte wegen ein Kind niemals mit einem Retriever oder Labrador laufen gehen kann.

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Labradore sind in der Regel kinderlieb wenn man sie mit kindern bekannt macht ;) genau wie jeder Hund.
Ich find sie sind ganz tolle Hunde aber wirken manchmal etwas "treudoof" sind aber keineswegs dumm.
wenn ich Kinder hätte würde ich mir warscheinlich einen staff- Mix holen :) Die sind wahnsinnig Kinderlieb
Aber wiebei allen Dingen kann man nciht alle über einen Kamm scheren.Es gibt sicherlich auch Labradore die ängstlich oder aggressiv gegenüber kindern sind :)
Probiers einfach aus 
Ich an deiner Stelle würde mal in ein großes Tierheim fahren und mal einiges ausprobieren. vlt findest du ja da den idealen Hund mit dem du so nie gerechnet hättest :)
LG

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im Grunde ja, aber sind natürlich gerade in jungen Jahren (und oft auch noch später) sehr aufgedreht und (beim Spielen) rabiat.

Bordeaux Doggen sind zB bekannt dafür, dass sie so kinderlieb sind und auch dafür, dass sie seeeeehr ausgelassen und entspannt sind. Ausserdem sind sie sehr vorsichtig und einfach von Grund auf lieb 0:) Sie sind leicht zu erziehen, was bestimmt extrem praktisch ist wenn man gleichzeitig Kinder hat (Labradore brauchen da erheblich mehr Zeit und Nerven des Herrchens). Dazu kommt dass sie usprünglich Wachhunde waren, weshalb man sich gleich sicherer fühlen kann, wenn man weiß, dass eine im Wohnzimmer liegt über die Nacht.

Ich glaube du erkennst schon, wohin meine Empfehlung gehen würde :D aber Labradore sind auch tolle Hunde!

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eigentlich ist jeder Hund für kinder geeignet.. es kommt nur darauf an wie der Hund mit dem kind àngefreundet` wird.. wenn es unter druck passiert wird der hund von anfang an nicht viel für das kind übrig haben, aber wenn dem hund seit dem ersten tag der begegnung mit dem kind klar gemacht wird dass es eine art freund für den hund ist kann eigentlich nichts schief gehen. und es kommt natürlich darauf an wie der hund vorher behanmdelt wurde (-Berührungängste etc.)

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Hallo, ich bin leider die Spass-Bremse wenn es um den Hundekauf geht. Das liegt wohl an meiner Arbeit im Tierschutz. 

Ein Labrador ist in erster Linie ein Jagdhund. Er ist durchaus Arbeitsaufwändig besonders in der Erziehung. Kinder unter 8 Jahren und Hunde sind meiner Erfahrung nach keine gute Mischung.

Ich kann dir etwas zu den Kosten schreiben, die so ein Hund macht.

Der Aktuelle Stand ist das ein Hund im -Durchschnitt- in seinem ganzen Leben

ca 30,000€ Kostet!

Die Rasse ist dabei Egal. Von der Anschaffung bis zur Beerdigung wenn der Hund 12 Jahre Lebt, sind alle Kosten eingeschlossen. 

Das ist ein Haufen Geld! Im ersten Lebensjahr ist der Aufwand um einen Hund mit dem eines Babys zu vergleichen. 

Bist du Sicher das du das willst und kannst? 

Die Tierheime sind voller Hunde deren Besitzer nicht vorher nachgedacht haben.

Jeder Hund sollte pro Tag 3 Stunden Gassi gehen. Einige Rassen noch mehr.

Hast du soviel Zeit und Geld, kannst du dein Leben für die nächsten 12 Jahre sicher Planen?

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Ein Labrador gilt als "grobmotorisch" also sollten die Kinder nicht zu klein sein.

Auch ein Labrador Retriever möchte beschäftigt werden mit dem wozu er gezüchtet wurde: Dem Apportieren und nicht nur als Familienhund immer die gleiche Gassirunde laufen.

Als "dumm" würde ich Labbis nicht bezeichnen: Die Labbis die ich kenne sind nett und verträglich.

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Beschaff Dir mal das Buch

Marley und ich.

Da wird geschrieben, das ein Labrador ein guter Hund für Kinder ist.


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Wir haben auch einen Labrador, der absolute Familienhund.

Er liebt Kinder und will natürlich rund um die Uhr spielen. :)

Aber unser Wauwi ist bald schon 3 & bis heute konnten wir ihr das Hochspringen bei der Begrüßung nicht abgewöhnen. Das machen natürlich nicht alle Labradore. Und bei Kindern springt sie auch nicht hoch, die sind ja schon auf Augenhöhe.

& was unser Wauwi auch bis heute nicht kann: gemütlich an der Leine laufen.
Sie zieht immer, dass einem bald der Arm abreißt, weil sie gang genau weiß, dass es zum Hundeplatz oder in den Park geht.

Ich denke mit diesen tollen Hunden trefft Ihr die beste Wahl! :)

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Kommentar von friesennarr
11.03.2016, 13:41

Du hast zwei massive Probleme mit deinem Hund? Aber es ist der tollste Hund für eine Familie? Irgendwas passt da nicht.

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