Ist ein Gehirntumor vererbbar , wenn ja zu wie viel % bekommen die eigenden Kinder das ,?

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5 Antworten

Zitat:

Hirntumoren machen nur ungefähr zwei Prozent aller Krebserkrankungen aus. Schätzungen gehen davon aus, dass ungefähr 8 000 Menschen in Deutschland jedes Jahr neu an einem Gehirntumor erkranken. Männer sind insgesamt etwas öfter betroffen als Frauen. Am häufigsten erkranken Personen zwischen dem 50. und 70. Lebensjahr. Ein weiterer Häufigkeitsgipfel befindet sich im Kindesalter. Hirntumoren stellen bei Kindern mit 20 Prozent - nach dem Blutkrebs - die häufigste Tumorform dar.

Ursachen

Die Entstehungsursachen von primären Tumoren sind größtenteils unbekannt. Bei den meisten Betroffenen treten sie auf, ohne dass sich ursächliche Faktoren ausmachen lassen. Man spricht in diesem Zusammenhang von sporadischen Tumoren. Selten liegen der Erkrankung erblich bedingte Leiden zugrunde. Zu denken ist hier an die Neurofibromatose oder das Hippel-Lindau-Syndrom.

Viele Faktoren, die andere Krebserkrankungen beeinflussen, spielen bei Hirntumoren keine Rolle (Ernährungsgewohnheiten, Stress, seelische Belastungen). Auch lassen sich keine gesicherten Beweise für einen Zusammenhang zwischen Hirnverletzungen und dem Auftreten von Hirntumoren finden.

Falls du keine der erwähnten Syndrome oder Krankheit hast, würde ich sagen dummer Zufall in der Familie oder ev. eine leicht erhöhte genetische Wahrscheinlichkeit.

Heisst nicht, dass du je einen bekommst. Die Wahrscheinlichkeit ist tief. Wenn du die Symptome kennst, wuerde ich dennoch darauf achten ohne dich verrückt zu machen.

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Uff, solche Fragen stelle ich mir auch immer. In meiner Familie haben (bzw. auch hatten) viele Krebs.

Ich habe mal gehört, dass die Wahrscheinlichkeit etwas höher sei, dass, wenn die Großeltern Krebs haben, dass die Enkel es eher bekommen könnten. Ob das stimmt, weiß ich aber nicht.

Ich glaube aber, dass Gehirntumore generell eher seltener vererbbar sind. z.B. kenne ich in meiner Familie auch nur meine Cousine, die das hat.

LG

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Nein direkt nicht vererbbar. Allerdings können die Risikofaktoren durch Vererbung erhöht werden.

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Kommentar von herja
25.10.2016, 01:03

Das sagt die Forschung dazu:

In sehr seltenen Fällen ist die Erkrankung erblich bedingt und geht mit Erbkrankheiten einher, wie der Neurofibromatose Typ 1 und 2, dem Turcot-Syndrom, dem Hippel-Lindau-Syndrom und dem Li-Fraumeni-Syndrom.

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Hm...naja, so etwas kann man in jedem Alter kriegen und leider gerade bei Gehirntumoren besteht da leider wohl zu 75% die Wahrscheinlichkeit,

Aber du gehörst ja bestimmt zu 25 % die das net kriegen, wünsche ich dir jedenfalls von ganzem Herzen.

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Kommentar von 2AlexH2
25.10.2016, 02:01

Wo hast du den die Zahl her? Da fehlen ganz viele Nullen und die Kommastelle vornedran.

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