Frage von Golem999, 445

Ist ein Burka-Verbot sinnvoll?

Ich höre immer mehr, dass Politiker aber auch Menschen in meinem Umfeld ein solches fordern. Welche Gründe gibt es dafür und welche dagegen?

Wofür seid ihr?

Expertenantwort
von ArnoldBentheim, Community-Experte für Politik, 100
Andere Meinung

Ich kann derzeit keine Entscheidung treffen. Auch die Frage, ob "ein Burka-Verbot sinnvoll" sei oder nicht, ist mir zu schwammig formuliert!

Was bedeutet "sinnvoll"? Für wen eigentlich? Wen trifft man mit einem solchen Verbot, wem hilft man damit?

Wir leben in einer freien Gesellschaft. Das schließt die Tatsache mit ein, dass sich Menschen kleiden und verkleiden dürfen, wie sie wollen. Mit äußerster Toleranz könnte man diese Freiheit auch auf eine Burka und Vergleichbares beziehen. Wieweit darf ein Staat solche Freiheiten der Kleidung und - im speziellen Falle - der Religionsausübung gehen?

Gewiss, manche Frauen werden von ihrer Familie und ihrer umgebenden (Parallel-)Gesellschaft gezwungen, sich zu verhüllen. Was nützt es den Frauen, ein Burkaverbot zu beschließen und Bußgelder zu verhängen? Können diese überhaupt eingetrieben werden? Frauen, die zum Burkatragen gezwungen werden, brauchen ganz andere gesetzliche und staatliche Hilfen als ein Burkaverbot, wenn sie sich gegen Familie und (Parallel-)Gesellschaft auflehnen wollen!

Was ist mit den Frauen, die selbst religiösem Wahn und Irrglauben unterliegen und fest davon überzeugt sind, nicht ins Paradies zu kommen, wenn sie keine Burka tragen? Wird man sie von ihrem Wahn durch gesetzliche Verbote und Geldstrafen abbringen können? Ich bezweifle das.

Ist denn ein Burkaverbot für die deutsche Gesellschaft in irgendeiner Weise sinnvoll? Es besteht doch kein Zweifel, dass man vollständig verhüllten Frauen mit Ablehnung teilweise gröbster Art begegnet. Ist das nicht Ablehnung genug? Muss auch noch eine Strafe erfolgen? Beides bewirkt nur, dass sich diese Frauen wiederum schutzsuchend an ihre Familien und (Parallel-)Gesellschaften wenden - also das Gegenteil von dem, was das Verbot vielleicht bewirken soll. Staatlich-gesetzlicher Zwang wird Menschen kaum von ihren Ansichten, wenn sie sie fanatisch-rücksichtslos vertreten, abbringen können.

Das Problem des Tragens von Burka usw. ist nur ein äußerlich sichtbares Symptom für tiefergehende menschlich-kultuelle Probleme, die viele Menschen aufweisen, die aus islamisch geprägten Ländern kommen und dort eher selten zu den gebildeten Schichten gehörten. Hier muss man gezielt ansetzen und versuchen, zusammen mit gebildeten, aufgeklärten Muslimen Einfluss zu nehmen und die Parallelgesellschaften aufzubrechen. Dass gebildete Muslime diese Aufgabe übernehmen, ist ganz wesentlich, weil sie unter Muslimen eher Gehör finden als christliche oder gar atheistische Staatsbeamte! Nur über Aufklärung wird es langfristig möglich sein, Muslime davon zu überzeugen, dass eine Burka usw. keine religiöse Erfordernis ist. Gerade die muslimischen Frauen müssen zu Selbstbewusstsein angeleitet werden, um sich in ihrem kulturellen Umfeld durchzusetzen. Zudem wird es helfen, Muslimen bewusst zu machen, dass sie selbst es sind, die ihre Ausgrenzung durch Missachtung von kulturellen Gepflogenheiten in Deutschland bewirken. Sie müssen also lernen, selbst Toleranz zu üben.

Warum wurde das bisher so noch nicht versucht? Weil es den Staat viel Geld kostet. Denn der Staat muss massiv bei den Parallelgesellschaften und ihren kulturellen Defiziten ansetzen, wenn er nachhaltigen Erfolg haben will. Es nutzt wenig, irgendeine Verwaltungskraft ohne die notwendigen Kenntnisse als "Stadtteilmanager" einzusetzen, der dann brav wartet, dass man zu ihm kommt, wie das viele Kommunen als Alibi, irgendetwas für die Integration getan zu haben, praktizieren.

Ob dieser Integrationsansatz auch durch bestimmte gesetzliche Änderungen, zu denen freilich ein Burkaverbot gehören könnte, unterstützt werden könnte, darüber mag man diskutieren. Aber ein alleiniges Burkaverbot, das die Symptome einer verfehlten, nicht vorhandenen Integration in die deutsche Gesellschaft mit dem Strafgesetz zu kurieren versucht, halte ich für untauglich.

MfG

Arnold


Antwort
von OlliBjoern, 73
Andere Meinung

Ich bin nicht pauschal gegen ein Verbot (ich kann die Argumente pro-Verbot durchaus partiell nachvollziehen). Aber ich denke, dass hier ein kleines Problem zu einem großen Problem künstlich "aufgeblasen" wird.

Mal ehrlich: wie oft hattet ihr persönlich Probleme mit einer Frau, die in Burka gekleidet war?

(Ich bin oft in Deutschland unterwegs, auch in Städten, aber irgendwie wollte mir nie eine begegnen.) Ich persönlich meine nur, dass wir bedeutendere Probleme haben als das.

Zudem ist das ein "Herumdoktern am Symptom" (die Ursache wird nicht durch ein Kleidungsverbot behoben). Als ob ein Arzt einem Patienten, der das Symptom "Fieber" zeigt, einen Aufenthalt in einem Kühlhaus verschreiben würde.

Antwort
von Pescatori, 156
Andere Meinung

Gestern fragte mich beim Einkaufen ein sportlich adrett gekleideter Mann auf Englisch nach reinem Quellwasser. An der Kasse wartete seine Frau auf ihn. Gekleidet im Tschador, in dem schwarzen Tuch, das den ganzen Körper umhüllt.

Mein erster Gedanke: Das Paar sollte die Rollen wechseln:

Er im Tschador und sie gut geschminkt, modisch gekleidet befiehlt ihrem Schatz ein paar Schritte hinter ihr zu laufen.

Frauen dazu zu bringen, in der Öffentlichkeit ihr Gesicht zu verhüllen, gelingt nach meiner Überzeugung nur im Rahmen eines rigiden  menschenunwürdigen Buchstabenglaubens, der von Männern in der Absicht  geschaffen wurde,  die Unterdrückung der Frau auf ewig zu sanktionieren.

Der Blick in das Gesicht meines Gegenübers, die Wahrnehmung der Mimik ist wie der Klang der Stimme, von so grundlegender Bedeutung im gesellschaftlichen Miteinander, dass ich die Verhüllung des Gesichts als nahezu gewaltsamen Akt erlebe.

Aber da ich nicht möchte, dass in Deutschland die Einschränkung der Freiheitsrechte sich  der Praxis in orthodox ausgerichteten islamischer Staaten annähert, würde ich mich „trotz alledem“ doch gegen ein Burkaverbot aussprechen.

Kommentar von saliksemi ,

kleiner tipp : nicht der mann hat der frau zu sagen das sie eine burka tragen soll das kann sie selber FREI entscheiden . ja es kommt vor das einige höhlen menschen ihre frauen zwingen aber es gibt viel mehr frauen die es tragen wollen .

Kommentar von Fantho ,

Das sagt jetzt vermutlich ein männlicher Islamanhänger

Gruß Fantho

Kommentar von Pescatori ,

Nun ist es für mich als Mann, der ein „Nicht-Muslime“ ist, sehr schwer, mich in die Fühl- und Denkweise einer Frau, die Burka oder Niqab trägt hineinzuversetzen.

Aber es ist für mich nahezu unvorstellbar, dass eine Frau, die auf ihr Bedürfnis nach Mitmenschlichkeit hört, sich durch eine Ganzkörper- verhüllung  freiwillig vom  öffentlichen Leben weitgehend ausschließt.

Mühsam habe ich zu folgenden Motiven Zugang gefunden:

Eine Muslima identifiziert sich so sehr mit dem Machtanspruch ihres orthodox ausgerichteten Ehemannes, dass sie aus Liebe zu ihm sich in der Öffentlichkeit unsichtbar macht.

Sie handelt aus einem Gefühl der moralischen Überlegenheit:

"In  dieser moralisch verkommenen westlichen Welt, in der die Frau zum Genussobjekt des Mannes degradiert wird, entziehe ich
mich  den gierigen Blicken der Männerwelt."

Sie identifiziert sich völlig mit der den rigiden Verhaltensvorschriften der Schariah und ist davon überzeugt, dass die im 6. Jahrhundert aufgestellten Gebote und Verbote auch heute noch buchstabengetreu erfüllt werden müssen.

Ich hoffe, dass die Sehnsucht nach Selbstbestimmung und Autonomie auch um Muslima keinen Bogen machen wird und sie  sich entschließen, dem Leben ihre unverhüllten Gesichter anzuvertrauen.

Kommentar von Pescatori ,

Noch eine Korrektur:

Dank der taz, die hoffentlich richtig recherchiert hat, weiß ich nun,  dass beim "Tschador" das Gesicht unverhüllt bleibt.

Beim Niqab bleiben die Augen über einen Sehschlitz sichtbar und nur die Burka sperrt die Frau völlig in ihre Umhüllung ein. Es wird ihr gestattet der Welt durch ein engmaschiges Gitter zu begegnen.

Antwort
von Dxmklvw, 68

Diese Streitfrage wird wohl erst geklärt sein,wenn Rockerbanden oder Vollzeitrandalierer anfangen, aus "religiösen" Gründen darauf bestehen, Gesichtsmasken tragen zu dürfen.

Antwort
von uyduran, 92
Ich bin gegen ein Verbot, weil

Eine sehr sehr schwierige Frage, zu der ich je nach Blickwinkel eine unterschiedliche Meinung habe.

1. Die ethische Perspektive: Nach reinen ethischen Maßstäben bewertet halte ich die Burka für nicht akzeptabel. Eine Gesellschaft muss Grenzen setzen. Es ist verboten, splitterfasernackt herumzuspazieren und so sollte auch das andere Extrem, nämlich eine Komplettverschleierung, verboten sein. Man sollte seinem Gegenüber allermindestens in die Augen schauen können, das ist ein wichtiger Grundsatz unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens. Außerdem basiert die Burka auf Werten, die gegensätzlich zu unserer Verfassung sind, in der u.a. die Gleichstellung von Mann und Frau festgeschrieben steht. Die Burka drückt aus, dass eine Frau sich schuldig macht, wenn sie auch nur einen Millimeter ihres Körpers zeigt, weil sie damit die Männer provozieren könnte. Für das eigentliche "Fehlverhalten" der Männer, nämlich auf versaute Gedanken zu kommen oder Frauen sexuell zu belästigen, müssen die Frauen büßen, indem sie tagein tagaus ein Kleidungsstück tragen müssen, das sie in diversen Alltagsaktivitäten einschränkt/ausschließt.

2. Die religiöse Perspektive: Dass eine Burka getragen werden soll oder muss, steht weder im Koran noch in der Sunnah. Zu Lebzeiten des Propheten existierten keine Burkas. Es handelt sich dabei also um eine Erfindung ultraorthodoxer Prediger, welche mit Religion nicht mehr viel zu tun hat. Terrororganisationen wie die Taliban, die von der Mehrheit der Muslime abgelehnt werden, schreiben beispielsweise die Burka vor. Da sich also auf religiöser Basis keine Burka-Regelung vorfinden lässt und die Burka sowieso nur von einem geringen Prozentsatz der Muslime getragen wird, kann man mit dem Paragraphen der Religionsfreiheit eigentlich nicht argumentieren.

3. Die pädagogische Perspektive: So verwerflich die Burka auch sein mag, die wichtigste Frage ist, ob ein Burka-Verbot die gewünschten Effekte bewirken würde. Okay, es würde natürlich die Anzahl der Burkaträgerinnen auf deutschen Straßen verringern. Aber ist das wirklich so ein großes Problem? Es dürfte ein Nullkomma-Prozentsatz der deutschen Gesellschaft sein, der Burka trägt. Also eigentlich nichts, weswegen man so ein riesen Bohei, so eine große öffentliche Debatte machen müsste. Steht das also in Relation zu den negativen Auswirkungen, die ein Burka-Verbot mit sich bringen würde? Wohl kaum. Zuerst einmal wissen wir nicht, ob alljene Männer, die ihre Frauen zwingen, die Burka zu tragen, sie bei einem Burka-Verbot nicht möglicherweise gar nicht mehr auf die Straße lassen würden. Zum zweiten, und das ist viel ausschlaggebender, würde ein Burka-Verbot die gesellschaftliche Spaltung nur vorantreiben und Integration erschweren. Die muslimische Community, die bei solchen Themen hochsensibel reagiert, empfindet ein solches Verbot als weiteren Angriff auf ihre private Lebenssphäre. Sie solidarisiert sich natürlich viel eher mit ihren ultraorthodoxen Glaubensgenossen als mit deutschen Moralaposteln. Am Ende hätten wir vielleicht einer Handvoll Frauen ein wenig mehr Freiheit geschenkt, dafür im Gegenzug aber die Abschottung großer Teile der muslimischen Community vorangetrieben und damit verbunden den konservativen bis fundamentalistischen Kreisen mehr Zulauf gewährt.

Fazit: Ein Burkaverbot wäre zum aktuellen Zeitpunkt sinnlos, da es mehr negative als positiven Folgen mit sich bringen würde. Wir müssen die eigentlichen Probleme hinter diesem Thema, nämlich die Spaltung unserer Gesellschaft sowie den Einfluss reaktionärer Werte innerhalb der muslimischen Community, auf andere Weise revidieren.

Kommentar von 666Phoenix ,

uyduran, sorry, das ist alles ein wenig (sicher gut gemeintes) Kauderwelsch.

indem sie tagein tagaus ein Kleidungsstück tragen müssen

Wo bleibt denn Deine Argumentation, wenn diese Frauen das inständig WOLLEN??

Dass eine Burka getragen werden soll oder muss, steht weder im Koran noch in der Sunnah.

Zitat: „O Prophet! Sprich zu deinen Ehefrauen und Töchtern und zu den Frauen der Gläubigen, sie sollen ihre Gewänder tief über sich ziehen. So ist es am ehesten gewährleistet, dass sie erkannt und nicht belästigt werden. Gott aber ist barmherzig und bereit, zu vergeben“ (Sure 33,59).

Wie "tief" und wie "züchtig", steht da nicht. Aber das erklären Dir hier bloß die notorischen Hasser anderer Kulturen und Religionen (leider u. a. auch Christen)!

Am Ende hätten wir vielleicht einer Handvoll Frauen ein wenig mehr Freiheit geschenkt, dafür im Gegenzug aber die Abschottung großer Teile der muslimischen Community vorangetrieben und damit verbunden den konservativen bis fundamentalistischen Kreisen mehr Zulauf gewährt.

Das ist OK! Ob es allerdings für diese Frauen "Freiheit" bedeutet (die wir in unserem Sinne interpretieren, wenn wir "Freiheit" nur nach unserem abendländischen Wortgefühl benennen und nur so von der ganzen Welt verstanden haben wollen), sei dahin gestellt!

Kommentar von uyduran ,

Wo bleibt denn Deine Argumentation, wenn diese Frauen das inständig WOLLEN??

Ich habe mit dieser Argumentation lediglich das Gedankenkonstrukt, das hinter der Burka steht, skizziert. Und diesem zufolge ist es nun mal so, dass Frauen für das Fehlverhalten der Männer ein Handicap auf sich nehmen müssen. Somit lässt sich ganz objektiv sagen, dass die Burka auf einem patriarchalischen Denkgerüst basiert.

Zitat: „O Prophet! Sprich zu deinen Ehefrauen und Töchtern und zu den Frauen der Gläubigen, sie sollen ihre Gewänder tief über sich ziehen. So ist es am ehesten gewährleistet, dass sie erkannt und nicht belästigt werden. Gott aber ist barmherzig und bereit, zu vergeben“ (Sure 33,59)

Du willst mir doch wohl nicht ernsthaft anhand dieser Sure weismachen, dass es eine Burkapflicht gäbe! Wenn du dich ein kleines bisschen mit der Theologie in der arabischen Welt auseinandersetzt, dann wird dir auffallen, dass die theologischen Fakultäten des Islam fast ausschließlich konservativ geprägt sind. Dies trifft vor allem auf jene zu, die besonders einflussreich sind, was wiederum damit zusammenhängt, dass es im Interesse der politischen Machthaber steht. Obwohl also die theologische Prägung insgesamt sehr einseitig und konservativ ist, wird die Burka nur von einer winzigen Minderheit, von absoluten Extremisten eingefordert. Dazu zählen z.B. die Taliban. Welch Geistes Kind solche Gruppierungen sind und wie repräsentativ sie für den Rest der muslimischen Gesellschaft sind, muss ich glaube ich nicht weiter ausführen.

Das ist OK! Ob es allerdings für diese Frauen "Freiheit" bedeutet (die wir in unserem Sinne interpretieren, wenn wir "Freiheit" nur nach unserem abendländischen Wortgefühl benennen und nur so von der ganzen Welt verstanden haben wollen), sei dahin gestellt!

Ich meine damit, falls du genau gelesen hättest, jene Frauen, die tatsächlich zum Burka tragen gezwungen werden. Deswegen ja auch meine Formulierung "eine Hand voll".

Ich verstehe also nicht, was genau dich - abgesehen von diesen kleinen Missverständnissen - an meiner Sichtweise stört.

Kommentar von Pescatori ,

Wäre  diese kluge, sehr differenzierte Darstellung schon früher gepostet worden, ich hätte mir einen eigenen Beitrag sparen können. Wie gut auch, dass eine Frau Stellung  nimmt. (Solche Stellung- nahmen erhoffe ich mir von Frauen mit eigenen „Islamerfahrungen.)

Hier ist nach meiner derzeitigen Einsichtsfähigkeit alles
gesagt worden, was bei diesem Thema bedacht werden sollte. Vielen Dank!

Kommentar von uyduran ,

Dankeschön Pescatori, für dein positives Feedback! LG

Kommentar von Fantho ,

würde ein Burka-Verbot die gesellschaftliche Spaltung nur vorantreiben und Integration erschweren

Wer sollte sich intergrieren? Jener, der in ein 'fremdes' Land kommt, odre derjenige in seinem Heimatland?

Es kann doch nicht sein, dass deutsche Staatsbürger sich in ihrem Heimatland integrieren sollen, indem sie ein im Normalfall als Vermummungsverbot geahndetes Vergehen durchgehen lässt...

Wenn ich mir dann ansehe, dass in Aleppo die Muslima in aller Öffentlichkeit die Burka verbrannt haben um aufzuzeigen, dass dies nicht in ihrem islamischen Glauben verankert ist, sondern ein radikales Bild islamischer Anhänger darstellt, dann frage ich Dich, weshalb sollten man dann dieses radikale Bild islamischen Glaubens in Deutschland erlauben?

Genau dieses Bild ist ein Nichteinbringen an Integrationswilligkeit und fehlendem Respekt gegenüber ihrem 'Aufnahmeland', denn die Burka ist kein notwendiger Bestandteil des Islam...

Ein Burkaverbot wäre zum aktuellen Zeitpunkt sinnlos, da es mehr negative als positiven Folgen mit sich bringen würde.

Hinter dieser Aussage kann ich nur Feigheit vor der eigenen Courage und Angst vor einer möglichen islamischen Gewalt in unserem Land erkennen und genau diese 'Emotionalität' würde sogar eine Beschneidung und Einschränkung gewisser demokratischer Freiheiten in Kauf nehmen...

Und es ist doch hoffentlich in unserem Rechtssystem noch so verankert, dass es zwar eine Religionsfreiheit statuiert, aber diese nicht über die 'staatliche' Freiheit gestülpt wird...

Gruß Fantho

Kommentar von uyduran ,

Wer sollte sich intergrieren? Jener, der in ein 'fremdes' Land kommt, odre derjenige in seinem Heimatland?

Hier scheinst du mich missverstanden zu haben. Mit "Integration" ist logischerweise die Integration der (türkisch-)muslimischen Parallelgesellschaft gemeint.

Hinter dieser Aussage kann ich nur Feigheit vor der eigenen Courage und Angst vor einer möglichen islamischen Gewalt in unserem Land erkennen und genau diese 'Emotionalität' würde sogar eine Beschneidung und Einschränkung gewisser demokratischer Freiheiten in Kauf nehmen...

Quatsch. Es ist eine Sache von Rationalität und Pragmatismus. Wieso sollte man aus reiner Prinzipiensturheit ein Gesetz durchführen, welches dazu führt, dass sich das Grundproblem nur verschlimmert?!

Kommentar von Fantho ,

Welches Grundproblem bitte?

Gruß Fantho

Kommentar von uyduran ,

Das Grundproblem, dass innerhalb einer Parallelgesellschaft islamistisches Gedankengut Zuwachs bzw. Etablierung findet.

Kommentar von OlliBjoern ,

Du hast Recht damit, dass die Burka kein notwendiger Bestandteil des Islam ist. Daher trägt ja auch kaum eine Muslima hier eine Burka. Türkinnen tragen ein Kopftuch. Andere tragen Hidschab oder Niqab. Die Burka ist die absolute Ausnahme hier in Deutschland.

Die Frage der "islamischen Gewalt" findet übrigens unabhängig davon statt, ob Burka getragen werden darf oder nicht. Ein Burkaverbot wird da keine Wunderdinge leisten. Da würde ich mich keinen optimistischen Illusionen hingeben, die Lage bleibt so oder so bedrohlich.

Antwort
von SarahTee, 192
Ich bin für ein Verbot, weil

so keine Frau dazu gedrängt werden kann. Das hat übrigens nichts mit der Religion,.. zu tun. Ich bin auch gegen Schuluniformen, weil ich finde, dass die Kleidung einfach auch ein individuelles Merkmal einer Person ist/sein sollte. 

Kommentar von Piratin2000 ,

Und damit in Kauf nehmen, dass vielleicht sogar noch mehr Frauen dazu gezwungen werden keine zu tragen obwohl sie es möchten?

Kommentar von THWTyp ,

Sarah Tee  wenn die Burka verboten wird werden Frauen erst recht unterdrückt ,da sie ja nach Meinung der Männer so nicht auf die Straße darf

Kommentar von SarahTee ,

Das ist natürlich der Nachteil daran. Aber du wirst wenige Gesetze,.. finden, wo ein bestimmte Gruppe von Menschen nicht davon eingeschränkt wird. Und am Ende muss man immer Abwägen und für mich überwiegen die Vorteile.  Außerdem können sie sie immer noch eine eingeschränkte Form davon tragen (weite Bluse, langer Rock und ein Kopftuch).

Antwort
von AaronMose3, 107
Ich bin für ein Verbot, weil

weil (...) ich finde das solche Vollverschleierung diskriminierend und menschenverachtend sind und die freie Entfaltung der Persönlichkeit extrem eingeschränkt wird.

Damit ist die Burka in meinen Augen auch kein Teil der deutschen Gesellschaft. 

Und damit gehört sie, wie auch in Frankreich, einfach verboten.

Keine Toleranz der Intoleranz. Ganz einfach.

Die Menschen, die dieses Kleidungsstück tragen, verachten westliche Werte und sehe deutsche Frauen als "nuttig", beschweren sich anschließend aber das sie komisch angesehen werden. 

Es ist immer wieder dieses Opferrolle gespiele, schlicht nervig.

Auch Frauen die behaupten, derartige Kleidungsstücke freiwillig zu tragen, sind entweder mit kultureller Indoktrination aufgewachsen, oder es handelt sich um Konvertiten, die sowieso dazu neigen, aus devoter Folgsamkeit alles zu übertreiben.

Außerdem ist es ein Symbol der Integrationsverweigerung - man lehnt freiheitliche, demokratische Werte ab und beugt sich stattdessen dem Diktat einer radikalen Ideologie. Diese Menschen grenzen sich vorsätzlich ab.

Vom hygienischen Aspekt mal ganz abgesehen.

Und während muslimische Frauen in anderen Teilen der Welt ihre Unterdrückung beklagen und gegen die Verschleierung protestieren, soll man ausgerechnet bei uns solch ein Symbol dulden? Aus welchem Grund sollte ich das akzeptieren ?

Kommentar von lumi2000 ,

Dass eine Frau, dass wirklich selbst und frei will, kannst du dir nicht vorstellen. Soviel zur freien Entfaltung der Persönlichkeit.

Eine Burka ist anders und ungewöhnlich, aber deswegen nicht schlecht. Es ist keine deutsche Tradition, aber deshalb Dinge gleich zu verbieten - wo kommen wir denn da hin?

Du siehst das als Zeichen der Inegrationsverweigerung - Darüber kann man streiten. Deren Bereitschaft zur Integration wird durch ein Verbot sicherlich nicht steigen.

Deren Hygiene kann dir egal sein.

Das ist zu akzpetieren, weil sich der Staat aus aus religiösen Sachen raushalten muss.

Eine Burka willst du verbieten. Was ist mit einer Hidschāb? Einem Kopftuch? Einem Nonnengewand? Das sind alles religiöse Symbole einer veralteten Zeit.

Kommentar von AaronMose3 ,

Eine Burka willst du verbieten.  (...) Einem Nonnengewand? 

Ein Nonnengewand mag ein altes religiöse Symbole sein, es impliziert aber nicht das Ablehnen der freien demokratischen Werte. 

Eine Burka ist anders und ungewöhnlich, aber deswegen nicht schlecht.

Doch, und warum habe ich erklärt.

Deren Hygiene kann dir egal sein.

Ja, das könnte sie.

Das ist zu akzpetieren, weil sich der Staat aus aus religiösen Sachen raushalten muss

Nein, ist es nicht. Nicht in dieser Form. Warum, habe ich ebenfalls schon erklärt. 

 Es ist keine deutsche Tradition, aber deshalb Dinge gleich zu verbieten - wo kommen wir denn da hin?

Nimm nicht einfach diesen Teil meiner Argumentation und stelle ihn als Zentrale Aussage hin, obwohl sie es nicht ist.

Außerdem zum allgemeinen Verständnis. 

Ich habe meine Meinung kund getan, dafür muss und will ich mich eigentlich nicht rechtfertigen, nur weil du dies anders siehst. 

In diesem Sinne, schönen Tag noch.

Kommentar von Zicke52 ,

@lumi2000: 

"Dass eine Frau das wirklich selbst und frei will, kannst du dir nicht vorstellen"

Ich kann mir das schon vorstellen. Gerade die sind ja gefährlich. Sie tragen nämlich diese schreckliche Ideologie in ihrem Kopf, ihr Habit ist nur das äußere Zeichen dafür. Umso mehr Grund, ihn zu verbieten, aber nicht nur das: darüber hinaus muss man ohne Ende gegen ihre Ideologie kämpfen.

Es gab auch freiwillige Sklaven. Hätte man deshalb die Sklaverei nicht verbieten sollen?

Frauen, die Burka nur unter menschlichem Zwang tragen, stellen kein Problem dar. Ein Burkaverbot wäre ein Segen für sie, da er sie aus ihrem Gefängnis befreien würde. Sie hätten dann ihren ganz normalen Platz in unserer Gesellschaft.

Kommentar von OlliBjoern ,

Die Ideologie verschwindet aber nicht, wenn die Burka weg ist.

Und der menschliche Zwang verschwindet nicht, wenn die Burka verboten ist.

Es mag ja sogar sein, dass das Verbot richtig ist, aber ich befürchte, dass es nicht die Wirkung zeigen wird, die eigentlich beabsichtigt wird.

Für uns sieht es dann so aus, als ob die Ideologie weg wäre.

Als ob der menschliche Zwang weg wäre.

"Aus den Augen, aus dem Sinn" - die Ursachen bleiben...

Man senkt das Fieber, heilt die Krankheit aber nicht. Aber ok, Fieber senken ist besser als gar nichts.

Antwort
von LienusMan, 84
Ich bin gegen ein Verbot, weil

... weil, ich einen solchen Eingriff in die Religionsfreiheit für Fatal halte.

Es steht einer Regierung nicht zu Menschen das Tragen einer bestimmten Kleidung zu verbieten. Viele sehen das Tragen einer Burka als Zeichen der männlichen Macht.

Gegenfrage: Würden viele Frauen auch in Tops und Hotpens herumlaufen, oder im Freibad einen Bikini tragen, wenn es keine Männer gäbe?

Natürlich werden jetzt wieder viele sagen, dass die Frauen das aus freien Stücken tragen, aber dann beweist doch mal, dass die Burka-Trägerinnen dazu gezwungen werden. Wenn ich an eine Religion glaube, die mir empfiehlt eine solche Kleidung zu tragen, dann habe ich auch jedes Recht dazu.

Nun zu meinem zweiten Punkt: Was würde ein solches Verbot bewirken? Außer, dass ich keine Frauen in Burkas auf der Straße sehe? Ich habe die letzten 3 Jahre keine Frau mit Burka gesehen.

Außer diesem Effekt bringt ein Verbot NICHTs, aber auch GAR NICHTS, außer eine Religionsgruppe zu diskriminieren.

Antwort
von ugurano22, 48
Ich bin für ein Verbot, weil

ich finde dadurch, weiß man halt wer die Person ist, und mit burka?? lol sieht aus wie ein Isis mietglied

Antwort
von Suboptimierer, 216
Ich bin gegen ein Verbot, weil

Ich bin gegen ein Verbot, weil mir noch keiner einen plausiblen Grund genannt hat, weshalb es sinnvoll sein könnte.

Dass auf Demos Vermummungsverbot besteht, sollte bei behalten werden.

Kommentar von bluestyler ,

okay


Antwort
von Piratin2000, 188
Ich bin gegen ein Verbot, weil

jeder Mensch das Recht hat, sich so zu kleiden wie er möchte. Allerdings wäre ich nicht gegen ein Verbot an bestimmten Orten wie z B bei Sicherheitskontrollen am Flughafen.

Kommentar von Pestilenz3 ,

Das ist ja das problem.

Entweder oder.

Kommentar von hummel3 ,

Ich bin gegen ein Verbot, weil

jeder Mensch das Recht hat, sich so zu kleiden wie er möchte.

"Kleiden ja, aber nicht "vermummen". - Es gehört als vertrauensbildende Maßnahme mit zu unserer Kultur, das Gesicht und die Augen zu zeigen. Wer das nicht einhält, schürt Misstrauen und Ablehnung gegen seine Person und sollte sich nach einer anderen Heimat umsehen, denn hier kann er nie "heimisch" werden. 

Kommentar von Piratin2000 ,

Jeder hat das Recht zu leben, wo er möchte und niemand sollte einen von dort "wegmobben", weil ihm irgendwas an der Lebensweise des anderen nicht passt...

Warum ist das eine vertrauensbildende Maßnahme? Man kann ebenso wie mit Worten mit Gestik und Mimik lügen. Verkäuferinnen haben freundlich zu sein auch wenn sie noch so gestresst sind - nur um ein Beispiel zu nennen. Wir verstecken wer oder wie wir sind doch genauso.

In dieser Gesellschaft / Kultur wird sich kaum etwas wirklich heimisch fühlen, was anders ist. Ich spreche aus Erfahrung. Und das ist absolut nichts wünschenswertes.

Kommentar von Pestilenz3 ,

Vileicht weil diese "kultur" die schnauze voll hat langsam ? 

Vileicht weil sie nur verarscht wird ?

Vileicht weil sie doch nicht so prädistiniert ist zum mischen in der art wie jede andere auch ?

Warum fühlen sich also "die" nicht heimisch ?

Vileicht weils sie eher bereit sind zu nehmen als zu geben ? (...)

Akzeptanz nehmen aber nicht geben ist eine sackgasse die momentan immer befahrener wird. 

Sollte jeder merken. 

Jeder kann sich heimisch fühlen wenn er will. Da spreche ICH aus erfahrung. 

Ich bin auf dieser komischen plattform vl als phöööser nazi bekannt, habe aber mehr mit verschiedenen kulturen und deren problemen zu tun als man glaubt. 

Und die reibungszonrn sind fast immer die gleichen. 

Kommentar von Piratin2000 ,

Das mit der Akzeptanz... wahre Worte... nix phöööser Nazi.

Antwort
von Halbkornbrot, 92

Ich halte nichts von Burkas, Kopftüchern oder Ähnlichem, deshalb würde ich auch nie eine Frau drängen etwas derartiges zu tragen. Dies ist aber meine Meinung und ich habe nicht das Recht sie anderen aufzudrängen bzw. sie mithilfe eines Gesetztes dazu zu zwingen.

Viele Leute behaupten Burkas würden nicht zur Westlichen Kultur passen, ich persönlich sehe das zwar bedingt auch so, ich bin aber der Meinung das Bekleidungsvorschriften und Verbote noch viel weniger zur Kultur eines demokratischen Landes passen. 

Ich bin aber gegen eine Sonderstellugn von Burkas gegenüber anderer Kleidung, das Vermummungsverbot bei öffentlichen Demos sollte z.B. auch für Burkas gelten.  

Kommentar von Pestilenz3 ,

Bis jetzt am besten beschrieben. 

Antwort
von warehouse14, 65
Andere Meinung

Ich bin nur dann für ein Verbot der Burka, wenn im Gegenzug westlichen Frauen verboten wird, sich zu schminken und/oder einen BH zu tragen. Jeder Verstoß dagegen soll mit 20 Jahren Gefängnis geahndet werden. :)

Außerdem dürfen Röcke nur noch lang (bis zum Knöchel) sein. Und müssen auch von Männern getragen werden (gilt auch für die Burka...)

Gleiches Recht (???) für alle halt. ;)

Alle Menschen müssen Brillenträger werden, weil ich eben Brillenträger bin. Kontaktlinsen verbiete ich, weil sie mir unangenehm sind.

Veganer müssen ausgerottet werden, weil ich gerne Fleisch esse. --->>>XD

Wenn man Verbote jeglicher Art einfach mal zuende denkt wird man erkennen, daß sie nichts anderes sind als Unterdrückung. Sie unterdrücken die Freiheit der Menschen.

Klar, es gibt sinnvolle Verbote. Aber bei denen sind sich alle geistig gesunden Menschen auch einig. Beispielsweise wird wohl kaum einer Mord oder Diebstahl nicht verbieten wollen. 

Aber mich als Frau interessiert es nur so am Rande mal, warum westliche Männer eigentlich was dagegen haben, daß Frauen sich nicht so freizügig wie nur irgendmöglich kleiden wollen. Das vermittelt irgendwie doch den Eindruck, sie wollen gerne Frauen als Objekte begaffen. Selbst mir als Nicht-Burka-Trägerin im kurzen Rock werden öfter mal "Empfehlungen" gegeben, doch noch auf dieses oder jenes Stück Stoff zu verzichten, weil ich mich ja nicht "verstecken" muss. o.O

Ich denke, diejenigen, die Entblößungen anderer fordern, haben einfach nicht begriffen, daß es sie absolut nichts angeht, wie andere rumlaufen (und warum sie es so tun...). Und sie begreifen auch nicht, daß das Schamgefühl eines jeden Menschen anders ist.

Dies per Gesetz abschaffen zu wollen ist schlicht pervers.

Wer (halb-)nackte Mädels begaffen will, soll sich halt den Playboy abonnieren.

warehouse14

Antwort
von charmingwolf, 97
Ich bin für ein Verbot, weil

Muss die Frau diese Schwedisch Gardinen nicht Tragen weil Mann so will ? muss sie nicht Morgen die Waffen so Tragen weil´s Mann will? Was nicht ist kann Morgen sein, die IS und co sind nicht Blöde.
Hatte es kein zwischen fall mit Verletzte gegeben nur bei eine Identität Kontrolle?
Keine Zwischen Fall in einem FKK Strand, nur weil ein paar Muslim daneben baden wollten??
Darf ich in ihren Ländern rumlaufen wie ich möchte?
Würden Männer diese Zwangsjacke Anziehen? Männer macht es ))
Manchmal kommt es mir so vor als mussten wir uns Adaptieren. Ein Bürgermeister in Australien war sehr radikal: wir haben Gesetze, und wer sich nicht dran halten möchte soll weiter ziehen.

Kommentar von THWTyp ,

KANNST DU DEUTSCH?

Kommentar von Pestilenz3 ,

THW. Wenn du der deutschen sprache mächtig bist kannst du auch diesen text lesen und verstehn.

Also: KANNST DU DEUTSCH ??

Nein ? Dann bitte einen proffesionellen übersetzer zu rate ziehn.

Wenn deutsch nicht deine muttersprache ist dann siehe bitte ein das kommentare solcher art von ddiner seite nicht angebracht sind. Ausser du willst rein provozieren.


Kommentar von charmingwolf ,

Danke Pestilenz3.
Deutsch hab ich in keine Schule Gelernt, nur aus Spaß mit Kreuzworträtsel.

Kommentar von charmingwolf ,

THWTyp kannst du meine Sprachen?? Und wie Gut???????

Kommentar von meinerede ,

@ THWTyp: Kannst Du auch normal schreiben, oder musst Du gleich brüllen? Werde Dich künftig im Auge behalten, erlaube Dir bloß keinen Fehler ! :) Und noch was: Dieser Frau kannst Du nicht das Wasser reichen!

Kommentar von charmingwolf ,

Danke meinerede, hab keine Vase für so einen großen Blumenstrauß.
Ein Ignoranten Wolf der nicht Deutsch schreiben kann

Antwort
von Einhorn1173, 108

Ich finde das macht keinen Sinn da jeder das tragen kann ob aus gründen wie  religiösen kulturellen privaten etc. meiner Meinung nach sollte sich die Politik nicht einmischen was ich zu tragen habe! Sobald kein gutes Argument von ihnen kommt was ich bezweifle

Antwort
von wfwbinder, 73
Ich bin gegen ein Verbot, weil

Es bringt nichts in der jetzigen Situation und vor allem in der Diskussion über den Terrorismus. 

Sollte wirklich eine Muslima ihr Gewand dazu nutzen Waffen, oder Sprengstoffe zu transportieren, so kann sie das auch mit unverhülltem Gesicht.

Ausserdem wäre es nur ein Punkt mehr, der die Aufmerksamkeit und die Ablehnung des IS auf Deutschland lenkt.

Antwort
von Richard30, 18
Andere Meinung

Naja, wäre es denn okay, wenn ein Mann schwarz Angezogen, mit schwarzen Umhang und ner Sturmhaube durch die Gegend laufen würde? Wenn du ein Juwelier wärst, würdest du einen solchen Mann hereinlassen?

Es ist halt ne Frage der Sicherheit, man muss das Gesicht von jemanden sehen können, unter einerr Burka könnte sich jeder verstecken.

Antwort
von ecki2000, 122

Ich bin für ein Verbot. Zum ersten haben wir ein Vermummungsvetbot. Viel schwerwiegender ist allerdings der Punkt Tradition/Relegion. In den Ländern, wo die Burka üblich ist, herschen strenge Regeln bezüglich dem westlichen Kleidungsstil. Sobald eine Frau im Arabischem Raum bauchfrei rumlaufen darf, können sich die Leute hier einpacken wie sie wollen.

Antwort
von SarcasticSard, 24
Ich bin gegen ein Verbot, weil

Ein Burkaverbot ist meiner Meinung nach ein Angriff auf die Freiheit des Einzelnen. Zu einem freien Staat gehört nun einmal auch, dass Menschen das Recht haben, sich anzuziehen, wie sie wollen. Und wenn sie eine Burka anziehen wollen, dann dürfen sie das. Völlig unabhängig davon, warum sie es tun.

Außerdem: Wie viele Frauen in Deutschland tragen denn Burka? Gibt es überhaupt welche? Die ganze Diskussion ist schon deshalb sinnlos, weil es praktische keine Burkaträgerinnen in Deutschland gibt. 

Antwort
von josef050153, 12
Ich bin für ein Verbot, weil

es integratiosfördern ist. Man kann nicht einerseits Ingegration verlangen und andererseits zusehen, wie manche Gruppen in einer Parallelgesellschaft leben.

Nur Fans des Islamischen Staats tolerieren eine Vollverschleierung.

Antwort
von hummel3, 42
Ich bin für ein Verbot, weil

Ja, ein Burka-Verbot ist auf jeden Fall sinnvoll, weil es unserer Kultur, unserer Lebensweise und unserem Umgang miteinander eindeutig widerspricht. Und es beeinträchtigt nicht die persönliche Religionsfreiheit jedes Einzelnen, wie manche glauben!

Das Burka-Verbot ist im Prinzip gleichzusetzen mit dem ohnehin schon gültigen Vermummungsverbot bei Demonstrationen und öffentlichen Veranstaltungen.

Zwar gibt es noch nicht sooo viele Burka-Trägerinnen, aber bei den noch zu erwartenden Flüchtlingsströmen aus islamischen Ländern kann nur die alte Weisheit gelten - "Wehret bereits den Anfängen".

Vielleicht hält dies ja auch nicht erbetene Zuwanderer ab, welche meinen unter dem Deckmantel des Asylrechts hier einen neunen Islamischen Staat, ein Kalifat mit der Scharia gründen zu können. 

Ich glaube ganz einfach, Deutschland ist am Erwachen und wird sich langsam der Gefahr und Intoleranz bewusst, welche grundsätzlich von Muslimen und dem Islam ausgeht. - Etwas was nicht nur Claudia Roth (die Grünen) viele Jahre lang vehement in der Politik herunter gespielt hat. 

Kommentar von Piratin2000 ,

Sie reden von der Intoleranz des Islams und den Muslimen, tolerieren diese aber selbst nicht? Warum verlangen sie Toleranz von Menschen die sie nicht tolerieren, deren Lebensweise sie nicht tolerieren?

Kommentar von hummel3 ,

Vorweg, ein Burka-Verbot hat nichts mit Intoleranz zu tun, weil dieses Kleidungsstück in sich schon die größte Intoleranz und Diskriminierung gegenüber der gesamten Frauenwelt darstellt.  

Zudem hat der Islam als wohl selbst intoleranteste religiöse Lehre der Welt, keine Toleranz verdient. Muss nicht die Devise gelten - keine Toleranz der Intoleranz, denn auch Toleranz ist eine Sache auf Gegenseitigkeit.

Und noch eine weitere Klarstellung - Ich bin gegen die Burka. Mit Toleranz gegenüber Muslimen selbst hat das noch nichts zu tun. Also bitte keine Unterstellungen.

Kommentar von OlliBjoern ,

Vorsicht Satire! Wie sich das für mich anhört:

"Vorweg, ein Verbot der Gülen-Bewegung hat nichts mit Intoleranz zu tun, weil diese Bewegung in sich schon die größte Intoleranz und Diskriminierung gegenüber der gesamten Türkei darstellt.

Zudem hat die Gülen-Bewegung als wohl selbst intoleranteste Lehre der Welt keine Toleranz verdient. Muss nicht die Devise gelten - keine Toleranz der Intoleranz, denn auch Toleranz ist eine Sache auf Gegenseitigkeit.

Und noch eine weitere Klarstellung - Ich bin gegen die Gülen-Bewegung. Mit Toleranz gegenüber Andersdenkenden selbst hat das das noch nichts zu tun. Also bitte keine Unterstellungen, die Türkei sei gegen die Meinungsfreiheit."

PS: ich bin dezidiert gegen Erdogans Politik, aber ist es nicht verblüffend, wie man im selben Duktus (aber im anderen Kontext) hier fortfahren kann?

Wenn wir gegen X sind, und Erdogan gegen Y (mit fast identischem Wortlaut), dann ist einmal "gegen X" ein Triumph der Meinungsfreiheit (die wir verteidigt haben) und einmal "gegen Y" eine Niederlage der Meinungsfreiheit. (so sehen wir es)

Finde ich faszinierend.

Irgendwie gewinne ich den Eindruck, dass wir ganz schöne Moralapostel sind.  

Antwort
von Gilgaesch, 100
Ich bin für ein Verbot, weil

Dafür: es gehört nicht zu unserer Kultur, es wiederstrebt der Gleichheit von Mann und Frau und es dient zur Sicherheit 

Dagegen: das mit der Sicherheit ist nicht unbedingt wahr ( siehe Frankreich), das Gesetz ist schwer umzusetzen.

Das sind die Argumente die meistens gesagt werden, ich bin dafür, einfach weil die Frauen die so rumlaufen weniger offen gegenüber anderen sein müssen (weil es jeden skeptisch macht) und es die Intigration behindert.

Antwort
von Pestilenz3, 104
Ich bin für ein Verbot, weil

Ein burka-verbot hat in unseren breiten keinen religiösen sondern einen sicherheitsaspekt.

Die zeit ist nunmal so bei uns. 

Das verlangt das sicherheitskonzept und das ist nur logisch weil der grossteil der deutschen grossen wert auf sicherheit legt. 

Natürlich ist das argument der gegenseite die "ausübung der religion" 

Aber letztendlich kann man unter einer burka alles verstecken. Vom mann bis zum c4 bis sprengstoffgürtel bis....

Eine burka ist sicherheitspolitisch  gleichzusetzten mit einem maskierten täter der eine bank ausraubt.

schlimmer noch. 

Es erschwert die ermittlungen.

Harte zeiten erfordern harte gesetze. 

Kommentar von THWTyp ,

Es gab bisher zwei " Terroranschläge" in Bayern einmal handelte es sich um die Tat eines höchst labilen Menschen der als Grund Daesh vorschob und der andere war ein radikaler ISlamist und tötete nur sich selbst. Auffällig keiner von ihnen trug eine Burka.

Kommentar von Pestilenz3 ,

Um das geht es nicht.

Kommentar von Halbkornbrot ,

Jeder Mann der einen Trenchcoat besitzt kann darunter auch einen Sprengstoff-Gürtel tragen. Ein Verbot für Trenchcoats fordert aber komischerweise niemand.

Zumal ein Trenchoat träger auf den Strassen Westeuropas um einiges unauffälliger wäre als eine Burkaträgerin.  

Kommentar von Pestilenz3 ,

Wie gesagt um das geht es nicht.

Es geht um die gesichtserkennung  und mitunter um die momentane situation in der gesellschaft.

Antwort
von Weinberg, 49

Es ist nicht die Kleidung, sondern die dahinter steckende Geisteshaltung, welche ein Verbot von verhüllender Kleidung, einschließlich der Kopftücher, erforderlich macht. 

Diese Geisteshaltung teilt uns mit, dass wir, die Ungläubigen, schlechte und sündige Kuffar sind, die in der Hölle braten sollen, weiters wird damit festgestellt, daß unsere Gesetze und gesellschaftlichen Sitten für Moslems keinen Stellenwert besitzen und dass ausschließlich der Koran und die Scharia anerkannt werden dürfen. 

Diese Einstellung, die leider zu viele unserer muslimischen Mitmenschen teilen, ist eine Gefahr für die Gesellschaft und unserem Staat. 

Ein Verbot ist dringend geboten....

Kommentar von Pestilenz3 ,

Wiso stimmst du dann nicht ab ?

Antwort
von wolfgang11, 40

Die Burka gehört zum Islam. Der Islam ist in Asien verbreitet.

Europa ist ein Christlich geprägter Kontinent. Da kennt man keine Burka.

Wer aus Ländern mit Islam geprägten Ländern nach Europa kommt, kommt als Gast und sollte sich an das Gastland anpassen. Nicht umgekehrt.

In Europa kannst du in Shorts und T-Shirt laufen. Könnten das Gäste auch in islamisch geprägten Ländern auch? Gibt es dort nicht Stadionverbote für Frauen, wenn Männer Fußball spielen.

Im Moment läuft die Olympiade. Dort sind viele Länder vertreten. Aber Frauenmannschaften aus streng muslimisch regierten Ländern suche ich vergeblich.

Soll sich nun die ganze Welt den Vorschriften des Islam anpassen?

Antwort
von FuHuFu, 9

Zur Zeit ist ein Verbot nicht sinnvoll, weil es relativ wenige Burkaträgerinnen in Deutschland gibt. Die Diskussion ist ein Ablenkungsmanöver, weil man halt einfach einen Aktionsplan braucht, weil Politiker Aktivität vorgaukeln müssen.

Aus religiöser Perspektive müsste man ja eigentlich sagen, jeder soll seine Religion so ausüben, wie er will. Aber man muss auch sehen, dass Burkaträgerinnen sich vollständig von ihrer Umwelt abkapseln. Es ist schwer mit ihnen in Kontakt zu treten. Und deshalb ist es auch fast unmöglich Burkaträgerinnen in die deutsche Gesellschaft zu integrieren. Es gibt hier vermutlich ein Integrationsproblem.

Und dann, wenn die Zahl der Burkaträgerinnen in Deutschland zubehmen sollte, müssen wir vielleicht doch aus integrationspolitischen Gründen ein solches Verbot erlassen.

Aber sicherheitspolitisch - so wie es zur Zeit diskutiert wird - macht ein Burkaverbot keinen Sinn. 

Antwort
von ohrpolar1990, 138
Andere Meinung

Es kommt darauf an wo.. z.B. in einem Flughafen oder an Orten wo Terrorgefahr besteht auf jeden Fall den 

1. ne Waffe/Bombe  lässt sich da leicht verstecken 

2. kann damit ja kaum die Identität einer Person bestimmt werden

aber einfach auf der Straße sollte es nicht verboten sein.. is ja schließlich der Glaube der Person, der dadurch verletzt wird..

Kommentar von Suboptimierer ,

Bislang waren alle Terroristen männlich.

Kommentar von ohrpolar1990 ,

Muss man eine Frau sein um sich unter einer Burka zu verstecken?

Kommentar von ohrpolar1990 ,

*als Terrorist

Kommentar von Suboptimierer ,

Muss man eine Burka tragen, um sich zu vermummen?  
Bislang wurde noch kein einziger Terroranschlag von einem Burkaträger (egal ob männlich oder weiblich) verübt.

Ich denke, dass würde ein männlicher Terrorist auch als unehrenhaft empfinden.

Kommentar von ohrpolar1990 ,

What?! das ist ein einfaches Kleidungsstück zur erkennung der Religoin Mönche tragen auch braune Kutten.. nein musst du nicht du kannst auch einen Bettlaken nehmen

Kommentar von THWTyp ,

Suboptimierer das stimmt NICHT:

Johannes Clair schildert in mehrerern seiner Vorträge und in seinem Buch " 4 Tage im September" davon wie nach dem oben besagten Gefecht die Taliban unter Burkas versteckt flohen man konnte sie lediglich durch UAV aufspüren da die Läufe ihrer Ak´s so warm wurden.

Kommentar von Suboptimierer ,

Damit entkräftest du aber ein bisschen deinen eigenen Kommentar oben:

Es gab bisher zwei " Terroranschläge" in Bayern ... Auffällig keiner von ihnen trug eine Burka.



Anhand zweier Taten etwas Auffallendes zu sehen, ist sowieso eine große Kunst.

Aber gut, die Info aus "4 Tage im September" hat meinen Horizont erweitert.

Kommentar von Halbkornbrot ,

Man kann unter jedem Mantel der weit genug geschnitten ist einen Sprengstoffgürtel verstecken, man ist zudem noch um einiges unauffälliger als in einer Burka. 

Kommentar von THWTyp ,

ich meine ja nur sollte nicht angreifend oder so sein

Antwort
von Marc8chick, 59
Ich bin für ein Verbot, weil

Es kein Zeichen des islams sondern eines des Islamismus ist und Frauen dadurch unterdrückt werden.

Antwort
von bluestyler, 4
Ich bin gegen ein Verbot, weil

Religionsfreiheit... mehr muss ich echt nicht sagen.

Antwort
von hutten52, 6
Ich bin für ein Verbot, weil

...weil Burka, NIkab und andere Schleier Zeichen für den radikalen Islam sind, und der will unsere freiheitlich-demokratische Ordnung abschaffen und eine religiöse Diktatur wie in Saudiarabien und Iran einführen.

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