Frage von Pebbelz, 74

Ist ein Hinweisschild tatsächlich eine Beleidigung?

Nach einigen überraschenden Besuchen und unangemeldeten "Begehungen" haben wir dieses Schild angebracht. Ist das angebrachte Hinweisschild tatsächlich eine Beleidigung oder Störung des Friedens im Kleingarten?

Uns wurden nun empfindliche Konsequenzen angedroht (im schlimmsten Fall sogar fristlose Kündigung des Miet-/Pachtverhältnisses), wenn wir dieses nicht unverzüglich entfernen!

Antwort
von Mikkey, 74

Habt Ihr mal darüber nachgedacht, ob dem Vorstand per Satzung erlaubt sein könnte, jeden Kleingarten zu betreten?

Kommentar von Pebbelz ,

Ne normales Miet-/Pachtrecht keine Sondererlaubnis in der Satzung... schon geguckt.... ihre Antwort.... "Wir machen das Ehrenamtlich, wir können nicht immer warten bis jemand da ist!"

Wir waren da, nur eben grün zum Wagen bringen. Aufwand keine 15 min.


Antwort
von Ninombre, 67

Über die rechtlichen Konsequenzen kann man sich sicherlich gut einige Jahre vor Gericht prügeln, also ob der Vorstand einer Kleingärtnerkolonie das Recht hat, ein Grundstück besagter Kleingärtnerkolonie zu betreten.

In Deinem Interesse: Wenn Dir dieser Streit nicht wirklich was wert ist, entweder was anderes suchen (Motto: Unter Idioten wirst Du nicht glücklich) oder einen Kompromiss finden, also Deine Grenzen erläutern - dass Du eben keine spontanenen Kontrollbesuche akzeptierst.

Antwort
von Savix, 59

Hallo Pebbelz,

da ihr die Gartenanlage nur mietet, nicht besitzt, ist der Spruch auf dem Schild ziemlich frech. Zudem sieht die Rechtslage so aus, dass Vorstandsangehörige ihr Eigentum sehr wohl betreten düfen.

Beleidigend ist es damit nicht, aber ich würde es an eurer Stelle abhängen oder wenigstens den Spruch auf dem Schild überarbeiten.

VG, Sv

Kommentar von Pebbelz ,

Auch ohne unser Beisein oder Wissen?! Immerhin darf mein Vermieter hier ja auch nicht einfach mal gucken, welche Couch ich habe.

Kommentar von Mikkey ,

Deine Folgerungen sind unzutreffend:

Das Gelände ist vermutlich nicht einmal das Eigentum des Vereins geschweige denn das eines Vorstandsmitglieds.

Mitglieder eines Kleingartenvereins sind keine klassischen Mieter i.S. BGB, insoweit kann die Vereinssatzung durchaus den freien Zutritt von Vereinsvertretern vorschreiben.

Wenn jemand ein Grundstück tatsächlich mietet (pachtet), ist es sein Besitz und er kann dort sein Hausrecht ausüben, auch gegenüber dem Eigentümer.

Antwort
von AundO57, 58

Frage ist, welche "Begehungen" sind gemeint? In euren Garten bzw. auf euer Grundstück wird und darf wohl keiner einfach so gehen (Ausnahme Polizei und andere Ämter mit hoheitlichen Rechten). Warum sind Vorstandsangehörige so explizit erwähnt?

Klar, friedlich klingt das nicht.

Kommentar von Pebbelz ,

Explizit, weil einer vom Vorstand ständig durch den Garten stapft und "nach dem Rechten sieht" oder für uns schon mal die Sonnenblume stutzt, ob wir da sind oder nicht. Plötzlich steht dann jemand hinter einem. Das nervt ziemlich! Wir bezahlen Pacht und haben ein Tor und er meint er hat das Recht und davon macht er Gebrauch!

Kommentar von AundO57 ,

Teile ihnen schriftlich mit, dass du das Schild entfernen wirst, wenn in Zukunft die Vorstandsmitglieder deinen Garten nicht mehr betreten werden. Verweise darauf, dass es dein Garten ist (gepachtet) und sie dadurch nicht befugt sind, deinen Garten zu betreten. Wie gesagt: schriftlich würde ich es machen

Antwort
von MultiKingCong, 54

... Naja ! ... Wer mich beleidigt das bestimm' ja immer noch ich selber .. und wenn diese .. " Vorstandsmitglieder " .. beleidigt sein wollen .. dann sind sie es eben ... 

würde mich da vom Acker machen .. weil die ja nur Streit suchen .. wenn sie eure Ausschilderung nicht respektieren .. denn auch ein Vermieter .. oder Verpächter .. darf nun mal nicht ohne Erlaubnis in deine Privatsphäre rein .. wenn du es nicht willst ...

... Voila ! ...

Antwort
von SechsterAccount, 51

Naja , ich finds zwar amüsant . Aber andere haben kein Humor

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