Ledersättel für's Fahrrad sind immer teurer als welche aus Kunststoff oder Stoff. Sind sie ihr Geld wert?

aus leder....die fühlen sich nach einiger zeit recht gemütlich an
Wenn du es schaffst, den Ledersattel einzufahren, hast du einen Sattel fürs Leben.
Wenn nicht, wird er ziemlich hart bleiben und du ärgerst dich, dass du dir keinen Gelsattel gekauft hast.
Aus Leder, Kunststoff kann schon sehr unangenehm werden bei längeren Strecken. Besonders, wenn diese nicht atmungsaktiv sind. Lass dich im guten Fahrrad Fachgeschäft beraten. Kannst da auch Probesitzen.

Leder ist wirklich toll, allerdings musst Du ihn erst "einreiten", bis er richtig bequem an Deinen Hintern angepasst ist. Außerdem würde ich bei Regen, wenn das Rad draußen steht, lieber eine Plastiktüte drüber stülpen als Schutz.
Marieke2712 am 15. Mai 2008 17:57 und bei einem feuchten Sattel daran denken, dass dieser abfärben kann (weiße Jeans).

Ledersattel ist ne Philosophie. Entweder man mags oder man verfluchts. Ich hab mich jahrelang gegen einen gewehrt und ständig unter Schmerzen gelitten, ich Dussel. Jetzt würd ich meinen Brooks nicht wieder hergeben.
Nur der Vollständigkeit halber : Neben den Lederschwarten (Referenz Fa. Brooks: Leder sehr dick und hart) gibt es auch Sättel, deren Polster aus Formschaum besteht, das mit (echtem) Leder bezogen ist. Dieses Leder ist ca. 1,5 mm dick und entfaltet alle guten Eigenschaften dieses Materials.(Atmungsaktiv und nicht stark bremsend, so daß man auch mal hin und her rutschen kann). Einziger Nachteil ist, daß man es vor Nässe schützen muß. Diesen Dienst kann die gute alte Beate-Use-Plastiktüte leisten oder ein spezieller wasserdichter Bezug, den man manchmal sogar beim sogenannten "Fachhandel" findet. Ein 2-Euro-Teil, das ich schon seit längerer Zeit suche. Alternativ zum Leder werden atmungsaktive Gewebe angeboten. Mit diesen habe ich aber keine Erfahrung.