Frage von Predbabe, 42

Ist ein FSJ in einem Sozialen Bereich mit gehandicapten Menschen eine "brotlose Kunst"?

Hallöchen,

ich bin grade etwas ... verwirrt..... Es gibt ja viele Pro's für ein FSJ: Man hat was gemacht, sich sozial engagiert, eventuell kann man später im sozialen Bereich studieren oder arbeiten ....

Mein Vater ist allerdings weniger davon begeistert, dass ich: 24w, 2 Jahre arbeitslos, Fachhochschulreife und abgeschlossene Kauffrau im EH jetzt ein FSJ machen möchte.

Wie kann ich ihm entgegenwirken bzw. ihn überzeugen, dass es was für mich ist und mir in meiner Zukunft nur zu Gute kommen wird?

Danke und LG

Predbabe

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von tschani85, 7

Was ist denn dein ziel? Warum willst du denn ein fsj machen? Das fsj hat schon sehr viele Vorteile. aber es kommt darauf an, was du willst und dir davon erwartest, ob es dann tatsächlich das richtige für dich ist. Das besondere am fsj ist, wie ich finde auch, dass neben dem arbeiten im sozialen Bereich das ganze durch Bildungsseminare begleitet wird. bei denen du dich mit verschiedenen gesellschaftlichen Themen auseinandersetzt und Projekte organisierst - das bringt dich in deinen persönlichen Kompetenzen (Teamfähigkeit, Organisation, selbstbewusstsein, selbstreflektion, Offenheit...) weiter.

Antwort
von LeCux, 26

Also, wenn Du es machen möchtest - tue das. Ein freiwilliger sozialer Dienst oder ein ökologisches Jahr bringen den meisten die ich kenne und das gemacht haben eine Menge in Punkto persönlicher Enwicklung und Reife. 

Und vielleicht wird Dir klar, in welche Richtung Du gehen willst. 

Antwort
von DieRatSuchende1, 26

Dein Vater hat Recht. Das macht in deinem Fall wenig Sinn.

Kommentar von Predbabe ,

Mir ist klar, dass es nicht meinem (Wissens)Stand entspricht. Aber es würde mir auf jedenfall den Weg ins Berufsleben wieder ermöglichen. Soll ich ewig zuhause arbeitlos mit FOS und Kauffr. EH sitzen? Dann bin ich ja nur noch bei gute-frage.net :D
Und ich möchte wirklich! das FSJ machen. Es wird hart, anstrengend und außergewöhnlich.

Von 80 Millionen Deutschen, sagen wir 40 Millionen "Jugendlichen" (die noch nicht das Rentenalter erreicht haben) gibt es jährlich nur knapp 300.000 Menschen, die einen BuFDi oder FSJ machen (schaut bei ZDF Mediathek nach)

Kommentar von DieRatSuchende1 ,

und was ist nach dem fsj? in der Regel ist das nur ausbeuterei und die wenigsten schlagen wirklich diese Richtung ein... (ich weiß wovon ich rede, habe selbst ein fsj absolviert) und ob sich das wirklich gut im Lebenslauf macht... aber wenn du davon wirklich überzeugt bist, kannst du das natürlich tun :)

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