Frage von BWorld50, 82

Ist ein BWL Studium wirklich so "leicht", wie viele Stunden musstest ihr durschnittlich lernen?

Guten Tag,

BWL hat ja den Ruf ein eher leichter Studiengang zu sein der erst später anspruchsvoller wird. In wie weit könnt ihr das bestätigen? Wie viele Stunden lernt ihr täglich? Wie ist das BWL Studium im Vergleich zu Maschinenbau?

Antwort
von azmd108, 57

Kein Studium ist leicht. Jedes Studium setzt seine Schwerpunkt auf unterschiedliche Aspekte.

Ich habe Wirschaftsingenieurwesen mit der Spezialisierung Maschinenbau studiert und kann dir sagen, dass man BWL mit Maschinenbau absolut nicht vergleichen kann. Es gibt wirtschaftliche Fächer, wo man viel auswending lernen muss aber auch solche, die mathematisch hoch anspruchsvoll sind - teilweise weitaus mehr als Maschinenbau. Genauso ist es auch bei Maschinenbau. Manches muss man einfach kapieren oder können, bei manchen Fächern muss man viel auswendig lernen.

Eine pauschale Aussage "das ist leicht" oder "das ist schwer" kann man nicht treffen, es kommt immer auf die Person und den Dozenten an. Ich habe mir teilweise bei den wirtschaftlichen und bei den technischen Fächern die Zähne ausgebissen, umgekehrt fielen mir aber auch viele wirtschaftliche und technische Fächer recht leicht.

Antwort
von Andracus, 60

ich muss sagen dass ich eher den Eindruck hatte, dass das Fach sich gleich zu Anfang als bedeutend anspruchsvoller herausstellen soll als der durchschnittliche Schulabgänger erwartet. Vor allem wegen Mathe.

Antwort
von Bswss, 51

Wenn Du ein BWL-Studium an einer richtigen UNIVERSITÄT meinst:

Dieses Studium ist NICHT leicht, allein schon wegen der sauschweren Mathe-Scheine, die man machen muss. An diesen Kursen sind schon zigtausend Studenten gescheitert.

Kommentar von Madwrgt87 ,

"sauschwere" Mathescheine? Ist das dein Ernst? Mathe 1 ist in den meisten Fällen gerade mal etwas über 11. Klasse Grundkurs-Niveau! 

Kommentar von Bswss ,

Wie erklärst Du Dir denn dann, dass zumindest vor 15 Jahren noch in NRW ca. 60% aller Kandidaten ein bis zweimal beim Statistikschein durchgefallen sind? Und dass um die 30% der BWL-Studenten an Universitäten ihr Studium abgebrochen haben?  Nach Bologna ist das alles wohl viel einfacher geworden.

Antwort
von camillasophie, 61

Ich denke der Hauptunterschied ist, dass man in den Fächern wie BWL und Co einfach recht viel auswendig lernen muss. Wenn dir das also leicht fällt, dann fällt dir auch der Studiengang leicht.

Ich studiere etwas technisches. Klar hier muss man auch das ein oder andere auswendig lernen (je nach Prof und was in der Klausur so erlaubt ist an Hilfsmitteln). Aber vieles muss man einfach verstehen und anwenden können. U=R*I bringt dir nichts, wenn du nicht weißt was du damit machen sollst. Oder wie es sich herleitet bzw. was es aussagt.

Kommentar von Bswss ,

Nein, in KEINEM Fachbereich an Universitäten reicht es, einfach nur, alles auswendig zu lernen. Das ist Unsinn.  In kleinen Privat-Klitschen und FHs mag das zwar möglich  sein, aber nicht an staatlichen etc. Universitäten

Kommentar von BWorld50 ,

Hi,

ich habe Maschinenbau 1 Jahr lang studiert und ich fand es viel zu schwer. Man kann in diesem Studiuengang höchstens in Gruppen überleben aber alleine wird man sofort scheitern. 

In welchem Semester bist du?

Antwort
von Madwrgt87, 2

Kein Studium ist per se einfach genauso wie Studieren auch nicht jedermanns Sache ist. Allerdings würde ich behaupten, dass man anhand der Absolventenquoten schon behaupten kann, dass BWL wesentlich einfacher als Maschinenbau o.ä. ist, da BWL viel näher am Mann ist und man sich vieles aus alltäglichen Situationen herleiten kann, wohingegen man in Maschinenbau sich diese Sachen erst neu aneignen muss - liegt nicht jedem und der mathematische Background verlangt einiges ab.

LG

Antwort
von Lumpazi77, 49

Das Märchen "leicht" gibt es immer noch?

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