Ist ein Freiwilliger Helfer in afrika eine belastung?

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5 Antworten

Hallo LanaJana,

schau dir mal unsere Homepage an: www.you4ghana.de
Wir sind eine kleine Organisation die Hilfsprojekte in Ghana durchführt. Wir arbeiten eng mit unseren Partner zusammen, auch mit einem Waisenhaus. Dort werden keine Kinder systematisch "eingekauft", das kann ich dir versichern. Deine Unterstüzung kann auf jeden Fall etwas bewirken. Klar, dir muss bewusst sein, dass deine Hilfe nur ein Tropfen auf dem heißen Stein ist, schaden tut sie den Einheimischen aber natürlich nicht. Bei so einer Reise können beide Seiten viel voneinander lernen.

Wenn du mehr Informationen haben möchtest, kontaktieren uns einfach über unsere Homepage. Wir würden uns über deine Hilfe freuen!

Liebe Grüße,
Dein You4Ghana-Team

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Ja, das ist so.

Wirklich nützlich bist du nur, wenn du irgendeine "Spezialausbildung" (und möglichst viele "Allroundkenntnisse" (LKW-Führerschein, Schweißen o.ä.) hast, die dort gebraucht werden. Dazu jung, kerngesund und physisch und psychisch belastbar bist. Und mindestens fließend englisch, besser noch weitere Fremdsprachen sprichst.

Solche Leute werden bei den Hilfsorganisationen immer gerne genommen!

Dann brauchst du diverse Vorbereitungskurse (Verhalten im Ausland, Gefahren, örtliche Bräuche, Religion, Politik, usw.) Und natürlich diverse medizinische Checks (Tropentauglichkeit) und Impfungen. Das bekommst du aber wenn den Organisationen wenn sie dich nehmen.

Für Teenager, die nichts können aber mal ein Abenteuer erleben wollen, gibt es natürlich auch Angebote. (Diverse Organisationen haben sich darauf spezialisiert.) Du oder deine Eltern zahlen einen Haufen Kohle und dann darfst du irgendwo in Lateinamerika auf Waisenkinder aufpassen. Diese Kinder werden extra dafür eingekauft.  Das ist inzwischen ein riesiger Geschäftszweig. -Der Markt dafür ist eben da.

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Kommentar von LanaJana
03.01.2016, 19:59

Ich weiß dass es einige projekte gibt, die dafür "gemacht wurden ", dass freiwillige 'helfer ' helfen können, vorallem bei waisenhäußern.

So spezielle qualifikationen habe ich leider nicht, ich spreche nur fließend englisch und mittel bis schlechtes französisch,was ich jedoch noch aufbessern werde.

Ich weiß, hilfsorganisationen suchen vorallem leute die iwelche bestimmte ausbildungen haben, jedoch ist das nach dem abi (was für ein wunder ) nicht der fall. Fest arbeiten moechte ich doet lieber nach dem studium, nur würde jetzt gerne auch schon erfahrungen sammeln.

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Ich kann mir nicht helfen - es hat halt mittlerweile ein " G'schmäckle " - die einen sagen : 

wertvolle Hilfe für die Einheimischen dort , 

andere sagen : Abenteuerurlaub für verwöhnte europäische Töchter , die ihr Helfersyndrom ausleben wollen . 

Es kommt mit Sicherheit darauf an , wohin du kommst und welche Aufgaben du zu erfüllen hast . sei darauf gefasst , dass du völlig auf dich allein gestellt sein kannst - ich kenne einige Fälle , wo von Betreuung keine Spur war . Da ist ein Jahr lang . 

Hast du irgendwelche Qualifikationen ? Wovon lebst du dort ? Wenn du mit staatlicher Hilfe reist lässt du dir deinen Aufenthalt vom deutschen Steuerzahler finanzieren....das baut nicht gerade auf .

In Schulen zu arbeiten ohne pädagogische Vorbildung ? Im Krankenhaus arbeiten ohne medizinische Vorbildung ? Bist du sicher , dass du nicht mehr Belastung , als Hilfe bist ? 

Ich weiß , diese Fragen stellst du dir ja selber auch - es gibt halt diese beiden Standpukte und  bei nüchterner Betrachtung wird dir auch klar werden , dass ein FSJ in einem deutschen Behindertenheim ebenfalls eine Herausforderung - oder eben eine wirkliche Herausforderung sein kann . Und dass es anderen manchmal schlechter geht , als uns - das kannst du dort auch lernen . 

Nichts für ungut ! LG

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Kommentar von LanaJana
03.01.2016, 19:55

Danke für deine ehrliche meinung.

Ich denke du hast recht. Es kommt ganz darauf hin wo man hin kommt. Naja, spezielle fähigkeiten hab ich nicht. Ich bin schon handwerklichbegabt, spreche fließend englisch und (leider noch ) mittelmäßig bis schlecht französisch, was ich aber noch ändern werde.

Mit Kindern kenne ich mich relativ gut aus, da ich selbst einen kleinen, sehr anstrengenden bruder habe. Sonst habe ich halt erfahrungen mit den syrischen leuten aus meinem dorf.

Aber wirkliche qualitäten hab ich in dem sinn leider nicht.ich denke es kommt sehr auf die organisation an, mit der man dorthinkommt.

Nach dem studium habe ich vor in der entwicklungshilfe zu arbeiten, würde aber gerne jetzt schon erfahrungen sammeln.

...:/

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Mein Bruder hat es nie bereut, ein Jahr in Afrika gewesen zu sein. Aber man sollte eines wissen: Man gilt dort als reicher Mensch und wo immer man hinkommt, werden Geschenke erwartet. Wenn du auf einen Berg gehst: du musst gute Ausrüstung kaufen und sie dann den Einheimischen überlassen. Bitte beachte dieses mentale Erwartungsgefälle.

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Mach ein freiwilliges soziales Jahr (in Deutschland). Du kennst das Klima in Afrika nicht, die Kultur nicht, die Sprache nicht....

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Kommentar von LanaJana
03.01.2016, 19:49

Ich möchte kein soziales Jahr in deutschland machen. Ich weiß. Hier kann man auch helfen, aber ich möchte unbedingt woanders hin, mir wird langsam bisschen schlecht hier. Die einstellung mancher leute gegenüber den flüchtlingen und allgemein armen, ich will da raus...

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